Ich habe mir den Zeh gebrochen :(

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Glück im Unglück – dank Doppelzehe

Vor einigen Tagen habe ich mir am linken Fuß einen Zeh gebrochen. Einen meiner Zwillinge.

Es passierte an einer niedrigen Bordsteinkante, die ich aufgrund meines fehlenden 3-D-Sehens nicht als Solches erkannte. Beim gemütlichen Wechseln der Straßenseite kam es, das der längste meiner Zehen die Steinkante unsanft küsste. Es knackte – mehr gefühlt als gehört. Erst einige Zeit später merkte ich, wie der Zeh langsam dicker wurde und sich dunkelrot verfärbte.

Perfekt geschient

Dank der Doppelzehe hatte ich die perfekte Schiene für den gebrochenen Zeh :-). An diesem Tag unternahmen wir eine Radtour um den Forggensee (34km), was dank der Ergon PC2 Pedale schmerzfrei möglich war. Lediglich beim Absteigen vom Rad war ich achtsam, um nicht zuerst mit dem Zehenbereich aufzutreten. In der Nacht machte der Zeh sich durch leichtes Pochen bemerkbar. Am nächsten Tag waren wir mit den Kajaks auf dem Forggensee unterwegs. Auch das klappte wunderbar. Allerdings entpuppte sich das Waten über das steinige Ufer als äußerst unangenehm und ich war froh, als ich entweder auf der Badematte oder im Boot saß 🙂

Auch die Bergwanderungen an den darauffolgenden Tagen brachten mir den Zeh nur selten in Erinnerung – hauptsächlich dann, wenn der Zehenbereich auf Gerölletappen leicht nach oben gebogen wurde. Der nächtliche Abstieg von der Hündeleskopfhütte über Wiese und Asphalt war barfuß am besten zu bewältigen. Dagegen hat mein Zeh bei den zunächst angezogenen Leguano sofort signalisiert, dass er das Laufen in den Minimalschuhen gar nicht gut findet.

Jetzt, 1 Woche später, ist der Zeh noch leicht geschwollen, macht aber überhaupt keine Probleme, solange er nicht irgendwo anstößt (wie gestern auf den Steinen am Lechufer) oder unsanft nach oben gebogen wird (beim steilen Anstieg über unebenes Gelände).

Ein gebrochener Zeh ist also, wie von mir befürchtet, gar nicht so schlimm (vor allem jetzt zur Sommerzeit). Er hält mich nicht vom Barfußlaufen ab. Ganz im Gegenteil – ihn in einen Schuh zu zwingen, stelle ich mir äußerst unangehm vor, wenn schon die sockenähnlichen Minimalschuhe ein „No-Go“ darstellen.

Auf dem Foto sieht man die Schwellung der rechten Doppelzehe ganz gut.

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Aktualisiert von Eva Maria Lockstaedt am 7. April 2018

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