Barfuß in den Allgäuer Frühling starten

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Ich starte barfuß in den Allgäuer Frühling

Der zweite schöne Tag mit milden 11 Grad lockt mich zu einer längeren Radtour in den Allgäuer Frühling. Bei uns liegt noch ordentlich Schnee – besonders in den schattigen Lagen – aus diesem Grund entscheide ich mich kurzerhand für eine Tour ins Unterland.

Meine Tour führt mich deshalb als erstes von Roßhaupten nach Seeg.

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Die Hauptstraße ist frei und selbst der Fahrtwind bergab ins Tal ist angenehm und lässt das Herz aufgehen. Von Seeg aus schlage ich – abseits der Hauptstraße – den Weg über kleine Dörfer wie Aleuthen, Albatsried, Enisried, Lengenwang und Außerlengenwang ein. Es folgt eine kurze Fotopause in der Sonne….

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Dann geht es weiter, durch ein Waldstück, in das die Sonne den Weg noch nicht gefunden hat. Knöchelhoch liegt hier harter, vereister Schnee, der mich deswegen häufig absteigen lässt. Dieser Untergrund ist selbst für meine gut trainierten und abgehärteten Füße eine Herausforderung. Deshalb bin ich froh, dass diese Phasen gerade so lange dauern, wie es auszuhalten ist.

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Auf großem Fuß

Um es mir so „angenehm“ wie möglich zu machen, versuche ich weitesgehend in bereits bestehende Fußstapfen zu treten, die dank der Schuhträger großzügig in den Abmessungen sind 🙂

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Von Außerlengenwang geht es weiter über Sandholzer nach Balteratried und Sulzschneid.

Hier mache ich eine kurze Trinkpause. Ich genieße den Blick auf die verschneiten Berge in Richtung Heimat, obwohl die Fernsicht aufgrund des Wetter-Hochs recht diesig ist.

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Eine Tafel nennt anschaulich die Namen der sichtbaren Berge der Ammergauer und Tannheimer Berge sowie unserer Lechtaler Alpen.

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Meine Füße genießen die kurze Pause auf dem warmen Stein.

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Radrunde Allgäu

Von Sulzschneid aus geht es zügig bergab nach Heggen, von wo aus ich auf die alte Bahntrasse treffe. Sie führt mich parallel zur B16. Von hier sind es knapp 10 km bis nach Roßhaupten.

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Die Radrunde Allgäu ist seit einigen Jahren ein reiner Fuß- und Radweg und führt vorbei am ehemaligen Bahnhof Steinbach. Heute ein beliebter Rastplatz für Radler und Wanderer. Auch ich mache hier kurz Rast.

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Erneut ein verschneiter Radweg

Anschließend führt der Radweg zwischen Steinbach und Freßlesreute durch ein Waldstück, das mich wieder herausfordert. Weder geräumt noch von der Sonne verwöhnt kämpfe ich mich auf gut einem Kilometer durch verharschten Schnee. Ich schlingere im leichtesten Gang oder laufe wie gehabt durch eisige Fußstapfen. Froh, als auch dieses Hindernis hinter mir liegt, gönne ich meinen Füßen eine kurze Verschnaufpause.

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Durch die Sonne und den kleinen Weiler Freßlesreute geht es dann die restlichen 4 km nach Hause.

Abgesehen von den interessanten Schneepassagen eine schöne Tour durch eine herrliche Landschaft. Zumal bei angenehmer milder Temperatur und einigen netten Berg- und Talfahrten.

Mein Tachometer zeigt die gefahrene Strecke und die Zeit an

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Aktualisiert von Eva Maria Lockstaedt am 18. März 2018

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