Barfuß Radfahren – mit der richtigen Pedale

Barfuß Radfahren – ein Stück Freiheit

Wer hat nicht schon darüber nachgedacht, dass es doch – gerade im Sommer – phantastisch sein müsste, barfuß mit dem Rad zu fahren. Wären da nur nicht diese unbequemen Pedale oder das Vorurteil, mit nackten Füßen wäre das Fahrradfahren gefährlich. Und oft genug wird bei Prostata- oder Lichen-Beschwerden das Radfahren äußerst schmerzhaft.

Wir sind viel und gerne mit unseren Rädern unterwegs und so stellte sich auch für uns die Frage, welche Pedale und Sättel wohl ideal wären. Und was ist wirklich dran an der Befürchtung, barfuß Radfahren sei gefährlich?

Aufräumen mit dem Vorurteil

Als erstes sei einmal gesagt: Barfuß Radfahren ist nicht zwangsläufig gefährlicher als mit Schuhen. Achtsamkeit ist immer sinnvoll – ob man nun beim Radfahren Schuhe trägt oder barfuß ist. Beachtet man einige Dinge, so macht das Fahrradfahren mit nackten Füßen sogar enormen Spaß. Situationen, die eventuell besondere Aufmerksamkeit erfordern, betreffen das Absteigen und das Fahren auf holperigem Untergrund. Dies gilt hauptsächlich für Barfuß-Neulinge. Mit der Zeit wird man routiniert und fährt vorausschauender.

Barfuß Radfahren macht auch auf Forstwegen Spaß
Barfuß Radfahren macht Spaß

Barfuß Radfahren sorgt für gute Belüftung

Wer viel barfuß unterwegs ist, wird das barfüßige Radfahren als ein weiteres Plus für sich entdecken.

Der große Vorteil liegt in der perfekten Belüftung. Gerade in der warmen Jahreszeit (und auf langen Touren) sind wir froh, wenn uns der Fahrwind nicht nur um die Nase, sondern auch um die Sohlen weht. Barfußsein wirkt wie ein Turbo, beim Laufen wie beim Radfahren. Auch nach längeren Touren sind wir frisch und erholt und fühlen uns gut. Der übliche Hitzestau (Kochfüße) in Schuhen bleibt uns erspart 😉

Barfuß Radfahren bei Minustemperaturen?

Barfuß Radfahren kann selbst bei Minus 4° ein tolles Gefühl sein. Man sollte aber hier besonders achtsam sein und sich möglichst dafür einen sonnigen Tag aussuchen. Der Asphalt heizt sich durch die Sonne auf. Dadurch wird das barfuß Radfahren bei diesen Temperaturen zu einem besonderen Erlebnis.

Allerdings: Barfuß angenehm ist es nur, wenn der Fahrtwind gering ist und sich die Wege in sonniger Lage befinden. Sobald es durch schattige Häuserzeilen geht, wird es unangenehm frisch um die Zehen.

Barfuß Radfahren in kaltem Regen (4°) mit dem Zwiebelprinzip

Was sieht man? Eine Regenjacke und eine Regenhose. Dazu noch Handschuhe.

Barfuß mit Regenbekleidung
Barfuß mit Regenbekleidung

Unter der schwarzen 2-teiligen Regenkombi finden sich eine Leggins und die Jeans. Obenherum T-Shirt, Kapuzenjacke, Weste. Ein Schal hält die Wärme drinnen. Am Kopf ein Stirnband aus Fleece und der Regenhut. Beides sieht man unter der Kapuze der Regenjacke nicht.


Moto-Pedale mit Norm-Gewinde für Selbstmontage

Wir haben verschiedene Pedale ausprobiert. Alle Pedale haben genormte 9/16 Gewinde und lassen sich mit wenigen Handgriffen an jedes beliebige Fahrrad anschrauben. Ausprobiert haben wir sie mit normalen Herren- bzw. Damenrädern, Tourenrädern, E-Bikes und Mountainbikes.

Die Pedale unterscheiden sich sehr in Aussehen und Preisklasse. Die Entscheidung, welches Modell zu Dir passt, kannst Du anhand Deines Geschmacks treffen. Wir stellen Dir hier unsere erprobten Modelle vor:

Moto Urban “Classic”

Seit 2014 benutzt Wolfgang die Moto Urban “Classic”, die es damals als einziges Modell bei der Firma Moto Bicycles zu kaufen gab. Er zögerte lange, weil der Preis mit seinerzeit 155 € einfach sehr hoch war. Dafür halten sie bis heute, was er sich von ihnen versprochen hatte.

Die Moto Urban "Classic"
Die Moto sind beidseitig mit Griptape ausgestattet, es gibt also kein “unten” oder “oben”

Für Wolfgang sind sie die absolut besten Barfußpedale auf dem Markt. Die Kraftübertragung ist mit der ebenen, großen Auflagefläche von 76 mm x 92 mm und dem abziehbaren, absolut rutschfesten Griptape auf beiden Pedalseiten perfekt und sehr angenehm für die baren Füße. Er war vorher überzeugter Klickie-Fahrer und überrascht von der Leistung dieser Pedale. Selbst mit feuchten und lehmverschmierten Füßen ist der Kontakt noch überraschend gut.

Der hohe Preis der Moto Urban ist durch die doch sehr aufwändige und dennoch mit 340 g pro Paar sehr leichte Konstruktion erklärbar. Den Kern bilden Tragschalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff sowie hochvergütete, CNC-gefräste CrMo Hohlachsen. Dazu kommt der, insbesondere für Stadträder, optisch sehr wirkungsvolle Holzrahmen. Die Bauhöhe ist mit 15 mm sehr niedrig, das 9/16 Pedalgewinde entspricht dem Standard.

Er brauchte seine Moto-Pedale noch nie warten und fährt auch immer noch mit der ersten Griptapeauflage, obwohl mehrere Ersatztapes mitgeliefert wurden. Für ihn ein absoluter Volltreffer, mit dem ihm das Barfußradfahren auch auf schwierigeren Strecken ungemein Spaß macht.

Moto Urban “Reflex”

Inzwischen gibt es die Moto Urban in der Version Moto Urban “Reflex” mit ca. 50 € zu einem wesentlich günstigeren Preis, wobei das Innenleben identisch zu den “Classic” zu sein scheint. Eva ist ebenso begeistert und fährt sie an ihrem Mountainbike sowie auch am E-Bike. Auch unser Gastautor Forbi, der die Senmotic Storm und Empire für uns getestet hat, fährt mittlerweile mit den Moto.

Die Moto Urban "Reflex"-Pedale
Auch die Moto Reflex sind beidseitig mit Griptape ausgestattet.

Moto bringt Farbe ins Spiel

Für alle, die es lieber einfarbig mögen, hat Moto die MOTO Urban Flat Pedals “Colour” in den Farben rot und weiß und die All Black Edition in schwarz herausgebracht. Somit sind die Moto auch in dezenter und doch edler Optik erhältlich. Der Preis liegt mit ca. 55,- Euro im akzeptablen Bereich.

Mit Pep oder dezent

Für alle Moto gibt es mittlerweile farbige Reflexstreifen und Griptapes mit verschiedenen Mustern. Damit auch Du jetzt Deine Pedale ganz individuell gestalten kannst.

barfuss_radfahren

Unsere persönliche Meinung

Wenn Du…

  • gerne barfuß Rad fährst,
  • auch lange Strecken und Touren unternimmst,
  • Dein Augenmerk auf Fußkomfort richtest,

dann gilt unsere uneingeschränkte Empfehlung den Moto. Ob mit Holzrahmen, in der preiswerteren Alternative oder ganz in Black, ist dabei reine Geschmackssache.

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Wolfgang fährt barfuß Fahrrad

Andere Pedal-Alternativen im Vergleich

Alternativen, wie z.B. die CFP U-30 Urban Pedale sind relativ preisgünstig, jedoch nur bedingt barfußtauglich und eher für kurze Strecken geeignet. Wir haben Dir in der folgenden Vergleichstabelle 6 der bekanntesten Alternativen aufgelistet. (Falls die Vergleichstabelle nicht angezeigt wird, hast Du vermutlich einen Werbeblocker aktiviert.)


Sattel unisex bei Prostata- und Lichen-Beschwerden

Aus heutiger Sicht keineswegs mehr Tabuthemen sind Prostata-Beschwerden bei Männern und Lichen-Beschwerden bei Frauen. Beides kann zu immensen Alltags- und Freizeiteinschränkungen führen, insbesondere beim Radfahren.

Obwohl es bereits Sättel mit entsprechenden Aussparungen gibt, bieten diese keineswegs in jedem Fall Linderung. Meist sind die Sättel trotzdem zu hart und unbequem. Die Aussparungen sind häufig zu kurz und/oder zu schmal. Oft ist es gerade die Sattelnase, die Schmerzen bereitet. Vom Preis wollen wir gar nicht erst reden.

Höchster Sitzkomfort und Null Schmerzen

Nach vielem Ausprobieren habe ich den für mich ultimativen Sattel gefunden. Das Aussehen ist gewöhnungsbedürftig, macht er doch rein optisch einen eher breiten Eindruck. Aber der erste Blick täuscht. Das sehr stabile Grundgerüst ist weich aufgepolstert. Die Aussparung und fehlende Sattelnase lassen mich auch auf langen oder anspruchsvollen Touren weich und vor allem schmerzfrei sitzen. Und das bei guter Oberschenkelfreiheit. Ich fahre den Sattel auf dem Mountainbike sowie dem E-Bike.

Fazit

Schon im Laufe der Probefahrt gewöhnte ich mich an das neue Fahrgefühl. Die beste Position war schnell gefunden, trotz der fehlenden Sattelnase. Ich fahre den Sattel jetzt seit dem Frühjahr 2020 und bin damit mehr als zufrieden. Es gibt den Sattel in mehreren Farben und von verschiedenen Anbietern. Und der Preis, der kann sich durchaus sehen lassen.

46 Gedanken zu „Barfuß Radfahren – mit der richtigen Pedale“

    • Die dort erwähnten pedale von “Contec” dürften die verschiedenen “Quick”-modelle sein:
      https://www.contec-parts.com/produkte/teile/pedale/
      Anders als bei Moto lassen sich die griptapes nicht auswechseln (bzw. gibt es keine fertigen in der größe zum wechseln). Preislich sind sie eher auf der günstigen seite. Ich denke das sind eher “Universalpedale” für den ganzjahreseinatz mit und ohne schuhe, keine spezifischen barfußpedale.

      Ob ein wetterschutz, wie im podcast angedacht, praktikabel wäre? Da käme es wohl auf einen selbstversuch mit selbst gebastelten modellen an. Ein mögliches problem wäre, dass die pedale beim aufsteigen auch richtig herum gedreht sein müssen … (aber das problem gibt es auch bei pedalen mit riemen).

      Antworten
  1. Ein Tipp für voxom Fans:
    bei bike-discount.de gibt es Pedale, die ganz genauso aussehen wie die voxom PE1 /PE 2 -nur ohne den Schriftzug- unter der Bezeichnung VP Components ATB Pedale VP-836 für 14 euro plus Versand.
    Grüße
    Thomas

    Antworten
  2. Moin,
    hab mir die Moto Urban Reflex gekauft und gerade bekommen.
    Warum draußen auf der Packung mit “made in germany” geworben wird und drinnen dann nur eine englische Anleitung dabei ist, muß sich sicher nicht jedem erschliessen.

    Was ich daraus verstanden zu haben meine (englisch in der Schule: one point…)ist, daß empfohlen wird, die Pedale erstmal auseinanderzunehmen und zu fetten. dann wärs ja leichter, die würden unmontiert geliefert, aber ich habs wohl falsch übersetzt.

    Aber ganz abgesehen davon scheint mir das ganze doch ein Plastikspielzeug zu sein, daß einem bei Dauerbelastung ziemlich schnell um die Ohren fliegen wird.

    Deshalb würde mich interessieren ob jemand Langzeiterfahrungen mit den Urban Reflex gemacht hat, solange ich sie noch zurückschicken kann.
    Und auch, ob es Langzeiterfahrungen mit den geo city grip vision und anderen “barfußpedalen” gibt.

    Ich freu mich auf Eure Berichte!
    viele Grüße
    thomas

    Antworten
    • Hallo Thomas,
      ich fahre die Moto Reflex sowohl an meinem Mountainbike (dürften wohl mehr als 6000 Km sein) als auch am E-Bike (bis jetzt etwa 4000 km). Es sind auf beiden Rädern immer noch die ersten Pedale und auch die ersten Griptapes. Sie funktionieren tatsächlich wie am ersten Tag.
      Als ich sie bekam, habe ich sie so wie sie sind montiert – ohne sie vorher zu fetten. Auspacken, montieren, fahren. Ich habe lediglich auf Links- und Rechtsgewinde geachtet.
      Wolfgang fährt die Reflex ebenfalls an seinem E-Bike und hat auch schon einige tausend KM damit runter (ebenfalls ungefettet).

      Zu anderen Plattformpedalen kann ich nichts sagen.
      Schöne Grüße
      Eva

      Antworten
    • Hallo Thomas,
      ich hatte dazu schon mal gepostet, aber das ist schon einige Zeit her. Auf vielfache Empfehlung hatte ich mir die Moto Urban Reflex ebenfalls gekauft. Ich gebe allen Recht die sagen, daß die sehr angenehm zu fahren sind. Das bezieht sich auf den Grip und die Größe der Trittfläche. Vielleicht wurde bei der Produktion im Laufe der Jahre eingespart, auf jeden Fall sind für mich ein großes Manko die Lager. Es sind lediglich Gleitlager verbaut die nur wenig Fett abbekommen haben. Das Knarzen beim Radfahren hat bei mir bereits nach wenigen Tagen begonnen. Ich habe dann die Pedale auseinandergebaut und nachgefettet. Einige Tage war dann Ruhe, aber dann wieder dasselbe. Vielleicht fahre ich mit meinen 90 kg zu exzessiv, auch mal ein paar Höhenmeter. Dafür sind die vielleicht nicht ausgelegt, nennen sich ja “urban”. Obwohl ich denke dass Eva und Wolfgang auch nicht nur in der Ebene fahren scheint bei den beiden alles in Ordnung zu sein. Wie gesagt, vielleicht Produktion geändert, Material eingespart? Keine Ahnung. Ich habe die Pedale wieder abgeschraubt und die auch nicht gerade billigen Geo City Vision Grip (aber auch hier der Begriff “City”) von Look ans Rad geschraubt und bin mit denen rundum zufrieden. Ich denke die sind zwar schwerer als die Moto, aber in dem Fall gerechtfertigt weil sie ein ordentliches Lager verbaut haben. Die Rutschfestigkeit ist auch bei Nässe tatsächlich sehr gut, und für mich ein sehr nützliches Gimmick in der Dunkelheit die LED`s. Die dürften zwar außerhalb der deutsche StVzO laufen aber darauf pfeife ich wenn`s um meine Sicherheit geht. Mag nicht jedermanns Sache sein wie ein blinkender Weihnachtsbaum daher zu kommen, aber die Aufmerksamkeit im Dunkeln hat man auf jeden Fall. Die LED kann man auf Blinken, Dauerlicht und geringe oder helle Leuchtstärke einschalten. Bei Stillstand schalten die sich aus und beim Losfahren wieder ein. Mit einem Griff kann man die 2 Leuchteinheiten pro Pedal entfernen, z.B. wenn man sie tagsüber nicht braucht oder wenn es sehr stark regnet.
      Ich bin mit den Teilen sehr zufrieden und kann sie nur weiterempfehlen. Es gibt sie auch weitaus günstiger ohne die LED`s. Bereits beim Auspacken haben sie einen sehr robusten Eindruck gemacht.

      Antworten
      • Moin Ralf,
        ich bin da wohl doch auch so altmodisch wie Du: wenn sich da was drehen soll, muß ein Lager drin sein. Dennoch hatte ich mich aufgrund Evas Antwort gerade entschieden, die motos doch ans Rad zu bauen, als Deine Antwort kam.
        Die sollten an mein Transportrad, und das wiegt mit mir und dem Wocheneinkauf rd. 150kg.(lt. LKW-Waage eines Kieswerks :o) )
        Wenn Du da schon mit 90 kg Defekte hattest, gibt mir das nun doch zu denken.
        Eva ist sicher mindestens 30kg leichter als wir, und ich glaube daß selbst bei schweren Touren in den Bergen das gesamt zu bewegende Gewicht und das Gewicht, das direkt auf die Pedale drückt,einen Unterschied in der Belastung der Pedale macht.
        Wolfgang hat ja den Moto-“Rolls-Royce”, aber das ist mir einfach zu teuer.

        Also, vielen Dank für Deine Info, ich glaub, ich schick die jetzt doch zurück.
        viele Grüße
        Thomas

        Antworten
        • Servus Thomas,
          Letztendlich musst du natürlich entscheiden. Bei Amazon habe ich eine einzige ähnlich lautende Bewertung gefunden, auch da kritisiert derjenige die Lagerung. Demgegenüber sind viele positive Ausagen im Netz. Vielleicht habe ich mit meinem Paar Pedale Pech gehabt, ich tendiere aber aufgrund meiner technische Ausbildung grundsätzlich wenn möglich zu Kugel- oder Nadellagern anstatt günstiger Gleitlager. Ein Versuch war es mir wert.

          Viel Glück mit deiner Entscheidung, wird schon werden!!

          Antworten
          • Ich sehe das genau so wie Du, hat vielleicht was mit dem (unserem?) Alter zu tun – als diese “wartungsfreien” Sachen und Gleitlager mal aufgekommen sind, war das ja oft schrott, der dann immer sonntags oder nach Ladenschluß kollabierte.
            Ich hab mir jetzt die look city grip gekauft, erstmal ohne zusätzliche Grip Platte, zum testen, da liegen die bei gut 20 euro.
            …zurückschicken geht ja immernoch ;o)

  3. Beim Fahrradfahren im Straßenverkehr komme ich häufiger in brenslige Situationen* und springe dann entweder vom Fahrrad ab oder mache eine Vollbremsung. Wenn ich bei beiden meine Füße aufsetze, ist das für mich schon mit Barfußschuhen grenzwertig. Daher würde ich nicht Barfuß Fahrrad fahren.

    * liegt übrigens nicht an meinem Fahrstil, sondern daran, das ich häufig von Autos oder LKWs übersehen werde

    Antworten
    • Hallo Severin,
      die Noppen auf den Shimano PD-EF205 sind für mein Empfinden zu stark ausgeprägt. Ich liebe dagegen das flache Sandpapier auf den Moto, das ist äußerst barfußfreundlich, auch auf Touren um die 100km 🙂
      Falls Du Dich für die Shimano entscheidest, würden wir uns hier an dieser Stelle über Deine Erfahrung damit sehr freuen.
      Herzlichst
      Eva

      Antworten
    • Moin Severin,
      auch wenn Deine Frage schon älter ist: nachdem ich jetzt einige verschiedene Pedale ausprobiert hab sind die PD-EF205 bislang für mich das Beste.
      Auf den Produktfotos sehen die Noppen ziemlich mörderisch aus. Wenn man die Pedale aber dann aus der Packung nimmt relativiert sich das schon und wenn ich damit barfuß fahre habe ich -anders als Eva- gar nicht das Gefühl, daß da Noppen drauf sind; womöglich bin ich da nicht so sensitiv.
      Die Pedale sind sehr leichtgängig und schön groß, und gerade an meinem Transportrad habe ich damit das Gefühl, die Tretkraft viel besser auf die Kette zu übertragen.
      Ich habe im Netz eine Bewertung gefunden, die berichtet daß die Belege trotz der Noppen bei Regen sehr rutschig sein sollen, das kann ich aber – nach bislang nur einer Fahrt bei Nieselregen- nicht bestätigen.
      Allerdings sind die deutlich schwerer als die Moto Urban Reflex, wobei das bei Freizeit – und Einkaufsradlern wie mir vielleicht auch nicht auf 100 Gramm ankommt, wir sparen ja schon das Gewicht der Schuhe ein ;o)
      Beim Kauf lohnt sich das intensive Suchen im Netz.
      UVP ist glaube ich bei 55 euro, die schwarzen Pedale sind billiger als die farbig lackierten.
      Bei Bike Discount kosten die schwarzen derzeit rd.25 Euro und bei Jones Cycles bei kleinanzeigen.de 20 Euro.
      Keine Rose ohne Dornen: SEHR ärgerlich ist, daß die Reflektoren als Extra gekauft werden müssen, die dann nochmal zwischen 5 – 8 Euro liegen und zudem seit geraumer Zeit nicht lieferbar sind.
      Viele Grüße
      Thomas

      Antworten
  4. Ich habe mir ebenfalls die Moto Reflex Urban Pedale gekauft und fahre damit hauptsächlich in die Arbeit. Geschätzt dürfte ich etwa 350 Kilometer damit gefahren sein, hauptsächlich Strasse und ein wenig Feld-/Kieswege. Ich muss leider feststellen, daß meine Meinung nach etwa 3 Monaten jetzt einen Dämpfer bekommen habe. Sie sind Super wenn man barfuss radelt, kein Zweifel. Ich hatte allerdings vorab schon Bedenken weil keine Kugel- oder Nadellager verbaut sind. Seit 2 Tagen kommt aus einem Pedal ein deutlichen Klacken. Da mich das sehr nervt habe ich gerade mal in das Pedal hineingeschaut. Mit dem Fön bekommt man das Griptape rasch herunter, allerding ist nicht klar, unter welcher Seite die Inbusschrauben sind. D.h. konkret, daß möglicherweise alle 4 Tapes runter müssen. Das finde ich nicht besonders gut gelöst. Vor allem da man es danach nicht mehr so sauber aufgeklebt bekommt. Was mich aber noch viel mehr ärgert: Das beim Hersteller im Lager eingesetzte Schmierfett ist lediglich auf die Achsen gehaucht, anders ausgedrückt, Fett in absolut homöopathischer Menge. Das kann nicht lange gut gehen. Vielleicht liegt es an meinen 90 kg, oder ich trete zu kräftig in die Pedale, aber aufgrund der mangelnden Schmierung wundert es mich nicht, daß jetzt schon Geräusche auftreten. Bin mal gespannt wie sich das weiter entwickelt, habe jetzt ein sattes Fettpaket auf die Achsen gegeben und hoffe das Beste. Denn wie anfangs gesagt, barfuss fahren sich die Teile wirklich super. Also lieber Hersteller, mehr Fett und/oder für einige € einfach Kugellager einbauen. Letztere helfen in jedem Fall.

    Antworten
      • Servus tiptoe und alle anderen Barfussradler,
        also, das Pedal gibt jetzt wieder Ruhe. Vermutlicher Grund für das Knacken: Wenig Fett und die Schrauben am betreffenden Pedal war nicht gescheit angezogen. Habe zwar keinen Drehmomentschlüssel aber mit ein wenig Gefühl geht es auch. Natürlich habe ich das zweite Pedal auch gleich “gepimpt”. Mit anderen Worten: Alles wieder gut.
        Trotzdem vielleicht interessant für jemanden der die Pedale fährt oder sie sich zulegen will.

        Antworten
          • Danke Feifel. Habe mir jetzt die Geo City Grip Vision von Look ans Rad geschraubt. Die haben richtige Lager, machen einen wirklich stabilen Eindruck, absolut geräuschlos und das Beste: Mehr Sicherheit im Dunkeln weil die LED-Beleuchtung haben. Da wird mich so schnell kein Autofahrer mehr übersehen wie vorher bereits schon passiert. Preis ist mit 130 € heftig, aber über Amazon Italien habe ich nur 85 € bezahlt und bin bisher richtig zufrieden.

  5. Hallo Eva,

    tatsächlich habe auch ich mich mit dem Thema Barfußlaufen viel auseinandergesetzt und erfreue mich seit circa einem Jahr an meinen Barfußschuhen. Ich bin allerdings noch nie im Ansatz auf die Idee gekommen barfuß Rad zu fahren. Tja, manchmal sieht man den Wald wirklich vor lauter Bäumen nicht. Vielen Dank für diesen Tollen Beitrag.
    Da ich in meiner Freizeit auch viel mit meinem Rennrad unterwegs bin, frage ich mich wie es aus dieser Perspektive ausschaut. Ich kann mir vorstellen, dass trotz Vorsicht es bei gewissem Tempo doch sehr gefährlich sein könnte keine Schuhe zu tragen. Hast du da schon Erfahrungen sammeln können?

    Alles Liebe
    Yola

    Antworten
    • Hallo Yola,

      barfuß Radfahren ist in der Tat ein Wohlgefühl durch und durch. Solange es nicht über den SingleTrail geht oder auf Speed gefahren wird, halte ich es nicht für gefährlicher als mit Schuhen. Ich fahre barfuß mit meinem MTB, bin dann aber eher “gemütlich” unterwegs. No risk.
      Ich persönlich finde, dass Rennrad und barfuß nicht zusammen passen. Schon wegen der Klickies 😉

      Liebe Grüße
      Eva

      Antworten
  6. Hallo zusammen,
    wer gute Barfußpedale haben möchte und ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, kann sich diese auch selbst bauen.
    Ich habe mir dafür richtig bissige 🙂 “Anti”Barfußpedale mit den auswechselbaren Pins besorgt.
    Pins rausschrauben, aus dem Baumarkt passende Kunststoffplatten (ca 3 bis 4mm dick) und Senkkopfschrauben besorgen. (Gewindegröße vorher in Erfahrung bringen)
    Platten passend zuschneiden, entgraten, bohren und ansenken…
    Platten auf die Pedale schrauben.
    Zum Schluss noch ein Griptape (sowas klebt man auch auf Skateboards) mit gewünschter Körnung aufkleben und fertig… Ob es billiger ist? Kommt sicher auf das verwendete Material an. Aber zumindest habe ich Reflektoren dran die nicht wegfliegen und ein gutes Lager in den Pedalen 😉
    Viel Spaß beim basteln, der nächste Winter kommt bestimmt…
    Grüße
    Steffen

    Antworten
  7. Normalerweise schreibe ich nicht in fremde Blogs oder Websites, aber in diesem Fall mache ich eine Ausnahme, nämlich um mich ganz herzlich für den Tipp “Moto Urban Reflex” zu bedanken. Ich habe sie gestern Nachmittag geliefert bekommen, direkt montiert und bin dann auf Anhieb 18 km barfuß geradelt. Heute habe ich direkt eine rund 40 km lange Tour nachgelegt (zum Badesee und zurück – mit Umwegen).

    Ehrlich, die Pedale sind für mich der absolute Barfußtraum. Und weil ihr mich darauf gebracht habe, hiermit also mein aufrichtiges großes D A N K E S C H Ö N an euch 🙂

    Liebe Grüße aus dem Hamburger Umland
    Marcus

    Antworten
  8. Interessant – inzwischen gibt es ja einige Sättel in dem Bereich!
    Es gibt einen Prostata-Sattel, der noch mehr Halt bietet, nämlich den Spiderflex: https://www.spiderflex.com/
    Durch die Sitz“ringe“ und die kleine angedeutete Sattelnase hat der Fahrer sehr viel Kontrolle. Genau darum hat sich mein Mann diesen Sattel gekauft, denn er ist sehr oft auf steilen Schotterpisten unterwegs. Zudem erlaubt er durch seine Position ein sportliches Fahren. Der Spiderflex bewährt sich bei ihm nun seit mehreren Jahren und ich erwäge auch, mir einen zuzulegen. Nachteil: Man muss ihn aus den USA bestellen, in Europa ist er nirgends erhältlich.
    Vielleicht kennt jemand noch einen anderen empfehlenswerten Sattel?!
    Liebe Grüsse
    Dorothea

    Antworten
  9. Moin,
    bei Stadler gibt es z. Zt. richtig gute Barfusspedale von Voxom für günstige 14,99€. Funktionieren Bf und mit Barfusschuhen bestens. Kann man hier auch ein Bild einstellen? Hätte ich auch…
    Lg aus Thedinghausen
    Daniel

    Antworten
  10. Danke Eva für deine Antwort. Ich gehe zwar schon lange barfuss und seit einem halben Jahr überwiegend, doch du hast Recht. Meine Füße sind noch nicht an rauhen Untergrund gewöhnt, da ich draußen fast immer Barfussschuhe trage. Jetzt im Sommer selbstgemachte Huaraches. Gut zu wissen, dass ich mich an das GripTape gewöhnen kann. Ich habe überlegt, es jeweils auf einer Seite durch ein Stück Vibram Sohle o.ä.(Profilseite zum Fuss) zu ersetzten, so kann ich das Pedal je nach Wetter drehen und mich langsam an die rauhe Oberfläche gewöhnen.

    Antworten
  11. Hallo, Ich hab mir jetzt die Moto Pedale bestellt, da ich auf Reisen gerne barfuss oder mit sehr dünner Sohle fahre. Der Grip ist aber nun doch sehr rauh und fühlt sich an wie grobes Schmirgelpapier. Wie macht ihr das barfuss? Fahrt ihr ohne Barfussschuhe auf dem Grip. Ich finde das unangenehm. Hat jemand einen Tipp wie das geht und weniger unangenehm ist?
    Danke

    Antworten
    • Hallo Sonja,
      wir fahren die Moto Pedale barfuß. Das Griptape gibt wirklich super guten Halt, auch mit nassen oder sogar verlehmten Füßen.
      Wir empfinden das Griptape nicht als unangenehm. Könnte es sein, dass Du vielleicht noch nicht lange oder nur wenig barfuß gehst?
      Schöne Grüße, Eva

      Antworten
  12. Ich fahr auch schon seit Jahren Barfuss und muss leider in meinem neuen Job Schuhe tragen.
    Meine Pedale Ergotec 831 sind nicht das Optimale aber nur weil sie auf der Fläche eine wirklich weiche Krümmung haben. Da muss sich der Fuss erstmal daran gewöhnen. Wenn man sich daran gewöhnt hat und seine Position findet macht es echt Spaß damit zu fahren. Ich hab sie auf meinem Reiserad
    Mit freundlichen Grüßen
    Robert

    Antworten
  13. Hallo zusammen,
    das Bild mit Regenjacke, Handschuhen, Mütze…aber barfuß irritiert mich etwas. Warum Handschuhe aber keine Schuhe? Ist das Freiheitsgefühl nicht übertragbar auf alle Glieder? Nass darf die Haut an den Füßen werden, an den Händen nicht?
    Wenn’s mir persönlich an den Fingern kalt ist, ist es mir an den Füßen erst recht kalt.
    Ich muss zugeben, ich bin eher der Privatbarfußläufer. Also im Haus und um das Haus. Weiter eher nicht da mir das im Grunde alles zu dreckig ist. Spucke, Tierdreck, Ölflecken von Autos usw …
    Es wäre mir zu viel Aufwand 5 mal am Tag die Sohlen zu waschen.
    Aber warum die Füße nackt und der Rest bis zu den Fingerspitzen eingepackt?

    Antworten
    • Hallo Steini,
      die Muskulatur der Füße erzeugt durch die permanente Bewegung Wärme. Im Gegensatz zu den Händen, die nicht so stark bemuskelt sind und beim Gehen lediglich hin und her schwingen (wenn überhaupt). Voraussetzung für das Barfußgehen in Herbst/Winter ist, dass die Füße immer in Bewegung bleiben und der restliche Körper (eben mangels Bewegung) warm eingepackt ist – das gilt dann auch für die Hände.
      Im Artikel über die Haut steht sehr gut beschrieben, warum uns “Dreck” an den Füßen nicht viel ausmacht.
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, mir 5x am Tag die Füße zu waschen. Schließlich bleiben sie auf dem Boden, ich fasse mit ihnen weder mein Gesicht noch Lebensmittel oder Geschirr an. Wie oft man sich die Füße wäscht, das handhabt jeder wie er mag. Bei mir ist es ganz einfach situationsabhängig, denn meist reicht ein Gang durchs Gras, den Bach oder die Pfütze, um die Füße wieder weitesgehend sauber zu bekommen. Bevor ich allerdings abends “die Füße hoch lege”, gibts immer – ohne Ausnahme – je nach Tagesverlauf entweder die Fußwäsche im Waschbecken oder ein ausgedehntes Fußbad mit anschließender Pflege. Man geht ja schließlich auch nicht mit Schuhen ins Bett…..
      Gruß
      Eva

      Antworten
      • Hallo, inzwischen habe ich mir doch die Moto Pedale zugelegt. Die Paste war zwar anfänglich eine gute Idee, aber hält bei mir nicht dauerhaft an den Plastikpedalen, d.h. sie ist abgefallen! Die Motos sind klasse! Fährt sich wirklich super. Danke für den Tipp!!!

        Antworten
  14. Ich fahre weitgehend normale und preisgünstige Pedale, mit der ASIN B006YY9Y6C, die es in sehr ähnlicher Form von mehreren Herstellern gibt.

    Der Ballen liegt dabei in etwa auf der Achse bzw. zwischen Rahmen und Achse; die Zehen greifen ein Stück weit vorn um den Rahmen herum.
    So kann ich das Pedal nicht nur niedertreten, sondern es auch nach hinten und sogar ein klein wenig nach oben ziehen, was in einem halbwegs runden Tritt resultiert.

    Eher tut mir der Po weh, als die Füße -auch bei Touren von >80km 🙂

    Das gilt für mein Tourenbike.

    Beim MTB, welches auch entsprechend genutzt wird, sind auch MTB Pedale verbaut, die ich nicht barfuß fahren kann.

    Antworten
  15. Ich fahre nicht soviel Fahrrad wie Ihr, habe aber auch zwei MTB´s. Im Urlaub in unserem Ferienhaus an der Ostsee waren die “klassichen” MTB-Pedale mit den griffigen Spornen die Hölle, ich habe sie gegen recht günstige Pedale (VP comp) ausgewechselt (der nette Fahrradhändler vor Ort hatte sofort Verständnis, als ich ihm sagte, dass ich barfuss Fahrrad fahre).- Für Touren bis 20 oder 30 km reichen die Pedale völlig aus , und nun ist das MTB auch barfuss ein Genuss. Bei meinem MTB zu hause muss ich die Pedale noch auswechseln, werde dann mal die günstigeren Motos ausprobieren.
    Gruss vom
    Michael

    Antworten
    • Hallo Michael,
      MTB’s setzt man ja normalerweise ein, wie es der Name schon vorgibt, im Gebirge. Und auf den dort üblichen Wegstrecken braucht man Pedale, die den baren Füßen sicheren Halt geben und die wirkenden Kräfte gut verteilen. Da sind die Moto’s mit ihrer großen Auflagefläche genau richtig. Bin mal gespannt, welche Erfahrungen Du damit machst.
      Viele Grüße,
      Wolfgang

      Antworten
  16. Moto Reflex habe ich montiert und kann ich empfehlen. Die oberfläche ist hartes, rauhes griptape, sehr rutschfest. Die ausfahrten waren komfortabler als mit dem gummiblockpedal. Einziger nachteil: Das pedal sammelt dreck, was eher ein ästhetisches problem ist. Allerdings leicht mit wasser zu reinigen.

    Das gesetz (in Deutschland und Österreich) schreibt gelbe pedalrückstrahler vor, demnach wäre nur die version mit gelbem reflextape zulässig. De facto wird aber wohl niemand wegen anderen farben aus dem verkehr gezogen.

    Eine allgemeine erfahrung beim schnellen barfuß-downhill-radeln auf schotterstraße: Die vom vorderrad hochfliegenden steinchen können teils schon wehtun ….

    Antworten
    • Da kann ich Dir nur beipflichten. Da hat die Polizei Wichtigeres zu tun, als Rückstrahler an Fahrradpedalen zu kontrollieren. Wenn man oft auf dunklen Straßen unterwegs ist, ist wahrscheinlich gut reflektierende Kleidung die beste Lösung.

      Das mit den Schotterstraßen habe ich noch nicht bemerkt. Wahrscheinlich fahre ich dort einfach nicht schnell genug. Hab’s vor Jahren mal geschafft, mit T-shirt, Shorts und Flip-flops nach einem Fahrradsturz auf so einem Weg ein Stück zu rutschen. Muss ich nicht noch mal haben. Seitdem bin ich etwas vorsichtiger und weniger risikofreudig unterwegs…

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      • Ich bin jetzt mit einem 100lux-scheinwerfer und LED-rücklicht mit standlicht und tagfahrlicht ohnehin beleuchtungstechnisch gut ausgerüstet und fühle mich bei nacht weitaus sicherer als vorher, mit einer gelben warnweste wäre ich dann vollends unübersehbar.

        Die von rennradlern benutzten klickpedale mit zugehörigen schuhen sorgen zwar für “perfekte kraftübertragung”, sind aber auch ein sicherheitsrisiko, denn es gibt immer wieder unfälle, wo jemand nicht rechtzeitig aus den pedalen kam. Was die kraftübertragung angeht, ist der höhere reibwert der pedale sehr von vorteil. Wenn es deutlich kälter wird, ziehe ich halt handschuhe und fivefingers (fußhandschuhe) an …. aktuell geht es noch sehr gut ohne.

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