Eva auf dem Thaneller

2 Jahre Barfuß – Gesund und Fit ohne Schuhe

Mit Mut und Geduld zum Barfußgänger

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir Mut machen. Mut dafür, die Schuhe einfach mal einen Moment auszuziehen. Den Boden zu erspüren, die verschiedenen Untergründe. Zu Hause, in Deiner Wohnung, Deinem Haus, Deinem Garten. Grabe die Zehen in Deinen Teppich oder die Wiese hinter dem Haus. Erspüre die sanfte Kühle der Fliesen oder die milde Wärme des Holzbodens. Du wirst verblüffende Dinge feststellen. Hast Du vielleicht schon mit dem Barfußlaufen begonnen? Bist noch recht ungeduldig mit Deinen Füßen? Suchst Du Antwort auf die eine oder andere Frage? Oder bist Du schon länger barfuß unterwegs und liest einfach gerne Erfahrungsberichte anderer Barfüßer?

Eines brauchst Du auf jeden Fall, wenn Du gerade erst mit dem Barfußlaufen beginnst oder Dich mit dem Gedanken trägst, es zu tun. Geduld! Haut und Fußmuskulatur können nicht gleich das leisten, was Du von ihnen erwartest. Die Haut durchläuft ständige Phasen der Erneuerung. Fortschritte, die Dich erfreuen, gehören ebenso dazu wie Rückschläge, die Dich manchmal zweifeln lassen. Auch brauchen Deine Füße besondere Pflege und mitunter lange Zeiten der Regeneration, z.B. nach ausgedehnten Touren. Blasen können das Ergebnis von zuviel Ehrgeiz sein. Gerade in der Anfangszeit, wenn Du Deine Bewegung vom Fersengang in den Ballengang ändern möchtest, plagt Dich vielleicht ein ausgewachsener Muskelkater. Hab Mut zu kleinen Schritten und gönne Dir ab und an eine kleine Pause 😉

Eva macht Pause auf der Alpe Beichelstein

Bewegung und Spaß – Barfußgehen

Unglaublich – jetzt sind es schon 2 Jahre und 3 Monate, dass ich barfuß lebe. Mit nur wenigen Ausnahmen, zu denen ich nachher noch komme, bin ich das ganze Jahr barfuß.

Es ist so zu meinem Lebensinhalt, einem Teil von mir, geworden, dass ich meist gar nicht mehr darüber nachdenke, dass ich barfuß bin. Dass ich jetzt mit Wolfgang zusammenlebe, ebenfalls Barfüßer (seit 5 Jahren), ist dabei das i-Tüpfelchen 😉

Wolfgang und Eva im Kenzental

Kleiner Rückblick im Zeitraffer

Ich erinnere mich gerne an meine Anfänge des Barfußlaufens im Sommer 2015 und an die Erinnerungen aus meiner Jugendzeit, als ich erstmals diese neue Art von Freiheit im Allgäu kennenlernte.

Meine persönlichen Meilensteine der letzten 2 Jahre habe ich Dir nachfolgend als Links zu den entsprechenden Beiträgen zusammengefasst:

Juni 2015 – Ich starte in mein Barfußleben
September 2015 – Meine erste Barfuß Bergwanderung
November 2015 – Barfuß Radfahren – na klar!
Winter 2015/2016 – Mein erster Barfuß Winter
Januar 2016 – 6 Monate Barfußlaufen – Fazit
Juni 2016 – Mein erster Barfuß-Gipfel
September 2016 – Zeh gebrochen, was nun?
Dezember 2016 – Barfuß im Winter wandern

Barfuß im Brunnen in Füssen

Wie geht es meinen Füßen nach 2 Jahren Barfußlaufen?

Das ist wohl die spannendste Frage und sicherlich nicht einfach nur mit „gut“ zu beantworten. Nachfolgend möchte ich mich ausführlicher mit den Details beschäftigen. Du kannst im Text einfach weiterlesen oder mit einem Klick auf die folgenden Links zu dem jeweiligen Bereich springen.

Fußsohlen

Im Sommer 2015, also zu Beginn meiner Barfüßigkeit, waren die Fußsohlen weich und durchlässig. So konnten sich Erde, Straßenabrieb, Färbung von Gras etc. in den feinen Poren festsetzen. Die Reinigung war entsprechend aufwändig, mit Wurzelbürste und Bimsstein . Manchmal setzten sich auch kleine Steinchen in der Fußsohle fest, die dann bei jedem Schritt weh taten, bis sie sich wieder von selbst abliefen oder ich sie mit den Fingern abpulte.

Meine Zehen machten mir am Anfang noch Probleme. So bekam ich auf längeren Fußmärschen an der Unterseite, besonders der beiden Mittelzehen, Blasen. Die Haut dort war so sensibel, dass sie mit der neuen Situation nur sehr langsam fertig wurde. Nach und nach wurde die Zehenhaut widerstandsfähiger und es entwickelten sich kleine Ballen, ähnlich wie bei Katze und Hund.

Eva macht Rast auf der Wanderung zum Frauensee in Tirol

Mit jeder Woche und jedem Monat veränderte sich die Sohle, wurde widerstandsfähiger. Die Struktur wandelte sich zu einer Art dünnem Leder. Sie wurde robuster und auch glatter. Es setzte sich so gut wie nichts mehr fest. Die gefürchteten Schotterwege und grober Asphalt wurden allmählich gangbarer. Natürlich sind sie nach wie vor unangenehm, aber ihren Schrecken haben sie verloren 😉

Diese Veränderung dauerte ca. 1 Jahr und im Verlauf des vergangenen Jahres 2016/2017 hat sich die Fußsohle nur noch in ihrer Dicke verstärkt. Untergründe, die noch vor 1 Jahr unangenehm waren, laufen sich jetzt problemlos über weite Strecken.

Meinen Fußsohlen sieht man ihre Robustheit an. Die dickere Sohle bekommt mit der Zeit eine gelbliche Färbung.

Evas Fußsohlen nach zwei Jahren Barfußlaufen

Zehen

Zu den Zehen schrieb ich nach 6 Monaten Barfußsein in einem anderen Beitrag:

An den einzelnen Zehenunterseiten hat sich die Haut verdichtet. Mit dem Barfußgehen ändert sich auch die Lauftechnik und das Verhalten der Zehen. Sie übernehmen jetzt Aufgaben, wie beispielsweise die Krallen bei Tieren. Sie sorgen für Halt an Böschungen, auf unebenen, felsigen und steilen Wegen und reagieren einzeln auf Unebenheiten des Bodens. (Das gleicht den Nachteil der glatten Sohle wieder aus). Das Laufen in konventionellen Schuhen ist im Vergleich zum Barfußlaufen so unsensibel, wie das Klavierspielen mit Fausthandschuhen 🙂

In den ersten Monaten, besonders zu Beginn des Herbstes 2015, lief ich mir unter den Zehen immer wieder Blasen. Ich war ja nun immer barfuß und meiner Haut blieb nichts anderes übrig, als sich in kürzester Zeit umstellen. Blasen müssen nicht sein, das geht sicher auch behutsamer. Mein Tipp an dieser Stelle: Steige langsam auf das Barfußlaufen um und lasse Deinen Füßen Zeit, mit den „neuen“ Untergründen zurecht zu kommen.

Irgendwann hatte sich die Haut unter den Zehen dann doch an die Beanspruchung gewöhnt und Blasen gehörten der Vergangenheit an. Im zweiten Jahr bekam ich keine Blasen mehr.

Ballen

Die Ballen am Vorfuß sind als Einzelner, wie noch im ersten Jahr, nicht mehr zu erkennen. Vielmehr ging die Veränderung dahin, dass alle „Klein“-Ballen zu einem einzigen Großen zusammengeschmolzen sind: dem Vorfußballen. Er übernimmt, in Zusammenarbeit mit der Außenkante des Mittelfußes, die Hauptbelastungsarbeit beim Auftreten. Die Ferse kommt dabei nur minimal zum Einsatz und das hängt stark von der Beschaffenheit des Bodens ab. Je weicher der Untergrund (z.B. Sand oder Wiese), um so mehr wird die Ferse aufgesetzt. Je steiniger der Untergrund, umso weniger.

Ganz besonders positiv wirkt sich diese Wandlung auf unser alpines Bergwandern aus. Mit großer Freude und Motivation erklimmen wir den einen oder anderen Gipfel und erwandern so einige Höhenmeter in felsigem und schroffem Gelände.

Eva läuft barfuß über einen steinigen Pfad am Thaneller

Hornhaut

Interessant ist auch der Aspekt um die bei vielen Menschen unerwünschte Hornhaut. Nach einem halben Jahr Barfußlaufen schrieb ich zum Thema Hornhaut:

Zu Beginn des Barfußlaufens hatte ich rund um die Ferse und an der Innenkante des Ballens Hornhaut. Jetzt, als permanente Barfußgängerin (nach 6 Monaten) habe ich nur noch auf einer Länge von ca. 2,5 cm an der Innenseite jeder Ferse etwas dickere Haut. Der Rest hat sich komplett zurückgebildet. Meine Fußränder sind weich und geschmeidig, die Sohle hat schon jetzt eine Konsistenz von flexiblem Leder angenommen. Dieser Vorgang wird sich vermutlich noch über Monate (Jahre?) hinziehen.

Auch hier hat sich eine weitere Veränderung ergeben. Der obige Absatz stimmt noch immer, allerdings nur zum Teil. Und zwar dann, wenn ich auf „normalen“ Untergründen bleibe ohne nennenswerte Beanspruchung der Fußsohlen.

Für unsere alpinen Bergwanderungen jedoch trifft das in keinster Weise zu. Hier werden die Fußmuskulatur, die Sohlenhaut und insbesondere die Fußränder stärkster Belastung ausgesetzt. Durch ständigen Abrieb läuft die Bildung neuer Haut auf Hochtouren. Zu merken ist dies am Morgen nach einer solchen Tour: Die Ränder rund um die Ferse sind hart geworden und am Rand des Vorfußballens bilden sich vermehrt Schrunden. Das bedeutet jetzt eine kurze, aber intensive Fußpflege, will ich Rissbildung an diesen verhärteten Stellen vermeiden. Einmal entstandene Risse werden unbeseitigt tiefer, können schmerzhaft werden und sich entzünden. Sie dienen obendrein als bestes Nest für Schmutzpartikel, die nur schwer wieder zu entfernen sind. So nutze ich hierfür den Schleifblock mit mittlerer Körnung zum Abtragen der harten Schichten und glätte anschließend mit dem Bimsstein die Haut. Als Abschluss massiere ich meine Füße noch mit einer 10%igen Ureacreme ein. Danach sieht man meinen Füßen die Strapazen der letzten Wanderung nicht mehr an 😉

Wolfgang schrieb in einem Bericht über seine spezielle Hautpflege zum Thema Hauterneuerung:

Gut sieht man, wie sich an den stark belasteten Stellen eine gelblich gefärbte, kräftige Oberhaut (Epidermis) gebildet hat. Die Oberhaut ist unsere „Verschleißschicht“, die im Fußbereich sehr dick werden kann. Bei mir ist es an der Ferse fast ein halber Zentimeter. In der Oberhaut verhornen die Zellen in einer Serie von 5 aufeinander folgenden Hautschichten zunehmend, bis sie schließlich vollständig abgestorben sind und an der Sohlenoberfläche abgerieben werden. Dabei bilden sich keine verhornten Platten, sondern eine weiche, lederartige Hautoberfläche, in der die Zellen gegeneinander beweglich bleiben. Bei meinen für die Fußsohlen anspruchsvollen Touren reibt sich diese Schicht sehr stark ab, was dann der Oberhaut den Reiz zu einer beschleunigten und stärkeren Neubildung gibt. Natürlich werden auch die beiden anderen Hautschichten (Lederhaut oder Dermis und Unterhaut oder Subkutis) durch die ständige Belastung kräftiger und damit robuster.

Muskulatur der Füße

Im Laufe der vergangenen zwei Jahre hat sich die Muskulatur der Füße sicht- und spürbar verbessert. Das Fußgewölbe konnte sich weiter aufbauen und ist stärker geworden. Der Vorfuß mit den Zehen hat an Kraft zugelegt, die mir insbesondere in Hanglagen oder am Fels zugute kommt. Die Füße haben sich eine Kondition angeeignet, die es mir ermöglicht, ausgedehnte und anspruchsvolle Bergwanderungen zu unternehmen. Sie kommen nur selten an ihre Grenzen und sind meist in Verbindung mit einer ausgiebigen Fußpflege, am nächsten Tag nahezu vollkommen erholt. Während zu Schuhtragezeiten die Füße als Erstes ermüdeten, sind es jetzt eher meine Beine, die noch mehr Kondition gebrauchen könnten 😉

Füße im Winter

Im ersten Winter wollte ich noch wissen, was die Füße ohne Schuhe leisten können. Was ist barfuß im Winter möglich, wo sind die Grenzen? Das, was ich u.a. in diesem Video oder hier zeigte, war teilweise schon extrem und ist sicher nicht für Barfuß-Einsteiger zur Nachahmung empfohlen. Du musst schon sehr achtsam sein, Deinen Körper und seine Signale kennen, um keine Erfrierungen zu bekommen. Da ich aus einer anderen Lebenszeit heraus bereits gelernt habe, auf die kleinsten Signale meines Körpers und meiner Befindlichkeit zu achten, habe ich mich der Herausforderung „barfuß im Winter“ gestellt und zum Glück keine Schäden davongetragen.

Im zweiten Winter habe ich solche Experimente nicht mehr gemacht. Entweder konnte ich jetzt schon barfuß bleiben oder ich habe die Minimalschuhe einfach angelassen, wenn abzusehen war, dass mir ein ständiges An- und Ausziehen bevorstand.

Die robuster werdende Sohle erleichtert mir den Übergang vom Herbst zum Winter und ermöglicht es mir sogar, die meiste Zeit des Winters barfuß zu sein. Insbesondere beim Autofahren, Einkaufen, Stadtbummel oder kurzen Wegen in Dorf und Stadt, bleibe ich bei Minusgraden barfuß. Nur in extremen Situationen, z.B. wenn einfach zu viel Split auf Asphalt gestreut wird oder die Wege stark vereist sind, greife ich auf die Leguano Minimalschuhe zurück. Liegt hoher Schnee, ziehe ich mir noch die Schneegamaschen drüber und evtl. Spikes .

Eva trägt bei Eis und Schnee ihre Leguano Barfußschuhe und Spikes

Eva trägt bei Eis und Schnee ihre Leguano Minimalschuhe und Spikes

Kalte Füße – ein Märchen?

Es war einmal…. So oder ähnlich könnte ich auch schreiben. Denn kalte Füße gehören seit Beginn meiner Barfüßigkeit der Vergangenheit an.

Früher hatte ich immer dicke Socken an, manchmal 2 Paar übereinander, plus Hausschuhe. Sogar ins Bett ging ich mit Socken, bis die Füße endlich warm wurden.

Seit ich barfuß laufe, benötige ich keine Socken und habe vor allem keine kalten Füße mehr. Die Muskulatur der Füße sorgt jetzt dafür, dass die fußeigene Heizung anspringt. Sie versorgt nicht nur die Füße selbst, sondern meinen ganzen Körper mit zusätzlicher Wärme, sofern ich in Bewegung bleibe. Das ist ein wichtiger Aspekt: Bewegung. Ich kann eine Weile auf vereistem Boden stehen, doch sobald ich merke, dass die Kälte durch die Fußsohlen dringt, muss ich mich bewegen. Dann springt die Fußheizung wieder an und schon nach kurzer Zeit ist von der Kälte nichts mehr zu spüren.

Eva geht barfuß auf dem vereisten Pfad zum Auerberg hoch

Die allgemeine Sorge in „Etwas“ hineinzutreten

Tatsächlich trete ich viel seltener in „Etwas“ hinein, als allgemein befürchtet. Warum ist das so?

Hauptsächlich liegt es daran, dass ich barfuß viel achtsamer unterwegs bin, als mit Schuhen. Ich schaue vielmehr auf meinen Weg und setze meine Füße mit Bedacht. Ich bemerke so rechtzeitig die Gefahren, die sich z.B. im Gras verbergen. Schuhträger laufen einfach drauf los und machen sich kaum Gedanken darüber, was sie gerade unter ihrer Schuhsohle zertreten. Ob Glas, scharfkantiges Metall, Insekten o.a. Aber wo liegen denn nun wirklich die Gefahren, wo bedarf es größerer Aufmerksamkeit? Da fallen mir eigentlich nur 3 wichtige Punkte ein:

* Kleewiesen im Sommer bergen das Risiko von Bienenstichen, wenn man unachtsam durch sie hindurch läuft. Wenn es geht, laufe ich am Rand oder gehe einen Umweg – den Bienen zuliebe und natürlich meinen Füßen 😉

* An den Wiesenrändern rund um Wohngebiete liegen trotz aufgestellter Spender für Hundekotbeutel immer noch viele Tretminen im Gras, die nicht weggeräumt werden. Nicht nur für uns Barfüßer unangenehm. Auch für spielende Kinder! An Straßenrändern findet man vermehrt Unrat.

* Stark besuchte Festplätze können stellenweise übersät mit kleinen Glassplittern sein. Auch hier bin ich sehr achtsam, denn auch nach 2 Jahren des Barfußlaufens sind meine Fußsohlen, anders als bei Wolfgang, noch nicht immun gegen Glassplitter. Besonders nach Eintritt der Dunkelheit trage ich deshalb bei solchen Gelegenheiten gerne meine Minimalschuhe.

Du möchtest wissen, wie oft es mich schon erwischt hat? Meine spärliche Bilanz in den letzten 2 Jahren und 3 Monaten:

  • 1x Hundekot
  • 1x kleiner Glassplitter
  • jede Menge Disteln 😉

Wenn barfuß nichts mehr geht: Tape und Minimalschuhe als Hilfsmittel!

Wie schon ganz zu Anfang erwähnt, gibt es Ausnahmesituationen, in denen barfuß laufen einfach nicht mehr geht. Dazu hat Wolfgang einen hervorragenden Bericht geschrieben, den ich so gerne weitergebe: Barfüßiges Leben und seine Grenzen.

Manchmal reicht es mir schon, für überschaubare, unangenehme Streckenabschnitte, meine Füße nur zu tapen, anstatt gleich zu Notschuhen zu greifen. Hierfür wähle ich zwischen zwei Tape-Varianten, je nach Bodenuntergrund. Das schmale, extrastarke Tape aus dem Kraftsport, für scharfkantiges Geröll oder das breite, flexible Tape aus der Kinesiologie für Split und weniger scharfkantiges Geröll.

Eva hat ihre Fußballen zum Schutz vor Steinen mit Tape umwickelt

Für alle anderen Situationen, insbesondere bei Abstiegen von Bergen und im Winter, trage ich meine Leguano

Wie geht es weiter…?

Natürlich barfuß! Das meine Füße ihre Widerstandsfähigkeit noch weiter ausbauen können, sehe ich an der Robustheit von Wolfgangs Füßen. Wenn ich nach Stunden des Wanderns doch zu Notschuhen greifen muss, bleibt er locker weiter barfuß. Seine Fußsohlen sind nach 5 Jahren Barfußlaufen extrem widerstandsfähig und weniger schmerzempfindlich.

Ich bin schon jetzt gespannt, wie es bei mir nach 3, 4 oder mehr Jahren sein wird 😉

Austausch mit Gleichgesinnten

Wie bist Du zum Barfußlaufen gekommen? Welche Erfahrungen hast Du gemacht zu Beginn Deiner Barfußzeit? Hat das Barfußlaufen vielleicht sogar Dein Leben verändert?

Hab Mut!

Nutze die Gelegenheit zu einem Gastbeitrag oder schreibe am Ende dieses Beitrages einen Kommentar.

Bis bald und viel Spaß auf Deinem (Barfuß-)Weg

Eva

Print Friendly, PDF & Email

Eva Maria Lockstaedt

Ich bin Jahrgang 1966, Mutter zweier erwachsener Kinder und selbstständig mit einem Buchungsservice für Vermieter von Ferienwohnungen und Gästezimmern. Das wunderschöne Allgäu ist mein Zuhause. Seit 2015 lebe ich barfuß, Sommer wie Winter. Unser Blog erzählt davon.

Meine Artikel - Homepage

Folge mir:
FacebookLinkedInYouTube

Das könnte Dich interessieren:

8 Gedanken zu „2 Jahre Barfuß – Gesund und Fit ohne Schuhe“

  1. Bin durch Zufall auf euren tollen Blog gestoßen und habe mich gleich mal komplett durchgelesen. Meine Frau und ich sind durch die Leguanos zum Barfußlaufen gekommen. Wir machen das jetzt seit ca. 2 Monaten, überwiegend auf den Wiesen und Wäldern hinter unserem Haus. In die Berge haben wir uns bisher noch nicht getraut, aber angeregt durch eure Berichte werden wir das auch mal versuchen. Vielleicht morgen schon von Röfleuten aus zur Hündeleskopfhütte. Wir sind gar nicht so weit von euch weg (aus Pfronten), viellecht läuft man sich ja mal über den Weg 🙂

    LG Jochen

    1. Hallo Jochen,
      hey, Ihr seid aus Pfronten – das ist ja super. Das klingt nach mehr als nur einer virtuellen Begegnung ;-).
      Toll, dass Ihr das Barfußlaufen für Euch entdeckt habt. Hündeleskopfhütte (von Kappel aus über die Almwiesen hoch) und Kappeler Alm (Höllschlucht rauf, Wiesenweg runter) sind tolle Einstiegstouren. Ebenso Buchenberg und Tegelberg über die Skipisten hoch. Und natürlich die Hörnles bei Oberammergau! Wenn Ihr die Leguanos im Rucksack habt, seid Ihr für die kurzen Schotterzuwege bestens gerüstet.
      Viel Spaß auf Eurem Barfußweg und vielleicht bis bald mal 🙂
      LG Eva & Wolfgang

  2. Ja, super! Gut, dass ich Euch gefunden habe. Ich bin ein SchuhausziehbeigutwetterWandererSpaziergänger. Bei der letzten Wochenwanderung kamen meine ollen Latschen an ihre Grenzen, blutende Zehen. JETZT brauchst Du mal richtig teure Schuhe sagten alle. Ich also los in die Outdoorläden, die Verkäufer sind schier an mir verzweifelt, nichts ging gut an meinem Fuß. Und wenn ich soviel Geld investiere kann ich einfach keine Kompromisse machen, wie hier ein bissel, dort ne Einlage. Quatsch! Und FÜHLEN konnte ich gar nichts unter mir, diese dicken, starren Sohlen… Bis einer sich ein Herz fasste und meinte: Warum wandern Sie eigentlich nicht barfuß?
    Genau! Und jetzt Eure Seite und so viele hilfreiche Tipps und ermutigende Erfahrungen. Ich bin dabei. Seit Samstag barfuß durch die Stadt, den Wald, die Wiese, ins Büro, und jeden Abend eine Runde im Barfußparcours um unser THM Gelände in Gießen mit meinen Kindern. Ja, besser geht’s nicht. Nur mutiger will ich noch werden. Wie ihr! DANKE

    1. Liebe Melanie,
      herzlichen Glückwunsch zu Deinem Einstieg in ein ganz neues Lebensgefühl. Wir freuen uns, wenn wir Dir mit unseren Tipps den Einstieg erleichtern können. Mute Dir am Anfang nicht zu viel zu, horche auf Deine Füße und lass ihnen Zeit, sich an die neue Belastung zu gewöhnen.
      Viel Freude am Barfußlaufen und alles Liebe für Dich
      Eva

  3. Vielen Dank für den Beitrag und das Mutmachen, nicht aufzugeben. Überhaupt danke schön für deinen bzw. euren Blog mit all den vielfältigen Aspekten zum Barfußgehen. Ich probiere mich erst seit rund sechs Monaten damit; bin also noch ein Frischling. Von Leguano bin ich auf das richtige Barfußgehen gekommen, was so wundervoll ist! Selbst in der Stadt. Und gerade mit diesem Artikel hast du mir Mut gemacht, nicht aufzugeben. Es dauert halt einfach, alte Gewohnheiten zu ändern.

    1. Liebe Ira,
      ich freue mich, wenn ich Dich mit meinem Beitrag inspirieren kann und wir Dich mit unserem Blog auf Deinem Barfußweg ein Stück weit begleiten dürfen. Mach weiter so! Du bist stark und Du willst Barfußlaufen – zwei gute Voraussetzungen. Zusammen mit einer guten Portion Achtsamkeit (besonders in der bevorstehenden kalten Jahreszeit) wirst Du jede Menge Spaß, Sinneseindrücke und Glücksmomente erfahren.
      Liebe Grüße
      Eva

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.