Barfuß, Rücken, Weizen, Warzen, Nagelpilz, Zucker und so…

Ein Potpourri an Wörtern. Wie kommt da Ordnung rein? Dann fangen wir mal ganz langsam an.

Barfuß und Rücken

Wie war das noch? Ach ja: Barfußgehen ist gesund für den Rücken!

Anfangs habe ich an diesem allgemeinen Barfuß-Lobgesang etwas gezweifelt. Inzwischen bin ich überzeugtes Mitglied dieses Chors, denn eins bemerke ich immer wieder: Trage ich – ganz selten mal – Schuhe mit Absätzen, bemerke ich ziemlich bald eine Verkrampfung der Rückenmuskulatur. Was völlig logisch ist. Denn der Körper wird durch die Absätze nach vorne gekippt, die gesamte Statik ist gestört, die Muskulatur muss dagegen anarbeiten, um das Gleichgewicht zu halten. Ein gutes Bild ist der Bauklötzchenturm, dessen unterster Stein schief steht. Entsprechend versetzt müssen die folgenden Steine darauf gestellt werden, um die Balance zu erhalten.

Ich habe als Barfüßer dennoch mit Rückenschmerzen zu kämpfen, vor allem wenn ich über mehrere Tage viel gesessen habe. Das Schreiben dieses Beitrags ist z.B. Gift für meinen Rücken, aber ich mache es, weil es mir wichtig ist.

Sobald ich dann wieder barfuß unterwegs bin, lösen sich die aufgebauten Verkrampfungen wieder etwas, manchmal auch völlig. Das geht ziemlich schnell.

Rücken und Weizen

Leider klappt das nicht immer. Erst vor kurzem war ich praktisch lahmgelegt. Ich vermutete eine Blockade meines Iliosakralgelenks, die dann Verkrampfungen der gesamten Rückenmuskulatur zur Folge hatte. Es wurde immer schlimmer. Barfußgehen half ein wenig, aber nicht so richtig. Ich kam weiter nur langsam vorwärts, so weh tat alles. Sicher waren da auch entzündliche Prozesse im Gang.

Eva stellte gleich eine Vermutung an: „Du hast doch sehr viele Weizensemmeln gegessen in der letzten Zeit, das fördert Entzündungen“. Da hatte sie recht. Weizen kann tatsächlich entzündungsfördernd wirken, das ist aus der Literatur bekannt. Deshalb haben wir Weizenprodukte aus unserer Ernährung gestrichen. Eigentlich. Mit den Semmeln hatte ich gesündigt, und es waren ziemlich viele. Ob das tatsächlich etwas mit meinem Rückenproblem zu tun hatte?

Das rauszufinden war einfach. Ich ließ sie erst einmal weg, die leckeren Semmeln. Es kann Zufall oder ein Placeboeffekt gewesen sein: Die Rückenschmerzen, die mich fast zwei Wochen gequält hatten, verschwanden innerhalb von drei Tagen und sind bis jetzt nicht zurückgekommen. Solange ich mich regelmäßig bewege.

Ich habe jetzt jedenfalls dem Weizen endgültig abgeschworen. Bye bye Weizensemmeln…

Rücken und Zucker

Kohlenhydrate und vor allem Zucker können ebenfalls entzündungsfördernd wirken. Den allerdings haben Eva und ich schon seit Ende 2019 auf unsere „No-go-Liste“ gesetzt. Nur hatte ich mit meinen Weizensemmeln auch da unsere Regel verletzt. So eine Semmel enthält pro 100g ganze 57g Kohlenhydrate, davon 4g Zucker, und versorgt uns immerhin mit fast 300kcal. Vielleicht auch fördernd für meinen fortdauernden Rückenschmerz?

Nagelpilz, Dornwarzen und Zucker

Hier kommt Eva ins Spiel. Sie läuft jetzt schon 6 Jahre barfuß, hatte aber während dieser Zeit fortdauernd mit Nagelpilz an einem Zeh und einer hartnäckigen Dornwarze zu tun. Unschön, lästig und im Fall der Warze auch schmerzhaft. So etwas kann einem das Barfußlaufen vermiesen.

Eva hatte alles Mögliche an Mittelchen ausprobiert, nichts half so richtig. Irgendwann gab sie endgültig auf und ließ Pilz und Warze erst mal in Ruhe.

Kurz darauf stellten wir auf eine zuckerfreie Ernährung um. Und was passierte? Nach 8 Monaten stellte Eva eine Verbesserung bei Pilz und Warze fest, nach einem Jahr waren beide verschwunden, der Fußnagel ist komplett neu und gesund nachgewachsen.

Vielleicht ebenfalls Zufall oder Placeboeffekt, wir wissen es nicht. Aber die Ergebnisse sind erstaunlich. Die Literatur spricht jedenfalls klar von einem Zusammenhang zwischen Pilzerkrankungen und Zucker. Es wurde auch herausgefunden, dass Zucker das Immunsystem schwächen kann. Was dann wieder schlecht für die Bekämpfung von Warzen ist, die ja bekanntlich durch Viren hervorgerufen werden.

Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Fazit

„Ohne“ kann sehr hilfreich sein, vor allem wenn es um Schuhe, Weizen und Zucker geht. Worauf man nicht verzichten kann, ist viel Bewegung. Und mit der macht barfuß sein nochmal so viel Spaß.

Ich mach mich gleich wieder auf den Weg. Der Rücken zwickt ein bisschen…

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13 Gedanken zu „Barfuß, Rücken, Weizen, Warzen, Nagelpilz, Zucker und so…“

  1. Hallo,
    Zuerst mal finde ich eure Seite echt spitze. 🙂
    Aber was mich auf dem Weg zu einer gesunden Ernährung wirklich überfordert, sind die Ernährungs-Ratgeber.
    Neben der klassischen kein Weizen/Zucker Ernährung, bin ich jetzt auch noch auf die Verteufelung von Kartoffeln, Tomaten usw… gestoßen (Nachtschattengewächse).
    Wenn ich das richtig verstanden habe, verzichtet ihr nicht nur auf Weizen sondern wesentlich mehr Getreidesorten? Botanisch gehören wohl auch Hirse und Reis zum Getreide.
    Wenn man dann noch die Kartoffel wegnimmt, bleibt eigentlich kein Kohlehydrat übrig.
    Für eine ausgewogene Familienkost mit Kleinkindern scheint mir das einfach nicht umsetzbar.
    Welche Kohlehydrate esst ihr denn?
    Interessant fand ich auch euer selbstgemachtes Brot. Allerdings vertrage ich gerade mal 1 Tel Leinsamen am Tag, sonst wirkt das ganze ziemlich „Darm-anregend“ 😉 was ja vielen so geht. Die wahnsinnige Menge Leinsamen wundert mich daher sehr, dass das bei euch gut geht 🙂
    Liebe Grüße
    Lisa

    Antworten
    • Liebe Lisa,
      herzlich willkommen hier auf unserem Blog 🙂
      Zunächst einmal finde ich es gut, dass Du die heutige Ernährung mit einem kritischen Auge betrachtest.
      Dass Du da bei all den vielen Ratgebern jedoch leicht den Überblick verlierst, kann ich gut nachvollziehen.
      Besonders, wenn Du auch noch die Verantwortung für die Ernährung Deiner Kinder trägst.
      Aber bitte lass Dich dabei nicht verrückt machen – wie immer und überall kommt es auf das Maß an.
      Weizen an sich ist ein gutes Getreide, wenn es auch inhaltlich nicht mehr so vollkommen ist, wie Emmer oder Einkorn. Weizen ist, wie Roggen, Gerste oder Dinkel auch, so vielseitig verwendbar (Sprossen, Weizengras, Kochgetreide, geschrotet und über Nacht eingeweicht im Müsli, geflockt im Müsli, Suppeneinlage etc.).
      Für uns ist es wichtig, nicht irgendetwas aus der Ernährung zu streichen (ausgenommen Industrie- und konzentrierten Zucker), sondern es zu reduzieren auf ein verträgliches Maß.
      Das könnte z.B. bedeuten: nur 1x die Woche 1 einziges Brötchen/Semmel oder Brezel essen oder nur jeden 3. Abend max. 2 Scheiben Brot. Es muss auch nicht jeden Abend Brot auf den Tisch, nur weil es “Abendbrot” heißt.
      Zu meiner Jugendzeit (in den 70er Jahren) gab es noch die ausgewogene Ernährung. Ich erinnere mich z.B., dass es nur Sonntags Brötchen oder Toastbrot gab. Unter der Woche gab es (in unserer Familie) nur Roggen-, Roggenmischbrot oder Schwarzbrot (Sauerteig). Gleichzeitig hat meine Mutter immer eine Auswahl an rohem Gemüse (Gurke, Tomate, Radiesschen, Rettich, Kohlrabi) mit zum Abendessen oder Früstück bereit gestellt. So wurde der Brotkonsum auf natürliche Weise klein gehalten. Darüberhinaus wurden Backwaren ausschließlich in der Bäckerei verkauft. Heute hat jeder noch so kleine Supermarkt täglich oftmals frische Backwaren. Die sind gar nicht gut verträglich. Ich habe noch gelernt, dass ein gutes Brot erst nach 2 Tagen fertig ist. Das hat allerdings weniger mit der Getreideart zu tun, als mit der Backtechnik. Heute muss alles fix gehen. Doch beim Brot backen ist eine lange Teigführung besser für unser Verdauungssystem.
      Wir haben unseren Zuckerkonsum auf Null runtergefahren, was aber nicht gleichbedeutend ist mit null Kohlehydrate. Aber auch hier halten wir Maß.
      Bei Nachtschattengewächsen schauen wir uns die Inhaltsstoffe an und entscheiden dann über die Häufigkeit des Konsums. So stehen z.B. Kartoffeln nur etwa 1x die Woche, dann meist als Ofenkartoffeln, auf dem Speiseplan. (Kartoffeln machen mich müde und nehmen mir den Elan für den Tag). Paprika kommen oft auf den Tisch, meist als Rohkost am Abend oder im Salat. Tomaten weniger und auch nur in den Sommermonaten, wenn sie aus dem Freiland und in Bioqualität zu haben sind. Auberginen essen wir nur etwa 3x im Winterhalbjahr als Ofengericht.
      Wurzelgemüse und Kohl gibt es hauptsächlich im Winter, da es wärmend wirkt, langanhaltend sättigt und uns mit wichtigen Bodenelementen versorgt.
      Hirse ist wertvoll für Haare und Nägel, kommt 2-3x die Woche mit ins Müsli oder den von mir geliebten Brei am Morgen 😉 . Reis gelegentlich als “Bodenstreu” in die Auflaufform fürs Ofengemüse.
      Unsere Ernährung hat sich im Laufe der Jahre eingespielt und ist recht ausgewogen. Wir essen auch mal Nudeln, aber nur etwa 1-2x im Monat.
      Das Augenmerk liegt auf viel Gemüse in den unterschiedlichsten Zubereitungsformen – roh, gegart oder gebacken – als Hauptgericht oft auch mit einer Beilage aus Getreide, Käse, Fisch oder auch mal Fleisch. Im Verhältnis etwa 5:1, also die fünffache Menge Gemüse im Verhältnis zur Beilage.
      Thema Leinsamen: Bei unserem Rezept enthält eine Scheibe von dem Brot knappe 6g Leinsamen. Das entspricht etwa 1 Teelöffel.
      Wenn Du das Brot nachbacken möchtest, kannst Du es für Dich optimieren. Zum Beispiel einen Teil des Leinsamens durch Buchweizen, Hanf oder Hirse ersetzen oder auch die Anteile der anderen Saaten erhöhen (aufpassen, dass das Brot krümelig wird).
      Wie bei allem, würde ich auch beim Brot für Abwechslung sorgen. Wir haben i.d.R. immer 3 verschiedene Sorten (selbstgebackenes) Brot in der Tiefkühltruhe.
      Wobei wir nur alle paar Tage mal eine Scheibe zum Rohkostteller essen.
      Wie Du vielleicht merkst, könnte ich ewig weiterschreiben 😉
      Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig vermitteln, dass es eigentlich einfach ist, sich ausgewogen gesund zu ernähren. Maß halten in der Menge des einzelnen Nahrungsmittels ist im Grunde die wichtigste Regel. So kann man sicher auch Allergien und Unverträglichkeiten vorbeugen.
      Herzliche Grüße
      Eva

      Antworten
      • Hallo Eva,
        vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Bericht und den detaillierten Einblick in eure Ernährung.
        Es ist wirklich schwierig zwischen all den kursierenden Ernährungsweisheiten noch eine klare Richtung zu verfolgen.
        Daher hat mir dein Bericht wirklich viel geholfen und ich glaube das ist in unserer Familienkost durchaus umsetzbar. 🙂
        Vielleicht kannst du mir noch sagen, welche Öle/Fette ihr so verwendet.
        Die einen schwören auf Olivenöl oder Kokosöl; die gängigen Ratgeber raten zu Rapsöl oder Leinöl wegen der ungesättigten Fettsäuren. Und die ayurvedische Ernährung setzt wiederum komplett auf Ghee.
        (Da frag ich mich schon manchmal ob ich zu viele Bücher über Ernährung lese wenn ich am Ende so schlau bin wie vorher.)
        Und wie behandelt ihr das Thema Milch? Einerseits wohl der wichtigste Calcium-Lieferant, andererseits gerade auch weitläufig ersetzt durch Hafermilch, Mandelmilch usw.
        Liebe Grüße
        Lisa

        Antworten
        • Liebe Lisa,
          es freut mich, wenn ich Dir etwas Ruhe vermitteln kann 🙂
          Mein Tipp: Achte auf Dein/Euer Befinden. Jeder Organismus reagiert anders und was der Eine gut verträgt, ist für den Anderen ein No-go. Wie z.B. mit dem Leinsamen, von dem Du pro Tag nur etwa 1 TL verträgst. Wenn dann in einem Ratgeber steht, nimm 2 TL pro Tag, dann weißt Du, dass das für Dich nicht gut ist. Bei dem ganzen Ernährungs-Chaos sollte das Augenmerk auf einer ausgewogenen Nahrungsauswahl und -zufuhr gelegt werden.
          Bzgl. der Öle: Wir verwenden ausschließlich kaltgepresste Öle in Bio-Qualität. Leinöl und Olivenöl für kalte Gerichte (die Öle werden nicht erhitzt) und natives Kokosöl zum Kochen, Braten, zum Einpinseln von Back- und Auflaufformen, zum Backen und zum Härten von Pralinen. Im Winter verwende ich abwechselnd mit Kokosöl auch Ghee, mache es dann aber selbst (aus guter Biobutter). Hin und wieder (etwa in jedem 4. Salat) kommt auch noch Hanföl hinzu. Andere Öle finden bei uns keine Verwendung. Ausnahme: in Sonnenblumenöl eingelegte Antipasti oder Sardinen. Das Öl verwende ich dann im Salat mit.
          Eine häufige Zutat, weil wir den Geschmack lieben, ist Kokosmilch aus der Dose, vollfett natürlich ;-). Rühren wir gerne in Pfannengerichte, Aufläufe, Topping für Obst etc.

          Milch von Tieren verwenden wir schon seit über 20 Jahren nicht mehr. Gelegentliche Ausnahmen sind gesäuerte/fermentierte Produkte wie Joghurt (Skyr oder griechischer Joghurt) und Käse sowie Sahne. Alles in 100%iger Bioqualität und in Maßen, ohne Zuckerzusatz und nur als Begleitung, zB. als Salatsoße, Salatzutat oder Beilage zu Gemüsegerichten.
          Als Milchersatz nehmen wir Kokosdrink (Aldi, ohne Zuckerzusatz) oder Soja-Reis-Drink, ebenfalls ungezuckert.
          Der Calciumgehalt von Milch ist relativ gering (mehr enthalten z.B. Nüsse, Grüne Gemüse, Wildkräuter). Zusätzlich verhindert der Phosphoranteil eine Aufnahme des Calciums in die Knochen. Milch wird zudem sauer verstoffwechselt, was nicht nur zu Verschleimung führt (z.b. Akne, Abzesse, Erkältungen und Katarrhe etc.), sondern auch wertvolle Mineralien aus dem Körper abzieht.
          Mein Tipp an dieser Stelle: Glaube nicht der Lebensmittelindustrie 😉
          Suche Dir für Recherchen Seiten von (Natur-)Heilpraktikern und ganzheitlich Denkenden. Stichworte z.B.: Zentrum der Gesundheit, Arnold Ehret, René Gräber, Mythos Milch, Säure-Basen-Haushalt, Darmgesundheit….
          Wenn Du magst, lass uns per email weiterschreiben, dass Thema sprengt sonst den eigentlichen Beitrag von Wolfgang 😉
          Liebe Grüße
          Eva

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  2. Hallo Wolfgang,
    ich hab gerade vor Kurzem das Buch “vom Verzehr wird abgeraten” von H.-U. Grimm gelesen.
    Zwar denke ich, daß Ihr ohnehin überwiegend frisch zubereitete Sachen eßt, aber vielleicht sind ja doch so ein paar Sachen dabei, bei denen man sich erstmal nichts Schlimmes denkt, wie Margarine. Oder Joghurts u.ä.von nestledanoneunilever. Dann lohnt ein Blick in das Buch, das kuriert einen schnell von solchen Ernährungsabenteuern.
    Falls Du Deine Weizensemmeln nicht selbst backst und falls die nicht vom Biobäcker sein sollten, dann back zukünftig doch mal selbst, denn in konventionellen Semmeln ist drin:
    Mehl,Wasser,Hefe,Weizenprotein,Salz,Essig,Dextrose,Sojamehl, Pflanzenöl, E472e, E300, Sorbinsäure. (Quelle:Brot für Geniesser,R.Bertinet)
    Vielleicht ist nicht unbedingt der Weizen allein der Bösewicht?!
    Im Selbstgebackenen ist nur Mehl,Hefe,Wasser,Salz.

    Natürlich sind moderne, konventionelle Hochleistungsweizensorten ziemlich weit weg von natürlicher Ernährung. Aber beispielsweise sind Dinkel und Emmer auch Weizensorten.

    Viele Grüße
    Thomas

    Antworten
      • Hallo Wolfgang,
        da lag ich dann ja gar nicht so falsch ;o)
        Super-Rezept, das probier’ ich am Wochenende gleich mal aus!
        Viele Grüße
        Thomas

        Antworten
  3. Auf Weizen verzichten?
    Man muss ja nicht gleich die Semmeln ins Korn werfen. Es kommt halt drauf an, in welcher Form man Weizen zu sich nimmt. Merke:
    – tagsüber: der Weizen, das Korn
    – abends: das Weizen, der Korn
    Wobei wir vermutlich bei einem weiteren Begriff in der Liste wären: Alkohol. Ob der auch entzündungsfördernd ist, weiß ich nicht, aber sicher sollte man sich auch damit im Zweifelsfall zurückhalten.
    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von allen erwähnten Nahrungsmitteln sehr viel zu mir nehme, vor allem Nudeln, die sowohl Weizen als auch Kohlehydrate enthalten. Aber ich habe weder Rückenbeschwerden noch Fuß-/Nagelpilz noch Warzen. Was mache ich falsch?

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  4. Bewegung, Bewegung und noch einmal Bewegung!

    Das war schon immer die einzig wirksame Medizin für unsere Körper.

    Nur, leider sind es heute 90% der Menschen auf diesen Planet bequem und faul geworden. Und das wird auch als normal gesehen und “die anderen sind Krank”.

    Deshalb können die Grünen propagieren was sie wollen, die haben eh keine Ahnung wie faul die Menschen sind.

    Mit der ISG hatte ich vorher auch zu Kämpfen, seitdem ich in der Freizeit zu 100% und seit 2 Monaten auf der Arbeit zu 70% gar keine Schuhe mehr benutze, sind diese Beschwerden weg.

    Zufall? Egal, Hauptsache ich fühle mich wunderbar und Gesund!

    Was der Zucker betrifft, ist bei mir schon seit geraumer Zeit um die 50% reduziert.
    Kaffee nur schwarz und der Tee wird nur mit Honig versüßt!

    So, nun Mahlzeit und danach einen schönen Spaziergang um die Füße auch am Sonntag ein wenig zu Massieren!

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  5. Wichtig, dass Ihr KANN schreibt! Es MUSS nämlich nicht….
    Ich lebe seit 5 Jahren barfuss. Wir verzichten nicht auf Weizen, aber in unserer ziemlich vollwertigen Ernährung spielt er keine so grosse Rolle wie anderswo, es gibt schliesslich auch andere leckere Getreidesorten: es lebe die Vielfalt! Mir scheint wichtiger, anstatt eine Getreidesorte zu bannen, nur noch wenige bis keine weissen Produkte mehr zu essen. Ma kann sehr gut mit Vollkornbrot und Dinkel-Vollkornpasta leben, das schmeckt uns besser und macht ohnehin länger satt! Obwohl es bei uns also wenn auch weniger Weizen als anderswo gibt und obwohl wir gelegentlich „sündigen“, habe ich trotzdem seit 5 Jahren keine Rückenschmerzen mehr.
    Seit 6 Monaten verzichte ich zudem auf Industriezucker und Süsskram. Die Warze, die mir das Barfussgehen vermiest und die allen Therapieversuchen widersteht, ist immer noch da und tut immer noch genau gleich weh wie immer. Was aber die Schmerzen wirksam mildert: Meine Art des Gehens beobachten, einen schönen Ballengang gehen und nicht einfach barfuss so weitermarschieren, wie ich es mit Schuhen getan habe. Es braucht viel Selbstdisziplin, es mir anzueignen, aber eine weiche, fliessende Art des Gehens, bei der der Gehimpuls aus meiner Mitte und nicht mehr aus meinen Beinen kommt, bei der das Becken rotiert und die Arme Schwung erzeugen, mein Oberkörper aufrecht ist und meine Füsse kaum noch abstossen, nimmt mir die Schmerzen viel mehr. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Sohlen viel mehr geschont werden und daher auch Schotterpassagen viel besser bewältigt werden können. Ich bin auch überzeugt, dass ein schöner Ballengang beste Prävention gegen Rückenschmerzen ist, denn in einem lockeren Ballengang muss die Tiefenmuskulatur im Rücken viel mehr arbeiten als im „Schuhgang“, auch der Beckenboden arbeitet aktiv mit.
    Vermutlich ist es ein Zusammenspiel aus einer vernünftigen Ernährung, in der manche Produkte nur mit Mass genossen werden, und einer guten Biomechanik, welche uns schmerzfrei hält und uns in manchen Dingen gesunden lässt.

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    • Sehr entzündungsfördernd sind auch die Pflanzen(saat)öle, die viel Omega 6 enthalten (alle Pflanzenöle ausser Olivenöl, Avocadoöl und Kokosöl). Dieses oxidiert zudem noch bei der Verarbeitung der Öle. Besser mit Butter oder Schmalz kochen auch wenn seit 40 Jahren das Gegenteil behauptet wird

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    • Ich habe meine Warze (habe sie seit 30 Jahre auf der Fusssohle) mit Schwedenbitter-Umschlägen nach Maria Treben weggebracht. Ich brauchte dafür etwa 7 Wochen jede Nacht einen ziemlich „nassen“ Umschlag (Haut gut einfetten) und weg war die Warze und sie ist nicht wieder gekommen!

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