Ist “Ohne” immer besser?

“Ohne” ist hip, das Patentrezept für alle, denen etwas an Ihrer Gesundheit liegt. Ohne Fleisch, ohne Weizen, ohne Alkohol, ohne Gluten, ohne Milch zum Beispiel. Wir leben jetzt schon seit längerer Zeit ohne zugesetzen Zucker. Und – sowieso – ohne Schuhe. Und ohne Dogmen, von den halten wir auch nicht viel.

Das Leben ohne Schuhe bietet einen großen Blumenstrauß an Vorteilen, körperlich und mental. Bessere Gesundheit, freieres Denken, höhere Lebensqualität.

Um nur einen Vorteil herauszugreifen: Barfußlaufen stärkt das Immunsystem. Spürbar in jedem Winter. Erkältungsviren erwischen Eva und mich zwar immer noch. Jeden Winter. Die Anzeichen der Infektionen machen sich auch deutlich bemerkbar, z.B. mit kratzendem Hals. Aber diese Symptome verschwinden so schnell, wie sie gekommen sind. Das Immunsystem leistet ganze Arbeit. Seit vielen Jahren. Wunderbar.

Jedes Jahr? Nein. Dieses Jahr war es anders, sogar besser. Nicht der geringste Erkältungsanflug war zu vermelden. Weitere Stärkung des Immunsystems durch Barfußlaufen? Eher unwahrscheinlich.

Die Antwort ist offenbar eine ganz andere. Diesmal ist es nämlich ausnahmsweise mal ein “Mit”, das zu diesem Fortschritt beigetragen hat: Das Leben mit Maske. Wie es uns die Menschen in Fernost schon seit Jahrzehnten vorleben. Was hierzulande schon immer belächelt wurde, ist jetzt plötzlich ein wichtiges Mittel gegen die neue, ernsthafte Bedrohung durch einen anderen, einen richtig bösen, Coronavirus geworden.

Was haben wir uns nicht anfangs merkwürdig gefühlt mit den neuen Gesichtsverhüllungen. Manche Zeitgenossen lehnen sie bis heute ab und empfinden sich dabei als obercool. Corona existiert für diese lieben Mitmenschen nicht oder ist jedenfalls nicht gefährlicher als die Grippe. Die alleine ist aber schon gefährlich genug. Auch vor der schützen die Masken uns und vor allem auch unsere Mitmenschen. Nicht perfekt, aber die Gefahr durch aus dem Mund ausgestoßene Tröpfchen ist merklich reduziert.

Asiaten wissen das seit langem. Und sie haben zusätzlich ein Sozial-Gen, dass vielen von uns zu fehlen scheint: Sie fühlen sich den Mitmenschen und der Gemeinschaft verpflichtet. Wer Erkältungssymptome spürt, benutzt einfache Masken, um andere zu schützen. Das Äußerste, was uns bisher dazu einfiel war, andere zu warnen: “Komm mir nicht zu nahe, ich bin schwer erkältet”. Auf die Idee, dann vielleicht doch lieber zu Hause zu bleiben oder doch wenigstens eine Maske zu tragen, sind wir nicht gekommen. Gedankenlosigkeit. Und natürlich eine wirkmächtige Konvention. Denn “mit Maske” gehört sich hier bei uns einfach nicht, basta! Gesundheitsschädliches Verhalten, wegen einer Konvention. Genau so wie das Tragen von Schuhen.

SARS-CoV-2 hat uns ach so coolen Westlern eine Lektion erteilt. Die wir hoffentlich nicht vergessen, sollte der Corona-Spuk irgendwann mal überstanden sein: “Mit” ist manchmal besser als “ohne”.

So wie wir auch mit Rücksicht auf andere hier und da das Tragen von Schuhen empfehlen, so plädieren wir jetzt schon dafür, wenigstens bei Erkältungen weiter die Masken zu benutzen, die die meisten von uns jetzt ja sowieso schon reichlich in der Schublade liegen haben. “Mit” ist unangenehm für uns, aber viel besser für unsere Mitmenschen. Es gibt jetzt keine Ausreden mehr. Werden wir ein bisschen zum Asiaten. Es hilft uns, unseren Mitmenschen und es macht das Leben noch ein bisschen angenehmer.

So wie das Leben ohne Schuhe…

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16 Gedanken zu „Ist “Ohne” immer besser?“

  1. Ich wusste gar nicht, dass das Maske tragen zum Schutz vor Erkältungen bei den Asiaten so verbreitet ist. Ich dachte immer die tragen die Masken nur wegen dem Smog. Können wir uns doch auch mal was abschauen 🙂
    Ich hab nur keine Hoffnung, dass das Maske tragen aus diesem Grund in Deutschland noch ankommen wird. Das Thema Maske scheint mir verbrannte Erde zu sein.

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    • Bei den Asiaten begann das Masketragen wohl mit der Spanischen Grippe, soweit ich informiert bin. Smog ist inzwischen auch ein Thema, klar, und Selbstschutz spielt sicher die größte Rolle. Dazu gibt es in Asien aber auch ein starkes soziales Empfinden, man ist Mitglied einer Gemeinschaft und, enorm wichtig, darf nicht das Gesicht verlieren. Handeln gegen die Gemeinschaft führt unweigerlich dazu…

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  2. Hallo,
    ich bin auch der Meinung, undogmatisch mal “mit”,mal “ohne”,je nachdem,was es ist ,ist eine gesunde Mischung.
    Und in diesem Blog einen Austausch OHNE leidige Maskendiskussion finde ich ganz wunderbar;-)

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  3. Ja dieser Zusammenhang liegt sowas von klar auf der Hand, durch das Maskentragen gab es im letzten Jahr KEINE Grippewelle. Nada. Nix.

    Unten barfuß, oben FFP2-Maske + Abstand – sowas von selbstverständlich.

    In meiner Verwandtschaft, Freunde, Bekannte – kein einziger Grippe-Fall, keine schweren Erkältungen.

    Covid-19 – ja, leider auch welche mit tödlichem Verlauf (allerdings waren das schon sehr alte Menschen, wo man nicht weiß welche Ursache jetzt wirklich zum Tod geführt hat).

    Mittlerweile bin ich geimpft (Moderna), werde aber aus Sicherheitsgründen – für andere – weiterhin im öffentlichen Raum FFP2-Maske tragen, solange bis sichergestellt ist, daß ich keine Virenschleuder mehr sein kann auf Grund wissenschaftlich/statistischer Faktenlage.

    Liebe Grüße
    Wolfgang aus Wien
    auch 1955 geboren, aber 3 Töchter – ätsch :)))

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  4. Wie – ohne Alkohol…?!?

    Aber im Ernst, ich war vor einiger Zeit sehr begeistert, als ich Videos von Bob Greenfield gefunden hatte. Der ist Umweltaktivist und Extrem-Minimalist. Vor allem sein Video über seine “44 Possesions” (https://youtu.be/FqTkiLxIE9Y) hat mich erstaunt und begeistert. Wie kann man Leben, wenn man nur Dinge besitzt, die alle zusammen in einen Rucksack passen? Als ich das Video gesehen hatte, saß ich vor einem Adventsgesteck, das alleine schon aus mehr Teilen bestand als er besitzt… Das hat mich nachdenklich gemacht! Wie befreiend muss es sein, wenn man nicht den ganzen Quatsch um sich herum hat, den man doch nur aufräumen und entstauben muss, der aber sonst wenig praktischen Nutzen bringt?!

    Er besitzt nicht einmal eine lange Hose (in Florida geht das). Aber: obwohl er Dauerbarfüßer ist, besitzt er trotzdem ein paar Sandalen – ist also in dieser Hinsicht nicht übertrieben dogmatisch, sondern realistisch. Das gefällt mir!
    Es wäre interessant, ob inzwischen auch eine Mund-Nasen-Maske zu Bobs Besitztümern zählt. Ich gehe davon aus – sofern es Masken gibt, die aus 100% recyclebarem Naturmaterial bestehen. Weiß ich gar nicht. Aber ich vermute, er wird das Bestmögliche tun, um sich und andere zu schützen. Also gehe ich davon aus, dass er das tut.

    Dass es in asiatischen Ländern ein sozialeres Bewusssein gibt und man sich gegenseitig mehr respektiert und Rücksicht nimmt, das nehme ich auch an. Und das hat nichts mit “blindem Gehorsam” zu tun, wie man vielleicht bei China denken mag. Es gilt für kapitalistische Länder wie Japan genau so. Ist allerdings nur so ein gefühlter Eindruck von mir, ich selbst habe nur wenig Erfahrung mit Asien. Aber nehmen wir das mal an und nehmen uns ein Beispiel daran. Schaden kann es nicht!
    Alles andere zum Thema Infektionsschutz und Viren schenke ich mir, das wurde hier leider schon überstrapaziert.
    Viele Grüße
    Forbi

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  5. Hallo Wolfgang, hallo Eva Maria! OK, ohne Schuhe bleib ich weiterhin. Ich lebe ja nicht im Allgäu wo es sooo kalt wird im Winter. Und “mit” hab ich echte gesundheitliche Probleme (neurologischer Art). Doch was die Maske angeht, da bin ich ganz “bei Euch”, wenn ich den Artikel lese. Es ist viel leichter, einfach, relativ unbeschwert, mit Maske umher zu laufen, vor allem mit den nun gängigen FFP2-Masken, die OP-Variante war nicht ganz so mein Fall. Keiner gibt mehr Kommentare von sich wie: “Wie läufst Du denn rum?”. Nur ein paar Nachfragen bzgl. barfuß, die gibt es nach wie vor. Das ist wirklich auf eine Art entspannter. Auch wenn ich von mir kein Foto mit Maske habe. Es ist immer eine dabei. Im Rucksack und meinen Jacken und bei Bedarf im Gesicht über Mund und Nase – um mir und vor allem meinen Mitmenschen was Gutes zu tun, ihnen ein sicheres Gefühl zu geben. Nur ohne eine Maskenpflicht an jeder Ecke ist es bestimmt noch entspannter, wenn dann SARS-Cov2 irgendwann vorbei ist oder eine kleinere Rolle spielt als heutzutage, wo es ja kaum noch ein anderes Thema zu geben scheint. Ja in dem Fall ist meiner Meinung nach – ausnahmsweise – “mit” angesagt.

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  6. Ich finde es schon erstaunlich wie die Propaganda wirkt.

    Masken hatten noch nie in einer Pandemie einen Einfluss auf das Infektionsgeschehen und hat es auch in dieser nicht, auch nicht wenn es von oben befohlen ist. Und wenn trotz immer weiter verschärfender Maskenpflicht in vielen Innenstädten sogar schon draußen dass Allheilmittel sein soll dann frage ich mich wieso es zum “exponenziellen” Anstieg der Fallzahlen kommt. Offensichtlich weil die Maske wohl doch nicht wirkt.

    Dann kommt auch noch eine andere Sache: Wir sollen uns sozial distanzieren also asozial verhalten. Schon als Kind wusste ich dass wir Menschen uns mit Viren anderer Menschen auseinandersetzen müssen damit unser Immunsystem gestärkt wird. Aufgrund des befohlenen asozialen Verhaltens sind wir eher empfänglich für Virusinfektionen geworden und so wie ich es aus meinem Umfeld feststellen konnte verstecken viel ihre Rotznase hinter der Maske verstecken. Und das sind diejenigen die sich testen lassen sollten es aber nicht tun; man testet ja lieber vollkommen symptomlose.

    Wer denkt denn bei all diesen “Maßnahmen” an die Kinder? Jedes 6. Kind ist suzidgefährdet.

    Das Weimarer Amtsgericht hat festgestellt dass es keine wissenschaftliche Evidenz über die Wirksamkeit von Masken gibt Az.: 9 F 148/21

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    • Ach Tobi. Ich würde wissenschaftlich kompetente Aussagen jetzt nicht unbedingt mit Propaganda gleichsetzen. Und Deine Schlussfolgerung, dass sich die Infektionszahlen trotz Maskenpflicht exponentiell weiter erhöhen als Beweis der Unwirksamkeit der Masken heranzuziehen, ist auch reichlich gewagt. Genau wie dieses fragwürdige Weimarer Urteil, dass Du zitierst. Nun müssen Richter auch gar nicht alles wissen, nur sollten sie sich objektiv informieren.

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      • Ich muss ehrlich sagen, bei mir sind auch die üblichen Erkältungen ausgeblieben. Das ist für mich Beweis genug, dass die Maßnahmen (und auch die Masken) helfen. Aber ich glaube mir fehlt das dicke Fell, um die Masken auf Dauer beizubehalten, auch wenn ich gerne für immer auf Schnupfen verzichten würde 🙂

        Abgesehen von den Masken glaube ich aber auch, dass noch zwei weitere Faktoren das Ausbleiben der Erkältungswelle verhindert haben und zwar die gründlichere Handhygiene und, dass die meisten mit ihrem Schnupfen nicht mehr ins Büro gegangen sind. Wer ist früher schon mit nem Schnupfen zuhause geblieben… vor Corona wäre das undenkbar gewesen.

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        • Hallo Lisa,

          ich denke, wir haben in der Pandemie viel über Vorbeugung gelernt. Wir sollten es halt nicht vergessen, wenn irgendwann einmal Corona kein Thema mehr ist.

          Natürlich wird in Zukunft niemand mit einem simplen Schnupfen zu Hause bleiben. Da geht es einfach um ein wenig Nettiquette gegenüber den Kollegen, wenigstens dann bei engerem Zusammensein eine Maske zu tragen, soweit es möglich ist. Das vermindert zwar nur die Übertragung von Tröpfchen, aber immerhin. Ich werd’s tun, auch wenn ich Masken auch nicht soooo prickelnd finde. Asiaten sicher auch nicht… 😉

          Viele Grüße,
          Wolfgang

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  7. Moin zusammen,
    ich bin da ganz anderer Meinung.
    Menschen und Viren leben zusammen seit “Anbeginn der Zeiten”. Viren sind nach Ansicht von Wissenschaftlern womöglich auch Evolutionsbeschleuniger, die die Menschheit erst so , hm, naja, erfolgreich? – mag ich gar nicht mehr sagen, so “erfolgreich” wie wir unseren Lebensraum zerstören. Also, auf jeden Fall sind wir sehr widerstandsfähig geworden. Ohne die ständigen Angriffe von Viren und Bakterien wäre unser Immunsystem nicht in der Lage, uns auch nur vor dem kleinsten Schnupfen zu retten. Die Kinder, die jetzt mit Maske und eingeschränkten Sozialkontakten aufwachsen, werden diesen Mangel ihres Immunsystems ihr Leben lang nicht wieder aufholen können und dauerhaft Probleme durch Infektionen bekommen. Und wenn wir mal auf den Internetseiten des RKI nicht nur die Statistik auf Seite eins lesen, sondern uns mit den offiziellen Zahlen in der Tiefe befassen stellen wir fest, das ganz überwiegend Menschen, deren Immunsystem nicht (gut genug ) funktioniert, von dem covid wirklich gefährdet sind: Rauchen, Übergewicht, über 80 Jahre alt. Wir Übrigen sind i.d.R. nicht lebensgefährlich von covid bedroht, weil unser ständig trainiertes Immunsystem uns schützt wie eine unsichtbare Rüstung. Insofern bin ich nach wie vor der Überzeugung, daß Bewegung an der frischen Luft, natürlich viel Barfuß und im Sommer auch Nackt, gesunde Bio-Ernährung und wenig Zucker und Weismehl für unsere Gesundheit wertvoller sind als das tragen von Masken.
    Und eine kleine Korrektur: in vielen Teilen Asiens tragen die Menschen seit Jahren schon Masken wegen der massiven Umweltverschmutzung, Smog/Feinstaub, und nicht so sehr wegen Erkältungskrankheiten.

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    • Hallo Thomas,

      die Frage der Immunisierung habe ich mir vor dem Schreiben des Beitrags natürlich auch gestellt. Grundsätzlich hast Du völlig recht. Der Körper braucht Angriffe durch Viren und Bakterien, um eine gewisse Immunität aufzubauen. Nur klappt das leider bei Erkältungsviren nicht so gut, wie Du hier nachlesen kannst. Erkältungsviren sind zu clever. Grippeviren auch. Das Tragen einer einfachen Maske, wenn man selbst erkältet ist, wäre deshalb ein netter Zug unseren Mitmenschen gegenüber. Eine gewisse Grundimmunisierung gegen solche Viren besitzen wir allerdings schon, und die bekommen gerade Kinder sicher auch weiter, wenn sich das Leben wieder etwas normalisiert. Die werden bestimmt freiwillig keine Masken tragen. Aber Erwachsenene müssen bei einer Erkältung ja nun dazu nicht unbedingt immer die volle Virenlast unter die Leute bringen, um ihnen “etwas Bleibendes zu vermitteln”.

      Und zur Frage, warum Asiaten Maske tragen, ist es zumindest in Japan so, dass während der Spanischen Grippe dort Masken als Schutzmaßnahme üblich wurden. Dabei hat man dann auch entdeckt, dass die Masken ebenfalls vor Blütenpollen und Staub allgemein schützen. Der Schutz der Mitmenschen bei einer Erkältung gehört dort aber wie selbstverständlich auch dazu. Eine ganze andere Sozialkultur.

      Du hast aber selbstverständlich recht, dass ein gesundes Leben zu einer guten Immunantwort beiträgt. Nur mag ich Dir dabei nicht folgen, dass so etwas bei Erkältungen Masken ersetzt. Eben als nette Geste gegenüber den Mitmenschen. Das allerdings fällt Menschen in unseren egomanen Gesellschaften sehr schwer. Und es werden tausend Gründe gesucht, sich davor zu drücken. Leider.

      Viele Grüße,
      Wolfgang

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    • Hallo Thomas,

      ich teile Deine Meinung vollkommen denn die Kollateralschäden besonders an den Kindern sind nicht abzuschätzen. Viele KiTa-Erzieherinnen schmeißen ihren Job hin weil die Kinder mit Maske nicht betreuen wollen da die Mimik besonders wichtig ist.

      Die Bundesregierung möchte im Eilverfahren eine bundesweit nächtliche Ausgangssperre beschließen weil wohl das Virus nur nachtaktiv ist, dagegen ist das Gruppenkuscheln in öffentlichen Verkehrsmitteln weiterhin erlaubt was wohl die Hauptübertragung ausmacht.

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      • Dieser Blog-Beitrag war nicht dazu gedacht, hier in eine Grundsatzdiskussion zu Maßnahmen gegen Covid-19 einzusteigen. Die gibt es anderswo zur Genüge.
        Weitere Kommentare dieser Art werden wir deshalb nicht freischalten.

        Gruß,
        Wolfgang

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  8. Danke, Wolfgang. Meine Gedanken, Du schreibst mir aus der Seele.
    Ich hatte schon vor der Pandemie im öffentlichen Verkehr ab und zu ein mulmiges Gefühl und dachte an Asien. Von daher war für mich die Umstellung auf Maske nicht so schlimm. Ich habe für mich schon lange beschlossen, die Maske auch nach der Pandemie weiter zu verwenden, vor allem in vollen Bussen und Zügen, in Situationen, wie Du sie beschreibst, und teilweise in der Schule, wenn ich sehr nahe mit erkälteten Kindern arbeite. Ich trage, wie jeder und jede andere auch, Verantwortung für die Gemeinschaft – und diese Verantwortung nehme ich ernst und ich nehme sie wahr! Ich kann Menschen, die sich dagegen stemmen, nicht verstehen.

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  9. Ich lebe OHNE Auto, Fernseher, Religion, Schuhe (zumindest bei plusgraden), aber MIT Fahrrad, Computer, Radio, Vernunft und Distanz.
    FFP2-maske genau dann, wenn ich mich in die nähe von menschen begebe, was aber zur zeit nicht täglich vorkommt. Im unterschied zu früher, wo ich viel herumgereist bin, freunde in aller welt getroffen habe, nun das kann wohl auch wieder kommen, aber bis dahin lebe ich eher als einsiedlerkrebs, zumindest bleibe ich so gesund.

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