Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens

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Wie sich das gelegentliche Tragen von Schuhen auf die Fußsohle bei einem Barfüßer auswirken kann

Zeigen meine Fußsohlen so schnell eine Veränderung? Heute nur ein kurzes Statement zu den Befürchtungen einiger Barfüßer, dass sie nach einem beschuhten Winter, im Frühjahr wieder ganz neu anfangen müssten, ihre Füße ans Barfußlaufen zu gewöhnen.

Derzeit befinde ich mich in der Reha und bin etwas betrübt darüber, dass meine Fußsohlen sich nach nur 3 Wochen so nachteilig verändern. Sie müssen sich einen Großteil des Tages, den ich therapiebedingt im Gebäude verbringe, in Schläppchen verstecken oder ausschließlich auf Teppichboden bewegen.

Die Festigkeit der Fußsohlen lässt nach, sie werden weicher und durchlässiger, die Zehenzwischenräume empfindlicher, so dass bereits nach kurzer Zeit draußen auf Asphalt oder Schotter, die Fußsohlen zu zwiebeln beginnen. Kleinste Partikel setzen sich für mehrere Schritte in der Fußsohle fest. Ich muss öfter mit den Fingern nachhelfen, um sie davon zu befreien.

Das gefällt mir ganz und gar nicht, ist aber im Moment leider nicht zu ändern.

Die Befürchtung ist also berechtigt, dass sich die Füße schnell wieder an den schützenden Schuh gewöhnen. Sie sollten regelmäßig bzw. permanent mit den Beschaffenheiten der Erde, sowie Luft und Klimareizen in Berührung kommen.

Es ist also durchaus möglich, dass man im Frühjahr so gut wie jedesmal neu mit dem Barfußlaufen beginnen muss. Sicher geht dies schneller vonstatten, als wenn man Anfänger ist und gerade erst mit dem Barfußlaufen begonnen hat. Ich kann mir jetzt aber vorstellen, dass es einfach nur nervig ist 😉


Tipp: Yantramatte für das Abhärten der Fußsohlen

Trainieren der Fußsohlen mit Hilfe einer Yantramatte

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Aktualisiert von Eva Maria Lockstaedt am 13. April 2018

4 Gedanken zu „Nachteil des gelegentlichen Schuhetragens

  • 26. September 2018 um 00:28
    Permalink

    Interessanter Blog. Euer Newsletter wuerde mich interessieren. Tragt mich bitte in Euren Verteiler ein.

    Viele Gruesze Soeren

    Antwort
    • 26. September 2018 um 08:53
      Permalink

      Hallo Soeren,
      herzlich Willkommen in unserem Barfussblog und vielen Dank für Dein Feedback.
      Du bekommst ab jetzt unseren Newsletter zugesandt.
      Schöne Grüße
      Eva

      Antwort
  • 27. Mai 2018 um 20:07
    Permalink

    Ich kann Deine Erfahrungen nur bestätigen. Ich bin seit ca. 30 Jahren weitgehend barfuß. Die ersten Jahre habe ich im Winter gelegentlich Sandalen getragen, nicht kalendarisch, weil Winter war, sondern nur dann, wenn Dauerfrost und Schnee war und besonders fieser Split überall rumlag. Wenn das zwei oder drei Wochen dauerte, war die anschließende Wiederumstellung auf Barfuß so schmerzhaft, daß ich inzwischen lieber den Split u.ä. ein paar Tage/ Wochen in Kauf nehme als den lästigen Umstellungsschmerz.

    Viele Grüße
    Gerhard

    Antwort
  • 18. Oktober 2017 um 12:40
    Permalink

    So war das früher jedes Jahr. Als die Kinder und viel Erwachsene sommers komplett barfuss liefen. Zum Sommerbeginn mussten sich die Füsse erst an den Boden wieder gewöhnen. Literarisch von Martin Walser verarbeitet in:
    „Ein springender Brunnen“. In mehrfacher Weise.

    Antwort

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