Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens beim Barfußlaufen

Wie sich das gelegentliche Tragen von Schuhen auf die Fußsohle bei einem Barfüßer auswirken kann

Zeigen meine Fußsohlen so schnell eine Veränderung? Heute nur ein kurzes Statement zu den Befürchtungen einiger Barfüßer, dass sie nach einem beschuhten Winter, im Frühjahr wieder ganz neu anfangen müssten, ihre Füße ans Barfußlaufen zu gewöhnen.

Derzeit befinde ich mich in der Reha und bin etwas betrübt darüber, dass meine Fußsohlen sich nach nur 3 Wochen so nachteilig verändern. Sie müssen sich einen Großteil des Tages, den ich therapiebedingt im Gebäude verbringe, in Schläppchen verstecken oder ausschließlich auf Teppichboden bewegen.

Die Festigkeit der Fußsohlen lässt nach, sie werden weicher und durchlässiger, die Zehenzwischenräume empfindlicher, so dass bereits nach kurzer Zeit draußen auf Asphalt oder Schotter, die Fußsohlen zu zwiebeln beginnen. Kleinste Partikel setzen sich für mehrere Schritte in der Fußsohle fest. Ich muss öfter mit den Fingern nachhelfen, um sie davon zu befreien.

Das gefällt mir ganz und gar nicht, ist aber im Moment leider nicht zu ändern.

Die Befürchtung ist also berechtigt, dass sich die Füße schnell wieder an den schützenden Schuh gewöhnen. Sie sollten regelmäßig bzw. permanent mit den Beschaffenheiten der Erde, sowie Luft und Klimareizen in Berührung kommen.

Es ist also durchaus möglich, dass man im Frühjahr so gut wie jedesmal neu mit dem Barfußlaufen beginnen muss. Sicher geht dies schneller vonstatten, als wenn man Anfänger ist und gerade erst mit dem Barfußlaufen begonnen hat. Ich kann mir jetzt aber vorstellen, dass es einfach nur nervig ist 😉


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6 Antworten auf “Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens beim Barfußlaufen”

  1. So war das früher jedes Jahr. Als die Kinder und viel Erwachsene sommers komplett barfuss liefen. Zum Sommerbeginn mussten sich die Füsse erst an den Boden wieder gewöhnen. Literarisch von Martin Walser verarbeitet in:
    “Ein springender Brunnen”. In mehrfacher Weise.

  2. Ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Ich bin seit ca. 30 Jahren weitgehend barfuß. Die ersten Jahre habe ich im Winter gelegentlich Sandalen getragen, nicht kalendarisch, weil Winter war, sondern nur dann, wenn Dauerfrost und Schnee war und besonders fieser Split überall rumlag. Wenn das zwei oder drei Wochen dauerte, war die anschließende Wiederumstellung auf Barfuß so schmerzhaft, daß ich inzwischen lieber den Split u.ä. ein paar Tage/ Wochen in Kauf nehme als den lästigen Umstellungsschmerz.

    Viele Grüße
    Gerhard

  3. Hallo Eva,
    Ich kam zum barfußgehen weil ich frühereinen Senk-Spreizfuß – der ist nach Barfußtraining definitiv weg.
    Mein Problem: ich habe fürchterlich feine, dünne Haut – auch an den Füßen – das war schon als Kind ein Problem für mich. Im Winter ist es besser, im Sommer bekomme ich in allen Schuhen und Sandalen schnell Blasen unter den Füßen (direkt unter am Übergang Fußsohle große Zehe und Großzehballen), da die Füße schwitzen und an der Sohle kleben bleiben. Barfuß geht es im Gelände zwar besser, aber in der Stadt wird mir der Asphalt schnell viel zu heiß und ich wechsle doch in Sandalen oder Leguanos. Weil es angenehmer ist, ohne Schuhe und ich weniger Blasen bekomme, traue ich mich seit einigen Jahren vermehrt barfuss zu zu wandern. Der für mich optimale Gang ist je nach Untergrund und Geschwindigkeit völlig anders. Deshalb glaube ich persönlich für mich nicht an nur Vorfuß- oder Hackengang. Auf hartem Boden und schnell laufend eher Vorfußgang, im Sand und Moos oder Morast eher flach oder Hackengang. Ich wandere lieber barfuß, als mit Schuhen – allerdings habe ich angenehmen sandigen Heideboden zum Laufen und kein Geröll – ein Luxus!

    Ich hätte auch gerne euren Newsletter 🙂
    Viele Grüße
    Dorothea

    1. Hallo Dorothea,
      ich beneide Dich ein bissl um die schönen Sandböden, das wäre hier auch mal eine schöne Abwechslung 😉
      Ich sehe das genauso mit dem Gang wie Du – ich, bzw. meine Füße, entscheide ebenfalls ganz nach Untergrund. Ich rate Einsteigern allerdings gerne dazu, den Vorfußgang zu üben, damit nicht weiterhin über die Ferse gepoltert wird. Sonst verliert man u.U. schnell die Lust am Barfußlaufen.
      Bezüglich Deiner feinen, dünnen Haut kann ich Dir nur schwer einen Tipp geben. Hirschtalg ist gut, um die Fußhaut auf ein schwierigeres Leben vorzubereiten. Fußcreme mit 10% Urea ist wunderbar, um strapazierte Fußhaut gut zu versorgen (auch bei Schrunden). Blasen heilen bei mir schneller, wenn ich die Haut mit Urea füttere 🙂
      Wolfgang hat zum Thema einen Beitrag veröffentlicht –> Urea.
      Für den Newsletter habe ich Dich angemeldet, Du bekommst dann ab jetzt die neuen Beiträge in Dein Emailpostfach.
      Weiterhin eine gute Zeit und herzliche Grüße
      Eva

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