Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens

Wie sich das gelegentliche Tragen von Schuhen auf die Fußsohle bei einem Barfüßer auswirken kann

Zeigen meine Fußsohlen so schnell eine Veränderung? Heute nur ein kurzes Statement zu den Befürchtungen einiger Barfüßer, dass sie nach einem beschuhten Winter, im Frühjahr wieder ganz neu anfangen müssten, ihre Füße ans Barfußlaufen zu gewöhnen.

Derzeit befinde ich mich in der Reha und bin etwas betrübt darüber, dass meine Fußsohlen sich nach nur 3 Wochen so nachteilig verändern. Sie müssen sich einen Großteil des Tages, den ich therapiebedingt im Gebäude verbringe, in Schläppchen verstecken oder ausschließlich auf Teppichboden bewegen.

Die Festigkeit der Fußsohlen lässt nach, sie werden weicher und durchlässiger, die Zehenzwischenräume empfindlicher, so dass bereits nach kurzer Zeit draußen auf Asphalt oder Schotter, die Fußsohlen zu zwiebeln beginnen. Kleinste Partikel setzen sich für mehrere Schritte in der Fußsohle fest. Ich muss öfter mit den Fingern nachhelfen, um sie davon zu befreien.

Das gefällt mir ganz und gar nicht, ist aber im Moment leider nicht zu ändern.

Die Befürchtung ist also berechtigt, dass sich die Füße schnell wieder an den schützenden Schuh gewöhnen. Sie sollten regelmäßig bzw. permanent mit den Beschaffenheiten der Erde, sowie Luft und Klimareizen in Berührung kommen.

Es ist also durchaus möglich, dass man im Frühjahr so gut wie jedesmal neu mit dem Barfußlaufen beginnen muss. Sicher geht dies schneller vonstatten, als wenn man Anfänger ist und gerade erst mit dem Barfußlaufen begonnen hat. Ich kann mir jetzt aber vorstellen, dass es einfach nur nervig ist 😉


Tipp: Yantramatte für das Abhärten der Fußsohlen

Trainieren der Fußsohlen mit Hilfe einer Yantramatte

Aktualisiert von Eva Maria Lockstaedt am 13. April 2018

Ein Gedanke zu „Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens

  • 18. Oktober 2017 um 12:40
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    So war das früher jedes Jahr. Als die Kinder und viel Erwachsene sommers komplett barfuss liefen. Zum Sommerbeginn mussten sich die Füsse erst an den Boden wieder gewöhnen. Literarisch von Martin Walser verarbeitet in:
    „Ein springender Brunnen“. In mehrfacher Weise.

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