<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Wie wird man eigentlich Barfußgeher?	</title>
	<atom:link href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Dec 2025 06:18:27 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Barfussfreak		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-13737</link>

		<dc:creator><![CDATA[Barfussfreak]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 22:22:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-13737</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11966&quot;&gt;Frank Heinze&lt;/a&gt;.

Hallo,

Also, ich finde der Handschuh-Vergleich hinkt gar nicht so. Ich persönlich bin in meiner Freizeit im Prinzip immer barfuß. Außer, wenn der Einsatz von Schuhen notwendig ist. Das kann unterschiedliche Gründe haben (Kälte, Bodenbelag etc..)

Bei der Arbeit trage ich Sicherheitsschuhe, weil es dort notwendig ist und ich würde auch nicht darauf verzichten wollen.

Nun wieder zum Handschuhvergleich: Wenn ich scharfkantiges Blech oder Steine oder oder oder tragen muss, trage ich Arbeitshandschuhe, um meine Hände zu schützen. Wenn ich etwas ausdrucke und die Blätter aus dem Drucker nehmen muss, nicht.

So ähnlich halte ich es mit Schuhen... In dem meisten Fällen ist es einfach nicht notwendig und absolut überflüssig!

Und was unsere Vorfahren angeht: Meine Theorie ist in etwa folgende: Gaaanz früher haben die Menschen ihre Füße tatsächlich nur geschützt, wenn es nötig war, denn das Beschaffen von Leder (z.B. durch die Jagd) wäre natürlich viel zu aufwändig gewesen, um das Material zu schnell zu verschleißen. Dann kam irgendwann so langsam aber sicher die moderne Zeit, getrennt in arm und reich, und die Reichen hatten Schuhe, die Armen nicht. Das war vom Mittelalter an so bis in ländlichen Gegenden noch bis 1950, wo die Kinder barfuß liefen, um eben das ständige Neukaufen von Schuhen zu sparen. Und jeder wünschte sich Schuhe, quasi als Statussymbol. Und dadurch hat sich das Tragen von Schuhen in der heute vorherrschenden penetranten Form in der Gesellschaft etabliert.. Und Schuhe sind auch heute noch so ein Statussymbol, denn es macht keinen Sinn, Schuhe für 500 Euro zu kaufen..

Um jetzt aber wieder mal die Marktwirtschaft zu verlassen: 

Barfuß laufen ist einfach super schön, macht Spaß und ist natürlich auch gesund! Die Verletzungsgefahr geht -mit Übung- gegen Null und ist einfach ein genauso befreiendes Gefühl, wie eben ein T-Shirt zu tragen anstatt einer dicken Winterjacke.

Und ich würde jedem empfehlen, es einfach für sich auszuprobieren, ohne drüber nachzudenken, was jetzt wohl die anderen denken! Denkt an euch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11966">Frank Heinze</a>.</p>
<p>Hallo,</p>
<p>Also, ich finde der Handschuh-Vergleich hinkt gar nicht so. Ich persönlich bin in meiner Freizeit im Prinzip immer barfuß. Außer, wenn der Einsatz von Schuhen notwendig ist. Das kann unterschiedliche Gründe haben (Kälte, Bodenbelag etc..)</p>
<p>Bei der Arbeit trage ich Sicherheitsschuhe, weil es dort notwendig ist und ich würde auch nicht darauf verzichten wollen.</p>
<p>Nun wieder zum Handschuhvergleich: Wenn ich scharfkantiges Blech oder Steine oder oder oder tragen muss, trage ich Arbeitshandschuhe, um meine Hände zu schützen. Wenn ich etwas ausdrucke und die Blätter aus dem Drucker nehmen muss, nicht.</p>
<p>So ähnlich halte ich es mit Schuhen&#8230; In dem meisten Fällen ist es einfach nicht notwendig und absolut überflüssig!</p>
<p>Und was unsere Vorfahren angeht: Meine Theorie ist in etwa folgende: Gaaanz früher haben die Menschen ihre Füße tatsächlich nur geschützt, wenn es nötig war, denn das Beschaffen von Leder (z.B. durch die Jagd) wäre natürlich viel zu aufwändig gewesen, um das Material zu schnell zu verschleißen. Dann kam irgendwann so langsam aber sicher die moderne Zeit, getrennt in arm und reich, und die Reichen hatten Schuhe, die Armen nicht. Das war vom Mittelalter an so bis in ländlichen Gegenden noch bis 1950, wo die Kinder barfuß liefen, um eben das ständige Neukaufen von Schuhen zu sparen. Und jeder wünschte sich Schuhe, quasi als Statussymbol. Und dadurch hat sich das Tragen von Schuhen in der heute vorherrschenden penetranten Form in der Gesellschaft etabliert.. Und Schuhe sind auch heute noch so ein Statussymbol, denn es macht keinen Sinn, Schuhe für 500 Euro zu kaufen..</p>
<p>Um jetzt aber wieder mal die Marktwirtschaft zu verlassen: </p>
<p>Barfuß laufen ist einfach super schön, macht Spaß und ist natürlich auch gesund! Die Verletzungsgefahr geht -mit Übung- gegen Null und ist einfach ein genauso befreiendes Gefühl, wie eben ein T-Shirt zu tragen anstatt einer dicken Winterjacke.</p>
<p>Und ich würde jedem empfehlen, es einfach für sich auszuprobieren, ohne drüber nachzudenken, was jetzt wohl die anderen denken! Denkt an euch!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Forbi		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-12003</link>

		<dc:creator><![CDATA[Forbi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 15:52:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-12003</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11965&quot;&gt;Luisa&lt;/a&gt;.

Hallo Luisa, für den Anfang reichen 10-15 Minuten pro Tag, um Dich langsam daran zu gewöhnen. Einfach mal barfuß &quot;um den Block&quot; gehen, meinetwegen auch einmal morgens und einmal abends. Aber am Besten nicht mehr, zumindest für die ersten paar Wochen. Und dann ganz langsam steigern. So gewöhnst Du Deine Füße an die neue Bewegung. Und den Rest auch, aber das geht gaaaanz langsam. Du kannst nicht erwarten, dass Du nach wenigen Wochen schon merkliche Verbesserungen spürst. Dass es in den Waden ziept, ist auch normal, das ist schlicht und einfach Muskelkater, weil Du Deine Beine mehr beanspruchst als in Schuhen. 
Und bitte ignoriere diesen Ballengang-Fersengang-Quatsch am Anfang. Das sind Feinheiten, an denen Du später noch arbeiten kannst, wenn Du willst. Aber das ist zu Beginn zu viel auf einmal. Denk am besten gar nicht darüber nach, wie Du auftreten muss, sondern spüre einfach den Boden und horch in Dich hinein. Probiere es aus. Wenn man sich verkrampft, weil man permanent drauf achtet, wie man gehen MUSS, bringt das Barfußgehen keinen Vorteil. 
Richard Soyka hat 1931 ein Buch geschrieben, in dem er bereits alles Mögliche beschreibt, was wir heute auch über die gesundheitlichen Aspekte des Barfußgehens wissen. Einziger Unterschied: er verliert kein einziges Wort darüber, WIE man gehen soll, also wie man den Fuß aufsetzen soll. Und das zurecht, wie ich finde! Das Wort &quot;Ballengang&quot; gab es in der Zeit vermutlich noch gar nicht. Also mach Dich nicht verrückt, geh so wie es Dir in den Sinn kommt und taste Dich langsam ran. Geduld ist das Wichtigste! Der Rest kommt dann möglicherweise von selbst. Das kann jetzt niemand wissen. Einen Schritt nach dem anderen!
Viel Erfolg!
Forbi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11965">Luisa</a>.</p>
<p>Hallo Luisa, für den Anfang reichen 10-15 Minuten pro Tag, um Dich langsam daran zu gewöhnen. Einfach mal barfuß &#8222;um den Block&#8220; gehen, meinetwegen auch einmal morgens und einmal abends. Aber am Besten nicht mehr, zumindest für die ersten paar Wochen. Und dann ganz langsam steigern. So gewöhnst Du Deine Füße an die neue Bewegung. Und den Rest auch, aber das geht gaaaanz langsam. Du kannst nicht erwarten, dass Du nach wenigen Wochen schon merkliche Verbesserungen spürst. Dass es in den Waden ziept, ist auch normal, das ist schlicht und einfach Muskelkater, weil Du Deine Beine mehr beanspruchst als in Schuhen.<br />
Und bitte ignoriere diesen Ballengang-Fersengang-Quatsch am Anfang. Das sind Feinheiten, an denen Du später noch arbeiten kannst, wenn Du willst. Aber das ist zu Beginn zu viel auf einmal. Denk am besten gar nicht darüber nach, wie Du auftreten muss, sondern spüre einfach den Boden und horch in Dich hinein. Probiere es aus. Wenn man sich verkrampft, weil man permanent drauf achtet, wie man gehen MUSS, bringt das Barfußgehen keinen Vorteil.<br />
Richard Soyka hat 1931 ein Buch geschrieben, in dem er bereits alles Mögliche beschreibt, was wir heute auch über die gesundheitlichen Aspekte des Barfußgehens wissen. Einziger Unterschied: er verliert kein einziges Wort darüber, WIE man gehen soll, also wie man den Fuß aufsetzen soll. Und das zurecht, wie ich finde! Das Wort &#8222;Ballengang&#8220; gab es in der Zeit vermutlich noch gar nicht. Also mach Dich nicht verrückt, geh so wie es Dir in den Sinn kommt und taste Dich langsam ran. Geduld ist das Wichtigste! Der Rest kommt dann möglicherweise von selbst. Das kann jetzt niemand wissen. Einen Schritt nach dem anderen!<br />
Viel Erfolg!<br />
Forbi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Forbi		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-12002</link>

		<dc:creator><![CDATA[Forbi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2020 09:48:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-12002</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11966&quot;&gt;Frank Heinze&lt;/a&gt;.

Hallo, wie Wolfgang ja auch schon geschrieben hat, geht es nicht darum, auf Teufel-komm-raus barfuß zu sein, mit allen Risiken, die das auch haben kann. Sondern es geht uns darum, Schuhe nur dann zu tragen, wenn es sinnvoll erscheint und nicht, weil wir eine nicht hinterfragte gesellschaftliche Norm erfüllen müssen. Und natürlich kommt uns auch zugute, dass man Verletzungen heute besser behandeln kann als vor 20.000 Jahren. Das bestreitet niemand!
Aber dass Schuhe den Füßen und dem ganzen Körper auf Dauer mehr schaden als nützen, müssen wir hier nicht diskutieren. Darüber gibt es inzwischen zahlreiche Studien, die das belegen (komischerweise auch erst seit wenigen Jahren!). Aber es kommt halt auf das Maß an. Man kann nicht von heute auf morgen die Schuhe ausziehen und dann losrennen wie gewohnt. Das braucht eben Zeit und irgendwann kann man für sich selbst erkennen, dass es einem damit besser geht - oder eben auch nicht?! Wenn Du der Meinung bist, dass Du lieber Schuhe trägst, weil das der modernen Zeit mehr entspricht, dann ist das Deine Entscheidung, die alle hier auch respekieren werden. Es wird ja niemand gezwungen. Ich persönlich habe meinen Weg eben ohne Schuhe gefunden und fühle mich auch gesundheitlich besser - nicht nur an den Füßen sondern insgesamt. Aber wie oben beschrieben, muss das halt jeder für sich selbst entscheiden. 
Viele Grüße
Forbi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11966">Frank Heinze</a>.</p>
<p>Hallo, wie Wolfgang ja auch schon geschrieben hat, geht es nicht darum, auf Teufel-komm-raus barfuß zu sein, mit allen Risiken, die das auch haben kann. Sondern es geht uns darum, Schuhe nur dann zu tragen, wenn es sinnvoll erscheint und nicht, weil wir eine nicht hinterfragte gesellschaftliche Norm erfüllen müssen. Und natürlich kommt uns auch zugute, dass man Verletzungen heute besser behandeln kann als vor 20.000 Jahren. Das bestreitet niemand!<br />
Aber dass Schuhe den Füßen und dem ganzen Körper auf Dauer mehr schaden als nützen, müssen wir hier nicht diskutieren. Darüber gibt es inzwischen zahlreiche Studien, die das belegen (komischerweise auch erst seit wenigen Jahren!). Aber es kommt halt auf das Maß an. Man kann nicht von heute auf morgen die Schuhe ausziehen und dann losrennen wie gewohnt. Das braucht eben Zeit und irgendwann kann man für sich selbst erkennen, dass es einem damit besser geht &#8211; oder eben auch nicht?! Wenn Du der Meinung bist, dass Du lieber Schuhe trägst, weil das der modernen Zeit mehr entspricht, dann ist das Deine Entscheidung, die alle hier auch respekieren werden. Es wird ja niemand gezwungen. Ich persönlich habe meinen Weg eben ohne Schuhe gefunden und fühle mich auch gesundheitlich besser &#8211; nicht nur an den Füßen sondern insgesamt. Aber wie oben beschrieben, muss das halt jeder für sich selbst entscheiden.<br />
Viele Grüße<br />
Forbi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Heinze		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11966</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Heinze]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 21:54:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11966</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11955&quot;&gt;Wolfgang Hilden&lt;/a&gt;.

Naja, eigentlich meinte ich was anderes. Die stetig vorgetragene Gesundheitstheorie. 
Wäre Barfuß so gesund, hätten alle unsere Vorfahren ja nicht versucht, die Füße zu schützen. Ebenso natürlich die Kleidung, die du ansprichst. 
Analog zu den Barfüßigen gibts ja auch die Nacktwanderer....  Die sagen dasselbe.

Der Handschuhvergleich „hinkt“, wenn ich das so anmerken darf. Auf den Füßen stehen wir mit all unserem Gewicht gut 16 Stunden am Tag, die Hände nutzen wor bloß temporär. Man bedenke mal den Druck pro Quadratcentimeter, den die Füße aushalten müssen. 

Klar, Gesundheit durch Natur hört sich sehr zeitgeistig an. Stimmt aber nicht. Wir leben als Individuum ja bloß deswegen so lange, weil wir uns weitgehend von der Natur emanzipiert haben. Statt offenem Feuer haben wir jetzt die Kernenergie  um auf deinen Beruf zurückzukommen. Das Feuer des 21. Jhd, sozusagen. 
Fußwunden behandeln Barfüßer ggf. mit Jod, wenns schlimm entzündet, mit Antibiotika. Zu anderen Zeiten wäre man einfach gestorben. 

Mir erscheint diese Argumentation deshalb halt sehr naiv und an ein zu keiner Zeit existierendes Ideal ankoppelnd. Allerdings weiss ich auch nicht, wie man die Geschichte besser erzählen könnte. 

Heute hab ichs übrigens übertrieben, bin 10 km auf ner Tartanbahn gelaufen und hab jetzt Blasen am Vorfuß  Tat nicht besonders weh, aber dieser abrasive Untergrund ist wohl nix für längere Strecken. Schade. Ich laufe nämlich gern im Kreis und komme dann (man muss auf nix aufpassen, keine Wurzeln und Steine und so) beim Denken vom hundertsten ins tausendste und dann gedankenfrei ins Nirwana ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11955">Wolfgang Hilden</a>.</p>
<p>Naja, eigentlich meinte ich was anderes. Die stetig vorgetragene Gesundheitstheorie.<br />
Wäre Barfuß so gesund, hätten alle unsere Vorfahren ja nicht versucht, die Füße zu schützen. Ebenso natürlich die Kleidung, die du ansprichst.<br />
Analog zu den Barfüßigen gibts ja auch die Nacktwanderer&#8230;.  Die sagen dasselbe.</p>
<p>Der Handschuhvergleich „hinkt“, wenn ich das so anmerken darf. Auf den Füßen stehen wir mit all unserem Gewicht gut 16 Stunden am Tag, die Hände nutzen wor bloß temporär. Man bedenke mal den Druck pro Quadratcentimeter, den die Füße aushalten müssen. </p>
<p>Klar, Gesundheit durch Natur hört sich sehr zeitgeistig an. Stimmt aber nicht. Wir leben als Individuum ja bloß deswegen so lange, weil wir uns weitgehend von der Natur emanzipiert haben. Statt offenem Feuer haben wir jetzt die Kernenergie  um auf deinen Beruf zurückzukommen. Das Feuer des 21. Jhd, sozusagen.<br />
Fußwunden behandeln Barfüßer ggf. mit Jod, wenns schlimm entzündet, mit Antibiotika. Zu anderen Zeiten wäre man einfach gestorben. </p>
<p>Mir erscheint diese Argumentation deshalb halt sehr naiv und an ein zu keiner Zeit existierendes Ideal ankoppelnd. Allerdings weiss ich auch nicht, wie man die Geschichte besser erzählen könnte. </p>
<p>Heute hab ichs übrigens übertrieben, bin 10 km auf ner Tartanbahn gelaufen und hab jetzt Blasen am Vorfuß  Tat nicht besonders weh, aber dieser abrasive Untergrund ist wohl nix für längere Strecken. Schade. Ich laufe nämlich gern im Kreis und komme dann (man muss auf nix aufpassen, keine Wurzeln und Steine und so) beim Denken vom hundertsten ins tausendste und dann gedankenfrei ins Nirwana </p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Luisa		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11965</link>

		<dc:creator><![CDATA[Luisa]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2020 20:06:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11965</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Forbi,
sehr bewundernswert 100% Barfußlaufen. Ob ich es soweit schaffe weiß ich nicht. Ich habe erst vor kurzem damit angefangen, weil ich Schmerzen in der Achillessehne, der Ferse und den seitlichen Sehnen (also so ziemlich alles um Sprunggelenk und Knöchel) habe. Außerdem habe ich schon seit meiner Kindheit eine Skoliose. Ich hatte auch immer wieder Einlagen in den Schuhen. Hat alles eher nix gebracht. Was meinem Rücken gut hilft ist tatsächlich Yoga. Jetzt bin ich aber auch ein sehr ungeduldiger Mensch und habe auch nicht so richtig für mich rausgefunden, wie viel und oft ich noch mit und ohne Schuhe laufen sollte - außerdem hab ich nur gepolsterte Sportschuhe (mit viel Platz für die Zehen) und Birkenstock - also hab ich diese Schuhe einfach direkt so gut wie komplett weggelassen und laufe meistens mit den Minimalschuhen von &quot;geniale Sandale&quot; oder Barfuß. Das war wohl eher nicht so ´ne gute Idee. Ich habe immer noch im Ruhezustand Schmerzen an und um die Ferse und mein rechter Oberschenkel ziept ordentlich. Sollte ich wieder ein Schritt zurückgehen und öfter noch Schuhe tragen? Dann neige ich aber immer dazu mit der Ferse zuerst aufzukommen (Barfuß lauf ich über den Ballen). Und was mach ich im Winter? Ich hab vor allem Bedenken, dass ich mir den Rücken (noch mehr) kaputtmache, weil ich zu schnell zu viel will. Und zum Orthopäden brauche ich auch nicht wirklich gehen. Da weiß ich eh nicht, ob der mir nicht wieder irgendeinen unnützen Quark erzählt. Das Thema Rücken behandelt ihr soweit ich das bisher sehen konnte leider nicht wirklich. Vielleicht kannst du und/oder einer der anderen AutorInnen mir für den Start noch ein bisschen helfen.

Viele Grüße 
Luisa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Forbi,<br />
sehr bewundernswert 100% Barfußlaufen. Ob ich es soweit schaffe weiß ich nicht. Ich habe erst vor kurzem damit angefangen, weil ich Schmerzen in der Achillessehne, der Ferse und den seitlichen Sehnen (also so ziemlich alles um Sprunggelenk und Knöchel) habe. Außerdem habe ich schon seit meiner Kindheit eine Skoliose. Ich hatte auch immer wieder Einlagen in den Schuhen. Hat alles eher nix gebracht. Was meinem Rücken gut hilft ist tatsächlich Yoga. Jetzt bin ich aber auch ein sehr ungeduldiger Mensch und habe auch nicht so richtig für mich rausgefunden, wie viel und oft ich noch mit und ohne Schuhe laufen sollte &#8211; außerdem hab ich nur gepolsterte Sportschuhe (mit viel Platz für die Zehen) und Birkenstock &#8211; also hab ich diese Schuhe einfach direkt so gut wie komplett weggelassen und laufe meistens mit den Minimalschuhen von &#8222;geniale Sandale&#8220; oder Barfuß. Das war wohl eher nicht so ´ne gute Idee. Ich habe immer noch im Ruhezustand Schmerzen an und um die Ferse und mein rechter Oberschenkel ziept ordentlich. Sollte ich wieder ein Schritt zurückgehen und öfter noch Schuhe tragen? Dann neige ich aber immer dazu mit der Ferse zuerst aufzukommen (Barfuß lauf ich über den Ballen). Und was mach ich im Winter? Ich hab vor allem Bedenken, dass ich mir den Rücken (noch mehr) kaputtmache, weil ich zu schnell zu viel will. Und zum Orthopäden brauche ich auch nicht wirklich gehen. Da weiß ich eh nicht, ob der mir nicht wieder irgendeinen unnützen Quark erzählt. Das Thema Rücken behandelt ihr soweit ich das bisher sehen konnte leider nicht wirklich. Vielleicht kannst du und/oder einer der anderen AutorInnen mir für den Start noch ein bisschen helfen.</p>
<p>Viele Grüße<br />
Luisa</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11955</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 20:27:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11955</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11954&quot;&gt;Frank Heinze&lt;/a&gt;.

Hallo Frank,

wir (Eva und ich) sehen das ganz genau so wie Du. Wir würden es sogar noch weiter fassen: Der Mensch nutzt seit Jahrtausenden Kleidung, um neue Lebensräume zu erschließen, Vorteile bei der Jagd oder im Kampf zu erzielen und einiges mehr. Kleidung macht oft großen Sinn, bis zu einer bestimmten Grenze. Wäre es in der Sahara plötzlich gesellschaftliche Pflicht, ständig Pelzmäntel zu tragen, wäre das ziemlicher Unsinn und gesundheitlich gefährlich obendrein. Schnürt uns Kleidung so zusammen, dass wir keine Luft mehr bekommen, mag es zwar todschick sein, ist aber dennoch extrem fragwürdig. Ist der gesellschaftliche Konsens, dass Stilettos einer Frau erst so richtig zu einer tollen Figur verhelfen, auch wenn die Ärmsten im Geheimen ihre schmerzenden und völlig defomierten Füße reiben und bejammern, dann bekommen wir den Eindruck, dass da doch etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Auch die männliche Schuhmode ist zuweilen nicht die bequemste und gesündeste. 

Das sind Beispiele, wo wir als Barfußfreunde den Finger heben und fragen, ob das wirklich noch normal ist, und ob die Gesellschaft eigentlich noch normal ist, die so etwas fordert. Ob die völlige Entfremdung von unseren Füßen nicht eine Entwicklung ist, die in die völlig falsche Richtung führt. Schließlich tragen wir auch nicht ganztags Handschuhe, sondern nur dann, wenn sie uns wirklich nutzen.

Das sind Momente, wo wir Schuhen tatsächlich nichts Gutes mehr abgewinnen können und dann doch lieber gar keine tragen. Auch wenn das mental und körperlich anfangs Mühe bereitet. Am Ende wird es aber mit einem Erfolgserlebnis gekrönt. Nämlich dem Empfinden, endlich einmal das getan zu haben, was uns zugute kommt, und nicht etwas, was andere von uns erwarten. 

Was uns absolut nicht gefällt, ist der Extremismus mancher Barfußläufer, den auch Du wohl in Deinem Kommentar ansprichst. Der nichts anderes mehr zulässt, als ein Leben ohne Schuhe. Der sich mit abfälligen Bemerkungen, Begriffen und Kürzeln über die noch nicht erleuchtete und unwürdige Spezies der Schuhträger erhebt. Dagegen kämpfe ich, seit ich das erste Mal in einschlägigen sozialen Netzwerken unterwegs war. Ich schreibe es auch in meinem Buch, immer wieder. Es ist geradezu tragisch, wenn Menschen einer Konvention entfliehen, nur um sich dann einer neuen zu unterwerfen. 
  
Barfußlaufen hat Grenzen, für jeden individuell verschieden. Grenzen, wo Schuhe wieder zum Tragen kommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Du kannst es im Beitrag &quot;&lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuessiges-leben-und-seine-grenzen&quot;&gt;Barfüßiges Leben und seine Grenzen&lt;/a&gt;&quot; hier im Blog nachlesen. Das ist die Maxime, der wir schon lange folgen und von der wir wissen, dass sie auch vielen Einsteigern hilft, ihren Weg in eine selbstbestimmtes Leben ohne Schuhe zu finden. 

Viele Grüße,
Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11954">Frank Heinze</a>.</p>
<p>Hallo Frank,</p>
<p>wir (Eva und ich) sehen das ganz genau so wie Du. Wir würden es sogar noch weiter fassen: Der Mensch nutzt seit Jahrtausenden Kleidung, um neue Lebensräume zu erschließen, Vorteile bei der Jagd oder im Kampf zu erzielen und einiges mehr. Kleidung macht oft großen Sinn, bis zu einer bestimmten Grenze. Wäre es in der Sahara plötzlich gesellschaftliche Pflicht, ständig Pelzmäntel zu tragen, wäre das ziemlicher Unsinn und gesundheitlich gefährlich obendrein. Schnürt uns Kleidung so zusammen, dass wir keine Luft mehr bekommen, mag es zwar todschick sein, ist aber dennoch extrem fragwürdig. Ist der gesellschaftliche Konsens, dass Stilettos einer Frau erst so richtig zu einer tollen Figur verhelfen, auch wenn die Ärmsten im Geheimen ihre schmerzenden und völlig defomierten Füße reiben und bejammern, dann bekommen wir den Eindruck, dass da doch etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Auch die männliche Schuhmode ist zuweilen nicht die bequemste und gesündeste. </p>
<p>Das sind Beispiele, wo wir als Barfußfreunde den Finger heben und fragen, ob das wirklich noch normal ist, und ob die Gesellschaft eigentlich noch normal ist, die so etwas fordert. Ob die völlige Entfremdung von unseren Füßen nicht eine Entwicklung ist, die in die völlig falsche Richtung führt. Schließlich tragen wir auch nicht ganztags Handschuhe, sondern nur dann, wenn sie uns wirklich nutzen.</p>
<p>Das sind Momente, wo wir Schuhen tatsächlich nichts Gutes mehr abgewinnen können und dann doch lieber gar keine tragen. Auch wenn das mental und körperlich anfangs Mühe bereitet. Am Ende wird es aber mit einem Erfolgserlebnis gekrönt. Nämlich dem Empfinden, endlich einmal das getan zu haben, was uns zugute kommt, und nicht etwas, was andere von uns erwarten. </p>
<p>Was uns absolut nicht gefällt, ist der Extremismus mancher Barfußläufer, den auch Du wohl in Deinem Kommentar ansprichst. Der nichts anderes mehr zulässt, als ein Leben ohne Schuhe. Der sich mit abfälligen Bemerkungen, Begriffen und Kürzeln über die noch nicht erleuchtete und unwürdige Spezies der Schuhträger erhebt. Dagegen kämpfe ich, seit ich das erste Mal in einschlägigen sozialen Netzwerken unterwegs war. Ich schreibe es auch in meinem Buch, immer wieder. Es ist geradezu tragisch, wenn Menschen einer Konvention entfliehen, nur um sich dann einer neuen zu unterwerfen. </p>
<p>Barfußlaufen hat Grenzen, für jeden individuell verschieden. Grenzen, wo Schuhe wieder zum Tragen kommen, im wahrsten Sinne des Wortes. Du kannst es im Beitrag &#8222;<a href="https://www.barfussblog.de/barfuessiges-leben-und-seine-grenzen">Barfüßiges Leben und seine Grenzen</a>&#8220; hier im Blog nachlesen. Das ist die Maxime, der wir schon lange folgen und von der wir wissen, dass sie auch vielen Einsteigern hilft, ihren Weg in eine selbstbestimmtes Leben ohne Schuhe zu finden. </p>
<p>Viele Grüße,<br />
Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Frank Heinze		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11954</link>

		<dc:creator><![CDATA[Frank Heinze]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2020 16:53:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11954</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen,

ich habe mir letzte Woche das Buch von Wolfgang gekauft. Die eher pragmatische Art (ohne Ideologie und Fanatismus) spricht mich sehr an. Ich laufe sowieso häufig barfuß, nun will ich mal versuchen, noch mehr auf Schuhe zu verzichten. Solange es mir guttut. Das ist mein einziges Kriterium.

Was mich aber umtreibt, ist folgende Frage: Es wird immer so auf die positiven Aspekte, Gesundheit etc. abgehoben. Schuhe gaaaaaanz schlecht. 
Bloß ist eines der ältesten Kulturgegenstände zumindest in unseren Breiten der Schuh und seine Vorgänger. 
Menschen haben schon vor zehntausenden Jahren versucht, ihre Füße zu schützen. Die Schuhe wurden immer besser seitdem. 

Wie seht ihr das?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>ich habe mir letzte Woche das Buch von Wolfgang gekauft. Die eher pragmatische Art (ohne Ideologie und Fanatismus) spricht mich sehr an. Ich laufe sowieso häufig barfuß, nun will ich mal versuchen, noch mehr auf Schuhe zu verzichten. Solange es mir guttut. Das ist mein einziges Kriterium.</p>
<p>Was mich aber umtreibt, ist folgende Frage: Es wird immer so auf die positiven Aspekte, Gesundheit etc. abgehoben. Schuhe gaaaaaanz schlecht.<br />
Bloß ist eines der ältesten Kulturgegenstände zumindest in unseren Breiten der Schuh und seine Vorgänger.<br />
Menschen haben schon vor zehntausenden Jahren versucht, ihre Füße zu schützen. Die Schuhe wurden immer besser seitdem. </p>
<p>Wie seht ihr das?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Forbi		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11849</link>

		<dc:creator><![CDATA[Forbi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 08:41:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11849</guid>

					<description><![CDATA[Hallo zusammen,
gerade habe ich in meinem Blog einen thematisch passenden Beitrag veröffentlicht. Er kann als Fortsetzung oder Ergänzung zu diesem verstanden werden, denn auch dort geht es um die ewige Doppelbetrachtung, wobei das Thema &quot;Barfuß&quot; fast nie ohne die Erwähnung von Schuhen auskommt: 
http://lederfuesse.de/2020/06/22/barfuss-geht-das-nicht-ohne-schuhe/

Viele Grüße
Forbi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
gerade habe ich in meinem Blog einen thematisch passenden Beitrag veröffentlicht. Er kann als Fortsetzung oder Ergänzung zu diesem verstanden werden, denn auch dort geht es um die ewige Doppelbetrachtung, wobei das Thema &#8222;Barfuß&#8220; fast nie ohne die Erwähnung von Schuhen auskommt:<br />
<a href="http://lederfuesse.de/2020/06/22/barfuss-geht-das-nicht-ohne-schuhe/" rel="nofollow ugc">http://lederfuesse.de/2020/06/22/barfuss-geht-das-nicht-ohne-schuhe/</a></p>
<p>Viele Grüße<br />
Forbi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Daniel		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11726</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 16:35:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11726</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11721&quot;&gt;Forbi&lt;/a&gt;.

Hi Forbi,
Hast Recht gehabt, ist wirklich kein großes Problem wenn man es mal gemacht hat. Angespornt durch einen langen Spaziergang an der Uferpromenade in Mardorf, bin ich dann gestern in mehrere Läden und heute in den großen Stadler...Alles kein Ding, kaum einen interessierts. Letztes Ding ist dann noch der Dorfsupermarkt...und wenn der noch eine Weile mit Bf Schuhen betreten wird, ist das auch kein Beinbruch...
Gruß aus Thedinghausen
Daniel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11721">Forbi</a>.</p>
<p>Hi Forbi,<br />
Hast Recht gehabt, ist wirklich kein großes Problem wenn man es mal gemacht hat. Angespornt durch einen langen Spaziergang an der Uferpromenade in Mardorf, bin ich dann gestern in mehrere Läden und heute in den großen Stadler&#8230;Alles kein Ding, kaum einen interessierts. Letztes Ding ist dann noch der Dorfsupermarkt&#8230;und wenn der noch eine Weile mit Bf Schuhen betreten wird, ist das auch kein Beinbruch&#8230;<br />
Gruß aus Thedinghausen<br />
Daniel</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Forbi		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11721</link>

		<dc:creator><![CDATA[Forbi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 06:05:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=10825#comment-11721</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11719&quot;&gt;Daniel&lt;/a&gt;.

Moin Daniel,
einkaufen im Supermarkt oder Kaufhaus war für mich nie ein Problem, aber es hat mich anfänglich viel Überwindung gekostet, barfuß zum Bäcker zu gehen. Ich dachte immer, dass die Leute es evtl. unhygienisch finden könnten, weil ich sowas mal gelesen hatte. Das ist aber Quatsch, ich habe schnell gemerkt, dass es keinen interessiert. Die Bedienung hinterm Tresen sieht die Füße gar nicht und den anderen Kunden war es offensichtlich egal!
Da ich im Winter angefangen habe, hatte ich aber noch einen Vorteil und damit kommt auch mein Tipp:
Achte darauf, nicht in eine defensive Rolle zu fallen, sondern versuche, selbstbewusst aufzutreten und Dir jederzeit darüber im Klaren zu sein, dass Barfußgehen nicht nur etwas Selbstverständliches ist, sondern gerade bei niedrigen Temperaturen auch etwas Besonderes. Du kannst davon ausgehen, dass die Leute Dich nicht kritisieren, sondern eher dafür bewundern werden, auch in der kalten Jahreszeit barfuß zu sein. Ich liebe es, beim Brötchenholen Spuren im Schnee zu hinterlassen und mir vorzustellen, was nachfolgende Leute denken werden, wenn sie die Fußabdrücke sehen 
Denk nicht &quot;was denken die Leute?&quot; sondern &quot;seht her, ich kann etwas, das ihr euch nicht zutraut!&quot; 
Das ist leider alles, was ich dazu sagen kann. Ich hoffe, es hilft dir! 
Grüße 
Forbi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/wie-wird-man-eigentlich-barfussgeher/#comment-11719">Daniel</a>.</p>
<p>Moin Daniel,<br />
einkaufen im Supermarkt oder Kaufhaus war für mich nie ein Problem, aber es hat mich anfänglich viel Überwindung gekostet, barfuß zum Bäcker zu gehen. Ich dachte immer, dass die Leute es evtl. unhygienisch finden könnten, weil ich sowas mal gelesen hatte. Das ist aber Quatsch, ich habe schnell gemerkt, dass es keinen interessiert. Die Bedienung hinterm Tresen sieht die Füße gar nicht und den anderen Kunden war es offensichtlich egal!<br />
Da ich im Winter angefangen habe, hatte ich aber noch einen Vorteil und damit kommt auch mein Tipp:<br />
Achte darauf, nicht in eine defensive Rolle zu fallen, sondern versuche, selbstbewusst aufzutreten und Dir jederzeit darüber im Klaren zu sein, dass Barfußgehen nicht nur etwas Selbstverständliches ist, sondern gerade bei niedrigen Temperaturen auch etwas Besonderes. Du kannst davon ausgehen, dass die Leute Dich nicht kritisieren, sondern eher dafür bewundern werden, auch in der kalten Jahreszeit barfuß zu sein. Ich liebe es, beim Brötchenholen Spuren im Schnee zu hinterlassen und mir vorzustellen, was nachfolgende Leute denken werden, wenn sie die Fußabdrücke sehen<br />
Denk nicht &#8222;was denken die Leute?&#8220; sondern &#8222;seht her, ich kann etwas, das ihr euch nicht zutraut!&#8220;<br />
Das ist leider alles, was ich dazu sagen kann. Ich hoffe, es hilft dir!<br />
Grüße<br />
Forbi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
