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	Kommentare zu: Barfuß &#8211; Hautschmerzen und was dahinter steckt	</title>
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		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11940</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2020 05:17:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11940</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11933&quot;&gt;Annette&lt;/a&gt;.

Hallo Anette,
multiple Blutblasen hatte ich in meinen ersten Barfußtagen auch schon mal. Ich hatte es einfach übertrieben, und zwar auf durchaus barfußfreundlichen Untergründen. Die Haut braucht einfach ihre Zeit, um alle drei in Schuhen verweichlichten Hautschichten ausreichend aufzubauen. Tatsächlich kann wirklich jede(r) dauerhaft barfuß sein, sonst hätten unsere Altvorderen ein massives Problem gehabt... Sie braucht zum Aufbau aber schon Reize. In den ersten Monaten genügen dafür Wanderungen auf &quot;einfachen&quot; Wegen. Dabei wird die Oberhaut durch die Belastung dicker und die Lederhaut darunter (in der sich die Blutblasen durch Verletzung von Kapillargefäßen bilden) verstärkt das enorm wichtige Kollagenfasernetz. Auf den Wanderungen kann man dann hin und wieder auch mal ein kurzes steiniges Stück einbauen und das dann über die Zeit steigern. Ich hatte es ja in meinem Beitrag &quot;&lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/intervalltraining-fuer-die-fusssohlen&quot;&gt;Intervalltraining für die Füße&lt;/a&gt;&quot; beschrieben. Wichtig ist Geduld und Schonung, wann immer die Fußsohlen uns das deutlich anzeigen. Bei mir hat es Jahre gedauert, bis sie so robust waren, dass ich in den Alpen barfuß auf Tour gehen konnte...
Liebe Grüße,
Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11933">Annette</a>.</p>
<p>Hallo Anette,<br />
multiple Blutblasen hatte ich in meinen ersten Barfußtagen auch schon mal. Ich hatte es einfach übertrieben, und zwar auf durchaus barfußfreundlichen Untergründen. Die Haut braucht einfach ihre Zeit, um alle drei in Schuhen verweichlichten Hautschichten ausreichend aufzubauen. Tatsächlich kann wirklich jede(r) dauerhaft barfuß sein, sonst hätten unsere Altvorderen ein massives Problem gehabt&#8230; Sie braucht zum Aufbau aber schon Reize. In den ersten Monaten genügen dafür Wanderungen auf &#8222;einfachen&#8220; Wegen. Dabei wird die Oberhaut durch die Belastung dicker und die Lederhaut darunter (in der sich die Blutblasen durch Verletzung von Kapillargefäßen bilden) verstärkt das enorm wichtige Kollagenfasernetz. Auf den Wanderungen kann man dann hin und wieder auch mal ein kurzes steiniges Stück einbauen und das dann über die Zeit steigern. Ich hatte es ja in meinem Beitrag &#8222;<a href="https://www.barfussblog.de/intervalltraining-fuer-die-fusssohlen">Intervalltraining für die Füße</a>&#8220; beschrieben. Wichtig ist Geduld und Schonung, wann immer die Fußsohlen uns das deutlich anzeigen. Bei mir hat es Jahre gedauert, bis sie so robust waren, dass ich in den Alpen barfuß auf Tour gehen konnte&#8230;<br />
Liebe Grüße,<br />
Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Annette		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11933</link>

		<dc:creator><![CDATA[Annette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 14:11:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11933</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Wolfgang, 
ich finde Deine Ausführungen immer wieder sehr spannend und informativ, vielen Dank dafür!
Als nur Teil-Barfüßerin (Arbeit, soziale Gründe) komme ich leider nie in einen Zustand, wo ich mal beschwerdefrei einen ganzen Tag barfuß sein kann. Mein Maximum sind 10 km - Wanderungen, die meist auch noch auf eher angenehmeren Böden sein sollten, also nur wenig Schotter mal zwischendurch. Anfangs habe ich gedacht ich muss nur auf die Zähne beißen, wird schon. Das wurde dann aber mir multiplen Blutblasen beantwortet, die wiederum für längere Pausen sorgten. Ich habe inzwischen gelernt, dass ein Schmerz in der Sohle bei mir Stop! heißt und kann, dank Minimalschuhen, jetzt auch gut damit leben. 
Was mich dabei noch beschäftigt ist die Frage, ob mit entsprechender Übung eigentlich jede(r) dauerhaft barfuß sein kann, oder ob nicht so sensible Wesen wie ich aus der Not heraus irgendwann die Mokassins erfunden haben? Deine Berichte hier zeigen ja auch klar Grenzen auf und Ötzi hat im Winter ja nicht umsonst auch seine Schlappen angehabt, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolfgang,<br />
ich finde Deine Ausführungen immer wieder sehr spannend und informativ, vielen Dank dafür!<br />
Als nur Teil-Barfüßerin (Arbeit, soziale Gründe) komme ich leider nie in einen Zustand, wo ich mal beschwerdefrei einen ganzen Tag barfuß sein kann. Mein Maximum sind 10 km &#8211; Wanderungen, die meist auch noch auf eher angenehmeren Böden sein sollten, also nur wenig Schotter mal zwischendurch. Anfangs habe ich gedacht ich muss nur auf die Zähne beißen, wird schon. Das wurde dann aber mir multiplen Blutblasen beantwortet, die wiederum für längere Pausen sorgten. Ich habe inzwischen gelernt, dass ein Schmerz in der Sohle bei mir Stop! heißt und kann, dank Minimalschuhen, jetzt auch gut damit leben.<br />
Was mich dabei noch beschäftigt ist die Frage, ob mit entsprechender Übung eigentlich jede(r) dauerhaft barfuß sein kann, oder ob nicht so sensible Wesen wie ich aus der Not heraus irgendwann die Mokassins erfunden haben? Deine Berichte hier zeigen ja auch klar Grenzen auf und Ötzi hat im Winter ja nicht umsonst auch seine Schlappen angehabt, oder?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11848</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2020 17:00:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11848</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11847&quot;&gt;Günther Wölfle&lt;/a&gt;.

Lieber Günther,
nee, Spaß am Schmerz habe ich bestimmt nicht, ganz im Gegenteil. Paradoxerweise kann aber eben ein bisschen Training auf unangenehmen Untergründen dazu beitragen, dass wir weniger Schmerz empfinden. 
Zum Immunsystem: Damit habe ich mich bisher nur sehr wenig beschäftigt. Ich denke aber, dass es sich bei Barfußeinsteigern eher nicht um eine Überreaktion des Immunsystems handelt, sondern ganz einfach um die vom Immunsystem passend gesteuerte Heilung eines Schadens, der durch die noch unzureichend robuste Haut erzeugt wird. Damit ist Maßnahme 1 gegen Entzündungen die langsam gesteigerte Beanspruchung der Haut, damit sie ausreichend robust wird und der Schaden gar nicht erst entsteht. Ein Prozess, der bei mir etliche Monate gedauert hat. Ich könnte mir dazu vorstellen, dass diese Belastung auch das Immunsystem hinsichtlich einer effizienten Reaktion trainiert, so wie man es auch mit Wechselduschen im Hinblick auf Erkältungskrankeiten erreichen kann. Die Psyche wird da wohl auch einen Beitrag leisten können. Aber das Wie überlasse ich dann mal lieber den Fachleuten.
Liebe Grüße,
Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11847">Günther Wölfle</a>.</p>
<p>Lieber Günther,<br />
nee, Spaß am Schmerz habe ich bestimmt nicht, ganz im Gegenteil. Paradoxerweise kann aber eben ein bisschen Training auf unangenehmen Untergründen dazu beitragen, dass wir weniger Schmerz empfinden.<br />
Zum Immunsystem: Damit habe ich mich bisher nur sehr wenig beschäftigt. Ich denke aber, dass es sich bei Barfußeinsteigern eher nicht um eine Überreaktion des Immunsystems handelt, sondern ganz einfach um die vom Immunsystem passend gesteuerte Heilung eines Schadens, der durch die noch unzureichend robuste Haut erzeugt wird. Damit ist Maßnahme 1 gegen Entzündungen die langsam gesteigerte Beanspruchung der Haut, damit sie ausreichend robust wird und der Schaden gar nicht erst entsteht. Ein Prozess, der bei mir etliche Monate gedauert hat. Ich könnte mir dazu vorstellen, dass diese Belastung auch das Immunsystem hinsichtlich einer effizienten Reaktion trainiert, so wie man es auch mit Wechselduschen im Hinblick auf Erkältungskrankeiten erreichen kann. Die Psyche wird da wohl auch einen Beitrag leisten können. Aber das Wie überlasse ich dann mal lieber den Fachleuten.<br />
Liebe Grüße,<br />
Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Günther Wölfle		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11847</link>

		<dc:creator><![CDATA[Günther Wölfle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 14:14:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11847</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11844&quot;&gt;Wolfgang Hilden&lt;/a&gt;.

Lieber Wolfgang,
du hast natürlich recht; &quot;No pain no glorie&quot;, 
aber wir dürfen natürlich nicht zum Selbstpeiniger gestempelt werden, der am Schmerz gefallen findet. 
Interessant finde ich übrigens auch die Verbindung zwischen Entzündungen und Immunsystem die Du hergestellt hast. Sollte man dem Immunsystem eigentlich mehr Gelassenheit verordnen, soweit man das kann. Vielleicht durch Meditation etc., das es nicht gleich verrückt spielt und mit vermehrten Entzündungsherden reagiert. Mir tun sich da Parallelen mit der Covid-19 Pandemie auf. Hier habe ich gelesen das Kinder dies eher wegstecken weil das Immunsystem noch nicht so entwickelt ist ( damit keine Entzündungen der Lunge etc.?) Mich beschäftigt gerade diese Frage, vielleicht kannst Du mir da weiterhelfen, da Du Dich hier doch sehr vertiefend damit beschäftigt hast ? Dies könnte übersetzt beim Barfuß laufen bedeuten. Wenn ich bewusst bei jedem Schritt loslasse, so das sich der Fuss ganz weich um den Untergrund schmiegen kann, ihm also Hingabe und Liebe, und damit Zeit schenke, wird evtl. keine Überreaktion des Immunsystem dh. Entzündungen einstellen.
Denk mal darüber nach :-).

Grüße Günther]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11844">Wolfgang Hilden</a>.</p>
<p>Lieber Wolfgang,<br />
du hast natürlich recht; &#8222;No pain no glorie&#8220;,<br />
aber wir dürfen natürlich nicht zum Selbstpeiniger gestempelt werden, der am Schmerz gefallen findet.<br />
Interessant finde ich übrigens auch die Verbindung zwischen Entzündungen und Immunsystem die Du hergestellt hast. Sollte man dem Immunsystem eigentlich mehr Gelassenheit verordnen, soweit man das kann. Vielleicht durch Meditation etc., das es nicht gleich verrückt spielt und mit vermehrten Entzündungsherden reagiert. Mir tun sich da Parallelen mit der Covid-19 Pandemie auf. Hier habe ich gelesen das Kinder dies eher wegstecken weil das Immunsystem noch nicht so entwickelt ist ( damit keine Entzündungen der Lunge etc.?) Mich beschäftigt gerade diese Frage, vielleicht kannst Du mir da weiterhelfen, da Du Dich hier doch sehr vertiefend damit beschäftigt hast ? Dies könnte übersetzt beim Barfuß laufen bedeuten. Wenn ich bewusst bei jedem Schritt loslasse, so das sich der Fuss ganz weich um den Untergrund schmiegen kann, ihm also Hingabe und Liebe, und damit Zeit schenke, wird evtl. keine Überreaktion des Immunsystem dh. Entzündungen einstellen.<br />
Denk mal darüber nach :-).</p>
<p>Grüße Günther</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Günther Wölfle		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11846</link>

		<dc:creator><![CDATA[Günther Wölfle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 13:45:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11846</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11845&quot;&gt;Eva Maria Lockstaedt&lt;/a&gt;.

Hallo Eva,
gut das Du das aufklärst, ich habe gedacht dies ist ein Notverband, aber Du hast quasi ein Tape präventiv verwendet. Keine schlechte Idee. Ja, es gibt Untergründe, wie bei der Hochplatte, die nicht gerade zum Barfußlaufen einladen. Wir haben es hier mit Schrattenkalk oder Karst zu tun. Das heisst dieses Gestein besteht aus fast 100 prozentigem Kalk, der im Verwitterungsprozess ( Regen ist sauer) sehr scharfe Kanten( Schratten) hinterlässt. Ich habe diese Tour auch einmal Barfuß gemacht, im Aufstieg fand ich immer wieder Wiesenmatten und Gemssteige, aber im Abstieg ( ich war damals noch sehr ehrgeizig was das Durchhalten beim Barfußlaufen anging) brauchte ich sehr lange, weil hier die einzige Strategie ist, sehr langsam und konzentriert zu gehen. Ich finde es aber sehr interessant mit den Füssen die Geologie zu lesen, da merkt man erst wie viel unterschiedliche Gesteinsarten es gibt, und welche zum Barfußlaufen besonders geeignet sind, oder wo man es besser sein lässt. Das ist ähnlich wie beim Skifahren im Winter. Schnee ist nicht gleich Schnee, so ist Kalk nicht gleich Kalk. Feiner Kalkgries ist eigentlich eine feine Sache, auch wenn danach die Füße nach ein extra Portion Fett verlangen. Aber alle Achtung, die Hochplatte ist keine leichte Kost.
Liebe Grüße
Günther]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11845">Eva Maria Lockstaedt</a>.</p>
<p>Hallo Eva,<br />
gut das Du das aufklärst, ich habe gedacht dies ist ein Notverband, aber Du hast quasi ein Tape präventiv verwendet. Keine schlechte Idee. Ja, es gibt Untergründe, wie bei der Hochplatte, die nicht gerade zum Barfußlaufen einladen. Wir haben es hier mit Schrattenkalk oder Karst zu tun. Das heisst dieses Gestein besteht aus fast 100 prozentigem Kalk, der im Verwitterungsprozess ( Regen ist sauer) sehr scharfe Kanten( Schratten) hinterlässt. Ich habe diese Tour auch einmal Barfuß gemacht, im Aufstieg fand ich immer wieder Wiesenmatten und Gemssteige, aber im Abstieg ( ich war damals noch sehr ehrgeizig was das Durchhalten beim Barfußlaufen anging) brauchte ich sehr lange, weil hier die einzige Strategie ist, sehr langsam und konzentriert zu gehen. Ich finde es aber sehr interessant mit den Füssen die Geologie zu lesen, da merkt man erst wie viel unterschiedliche Gesteinsarten es gibt, und welche zum Barfußlaufen besonders geeignet sind, oder wo man es besser sein lässt. Das ist ähnlich wie beim Skifahren im Winter. Schnee ist nicht gleich Schnee, so ist Kalk nicht gleich Kalk. Feiner Kalkgries ist eigentlich eine feine Sache, auch wenn danach die Füße nach ein extra Portion Fett verlangen. Aber alle Achtung, die Hochplatte ist keine leichte Kost.<br />
Liebe Grüße<br />
Günther</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eva Maria Lockstaedt		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11845</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva Maria Lockstaedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 05:04:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11845</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11843&quot;&gt;Günther Wölfle&lt;/a&gt;.

Hallo Günther,
wir haben uns bewusst für dieses Titelbild entschieden. An dem Tag sind wir - barfuß - von der Kenzenhütte zur &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/hochplatte-ammergauer-alpen&quot;&gt;Hochplatte&lt;/a&gt; aufgestiegen. Ein sehr anspruchsvolles Terrain für die Fußsohlen. Ich konnte mir ausmalen, dass die knapp 800 Höhenmeter über teils sehr scharfkantiges Kalkgeröll die bisher größte Herausforderung für meine Füße werden würde. Um die Fußballen einerseits zu schonen, andererseits aber soviel Barfußgefühl mitzunehmen wie möglich, benutzte ich auf dem geschotterten Fahrweg ab der Kenzenhütte ein flexibles Tape. Wie sich im Laufe der Tour herausstellte, eine weise Entscheidung ;-)
Liebe Grüße
Eva]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11843">Günther Wölfle</a>.</p>
<p>Hallo Günther,<br />
wir haben uns bewusst für dieses Titelbild entschieden. An dem Tag sind wir &#8211; barfuß &#8211; von der Kenzenhütte zur <a href="https://www.barfussblog.de/hochplatte-ammergauer-alpen">Hochplatte</a> aufgestiegen. Ein sehr anspruchsvolles Terrain für die Fußsohlen. Ich konnte mir ausmalen, dass die knapp 800 Höhenmeter über teils sehr scharfkantiges Kalkgeröll die bisher größte Herausforderung für meine Füße werden würde. Um die Fußballen einerseits zu schonen, andererseits aber soviel Barfußgefühl mitzunehmen wie möglich, benutzte ich auf dem geschotterten Fahrweg ab der Kenzenhütte ein flexibles Tape. Wie sich im Laufe der Tour herausstellte, eine weise Entscheidung 😉<br />
Liebe Grüße<br />
Eva</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11844</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2020 16:55:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11844</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11843&quot;&gt;Günther Wölfle&lt;/a&gt;.

Lieber Günther,
wir sind absolut auf einer Wellenlänge. Spaß soll es vor allem machen, das Barfußlaufen. Aber damit es wirklich Spaß macht, muss man dem Fuß zur Kräftigung hin und wieder auch mal richtig fiese Wegstrecken zumuten, damit alle drei Hautschichten robust und dicker werden bzw. bleiben. 
Deine Erfahrungen belegen auch, wie individuell wir Belastungen wahrnehmen. In meinen Anfängen waren es jedenfalls tagelange Schmerzen und Empfindlichkeiten, selbst auf angenehmen Oberflächen, die mit der Hautdicke nichts zu tun hatten. Die nötige Robustheit war einfach längst noch noch nicht ereicht, mit dem Ergebnis von Reizungen und Entzündungen in der Lederhaut. Jahre später wurde es dann besser. Am Morgen nach einer strammen Tour können meine Fußsohlen sich dennoch noch ein bisschen gereizt anfühlen. Ich schätze aber, dass Deine Touren um ein Vielfaches anspruchsvoller sind als meine, deshalb wird es in der Robustheit der Haut deutliche Unterschiede zwischen uns geben. 
Herzliche Grüße,
Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11843">Günther Wölfle</a>.</p>
<p>Lieber Günther,<br />
wir sind absolut auf einer Wellenlänge. Spaß soll es vor allem machen, das Barfußlaufen. Aber damit es wirklich Spaß macht, muss man dem Fuß zur Kräftigung hin und wieder auch mal richtig fiese Wegstrecken zumuten, damit alle drei Hautschichten robust und dicker werden bzw. bleiben.<br />
Deine Erfahrungen belegen auch, wie individuell wir Belastungen wahrnehmen. In meinen Anfängen waren es jedenfalls tagelange Schmerzen und Empfindlichkeiten, selbst auf angenehmen Oberflächen, die mit der Hautdicke nichts zu tun hatten. Die nötige Robustheit war einfach längst noch noch nicht ereicht, mit dem Ergebnis von Reizungen und Entzündungen in der Lederhaut. Jahre später wurde es dann besser. Am Morgen nach einer strammen Tour können meine Fußsohlen sich dennoch noch ein bisschen gereizt anfühlen. Ich schätze aber, dass Deine Touren um ein Vielfaches anspruchsvoller sind als meine, deshalb wird es in der Robustheit der Haut deutliche Unterschiede zwischen uns geben.<br />
Herzliche Grüße,<br />
Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Günther Wölfle		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11843</link>

		<dc:creator><![CDATA[Günther Wölfle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2020 16:18:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11843</guid>

					<description><![CDATA[Lieber Wolfgang,
ich hatte heute mal die Muse deinen Artikel über Hautschmerzen durchzulesen, zuerst hat mich ehrlich das Titelbild abgeschreckt, das einen maltretierten Fuß und einen furchtbar schrecklichen Untergrund zeigt.
Aber ich kann deinen Ausführungen nur beipflichten, und deinen Recherchen Respekt zollen.Wie Du weist bin auch viel barfuß im Hochgebirge unterwegs, 6-7 Stunden Wanderungen mit über 1200 hm rauf und runter sind keine Seltenheit, und das oft meist 6 Tage hintereinander. An wirkliche Schmerzen kann ich mich aber nur selten erinnern, eher das abends mein Fuß richtig heiß ist und dick, manchmal sogar geschwollen. Am nächsten Morgen ist davon aber nichts mehr zu spüren, darum habe ich diesem Umstand nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Problem ist wirklich der Verschleiß, darum nehme ich für langweilige Schotterwege, oder wirklich lange steinige Passagen, immer meine Go free Sandalen, oder auch Bergschuhe und schone meine Fußsohlen . Am Anfang meiner Barfußwanderzeit, meinte ich auch übelste Untergründe durchstehen zu müssen, mit dem Ergebnis, das ich dann einen Tag aussetzen musste. Aber wie Du schreibst einen Tag später ist wieder alles Ok, die Hornhaut muss sich also wirklich schnell regenerieren, ein Wunder der Natur.
Ausnahmsweise, zum Aufbau der Hornhaut im Frühjahr, gehe ich aber absichtlich auch mal einen längeren Schotterweg barfuß, dabei muss auch ich mal auf die Zähne beißen um es länger durchzuhalten. Die Belohnung ist dann wirklich, das später der Spaßfaktor wächst und auch manche Bewunderung den Ego stärkt. Aber nichts übertreiben, wie der erfahrene Bergsteiger weis, wenn er umzukehren hat, sollte der erfahrene Barfußläufer wissen, wenn er Schuhe anziehen sollte. Grundsätzlich sollte das Barfußlaufen Spaß machen und Schmerz ist da auf jeden Fall ein wichtigerer Anzeiger, das wir da was falsch machen oder übertreiben und uns damit Schaden zufügen. Aber wie du richtig schreibst, eigentlich ist es die Angst vor dem Schmerz,also die Psyche, und gar nicht der Schmerz selber, der viele vom Barfußlaufen abhält, und da spreche ich jedem nur Mut zu damit zu beginnen. 

Fazit: Beim Barfußlaufen gilt wie bei vielem im Leben; Langsam anfangen und nichts übertreiben, aber dabei bleiben. Der Schmerz ist nur der Trainingsassistent, aber sollte uns nicht daran hindern es zu tun- der Spaß und gesteigerte Lebensfreude ist dabei garantiert ! 

Die besten Grüße
Günther aus dem Allgäu]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Wolfgang,<br />
ich hatte heute mal die Muse deinen Artikel über Hautschmerzen durchzulesen, zuerst hat mich ehrlich das Titelbild abgeschreckt, das einen maltretierten Fuß und einen furchtbar schrecklichen Untergrund zeigt.<br />
Aber ich kann deinen Ausführungen nur beipflichten, und deinen Recherchen Respekt zollen.Wie Du weist bin auch viel barfuß im Hochgebirge unterwegs, 6-7 Stunden Wanderungen mit über 1200 hm rauf und runter sind keine Seltenheit, und das oft meist 6 Tage hintereinander. An wirkliche Schmerzen kann ich mich aber nur selten erinnern, eher das abends mein Fuß richtig heiß ist und dick, manchmal sogar geschwollen. Am nächsten Morgen ist davon aber nichts mehr zu spüren, darum habe ich diesem Umstand nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.<br />
Problem ist wirklich der Verschleiß, darum nehme ich für langweilige Schotterwege, oder wirklich lange steinige Passagen, immer meine Go free Sandalen, oder auch Bergschuhe und schone meine Fußsohlen . Am Anfang meiner Barfußwanderzeit, meinte ich auch übelste Untergründe durchstehen zu müssen, mit dem Ergebnis, das ich dann einen Tag aussetzen musste. Aber wie Du schreibst einen Tag später ist wieder alles Ok, die Hornhaut muss sich also wirklich schnell regenerieren, ein Wunder der Natur.<br />
Ausnahmsweise, zum Aufbau der Hornhaut im Frühjahr, gehe ich aber absichtlich auch mal einen längeren Schotterweg barfuß, dabei muss auch ich mal auf die Zähne beißen um es länger durchzuhalten. Die Belohnung ist dann wirklich, das später der Spaßfaktor wächst und auch manche Bewunderung den Ego stärkt. Aber nichts übertreiben, wie der erfahrene Bergsteiger weis, wenn er umzukehren hat, sollte der erfahrene Barfußläufer wissen, wenn er Schuhe anziehen sollte. Grundsätzlich sollte das Barfußlaufen Spaß machen und Schmerz ist da auf jeden Fall ein wichtigerer Anzeiger, das wir da was falsch machen oder übertreiben und uns damit Schaden zufügen. Aber wie du richtig schreibst, eigentlich ist es die Angst vor dem Schmerz,also die Psyche, und gar nicht der Schmerz selber, der viele vom Barfußlaufen abhält, und da spreche ich jedem nur Mut zu damit zu beginnen. </p>
<p>Fazit: Beim Barfußlaufen gilt wie bei vielem im Leben; Langsam anfangen und nichts übertreiben, aber dabei bleiben. Der Schmerz ist nur der Trainingsassistent, aber sollte uns nicht daran hindern es zu tun- der Spaß und gesteigerte Lebensfreude ist dabei garantiert ! </p>
<p>Die besten Grüße<br />
Günther aus dem Allgäu</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11832</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 06:44:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11832</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11831&quot;&gt;Clausi&lt;/a&gt;.

Hallo Clausi,
danke für die Blumen! :-)
Liebe Grüße, Wolfgang]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11831">Clausi</a>.</p>
<p>Hallo Clausi,<br />
danke für die Blumen! 🙂<br />
Liebe Grüße, Wolfgang</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Clausi		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-hautschmerzen-und-was-dahinter-steckt/#comment-11831</link>

		<dc:creator><![CDATA[Clausi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 04:37:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=11827#comment-11831</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Wolfgang,
ein wirklich toller, lehrreicher Beitrag !
Liebe Grüße Clausi  ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolfgang,<br />
ein wirklich toller, lehrreicher Beitrag !<br />
Liebe Grüße Clausi  😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
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