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	Kommentare zu: Schotterwahnsinn oder Notbremse? Ein Fallbeispiel.	</title>
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		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4676</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 17:57:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4675&quot;&gt;Kerstin&lt;/a&gt;.

Tja, es ist wirklich ein Trauerspiel. Die moderne Forstwirtschaft verlangt ihren Tribut, hier im Allgäu aber leider auch der Tourismus. Dabei wollen die wenigsten Wanderer geschotterte Pisten, aber offensichtlich gibt es eine Reihe von Zwängen. Sei es solche wie im konkreten Fall, sei es andere, denen wir nachspüren werden, wann immer ein konkreter Fall wieder die Gelegenheit dazu bietet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4675">Kerstin</a>.</p>
<p>Tja, es ist wirklich ein Trauerspiel. Die moderne Forstwirtschaft verlangt ihren Tribut, hier im Allgäu aber leider auch der Tourismus. Dabei wollen die wenigsten Wanderer geschotterte Pisten, aber offensichtlich gibt es eine Reihe von Zwängen. Sei es solche wie im konkreten Fall, sei es andere, denen wir nachspüren werden, wann immer ein konkreter Fall wieder die Gelegenheit dazu bietet.</p>
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		<title>
		Von: Kerstin		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4675</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kerstin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 10:14:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auch bei uns im Norden werden neuerdings die schönsten Wald(Sand-)wege geschottert, hauptsächlich, damit die großen Holzerntemaschinen freie Fahrt haben. Barfußlaufen ist dadurch fast nirgends mehr erfreulich. Teilweise wird feiner Schotter benutzt und angewalzt. So bildet sich eine asphaltähnliche Schicht, aber es ist wenigstens einigermaßen glatt und mit Minimalschuhen gut begehbar. Überwiegend sieht es jedoch leider so aus, wie auf den Fotos oben (nur viel breiter).Seitenstreifen, auf denen man laufen könnte gibt es nicht! Ein Wald mit herrlichen Sandwegen, die noch vor wenigen Jahren auch sehr viel von Reitern genutzt wurde, ist nun eine einzige Schotterwüste. Es ist traurig!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei uns im Norden werden neuerdings die schönsten Wald(Sand-)wege geschottert, hauptsächlich, damit die großen Holzerntemaschinen freie Fahrt haben. Barfußlaufen ist dadurch fast nirgends mehr erfreulich. Teilweise wird feiner Schotter benutzt und angewalzt. So bildet sich eine asphaltähnliche Schicht, aber es ist wenigstens einigermaßen glatt und mit Minimalschuhen gut begehbar. Überwiegend sieht es jedoch leider so aus, wie auf den Fotos oben (nur viel breiter).Seitenstreifen, auf denen man laufen könnte gibt es nicht! Ein Wald mit herrlichen Sandwegen, die noch vor wenigen Jahren auch sehr viel von Reitern genutzt wurde, ist nun eine einzige Schotterwüste. Es ist traurig!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4426</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 15:30:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4418&quot;&gt;Jochen Fahrner&lt;/a&gt;.

Hallo Jochen, 
richtig. Das Material ist einfach nicht gut gewählt. Jetzt wird womöglich noch zusätzlich ein Zaun nötig. 

Was das Wegerecht angeht, solltest Du in Deinem Link auch mal Paragraph 30 anschauen. Der Bürgermeister hat schon recht. Früher waren Wiesen und Felder von Georgi (23.4.) bis Allerheiligen gesperrt, heute beginnt die Periode wegen der geänderten klimatischen Bedingungen wohl eher am 1. April.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4418">Jochen Fahrner</a>.</p>
<p>Hallo Jochen,<br />
richtig. Das Material ist einfach nicht gut gewählt. Jetzt wird womöglich noch zusätzlich ein Zaun nötig. </p>
<p>Was das Wegerecht angeht, solltest Du in Deinem Link auch mal Paragraph 30 anschauen. Der Bürgermeister hat schon recht. Früher waren Wiesen und Felder von Georgi (23.4.) bis Allerheiligen gesperrt, heute beginnt die Periode wegen der geänderten klimatischen Bedingungen wohl eher am 1. April.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 15:12:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4420&quot;&gt;Dorothea Burkhard&lt;/a&gt;.

Heute war ich mit dem Rad im Alpenvorland unterwegs, auch auf einigen schmalen Wiesenwegen. Die waren bis auf einen allesamt geschottert, allerdings durchweg mit relativ feinkörnigem Material. Anderswo geht es also. Vielleicht denkt man in Bernbeuren auch noch um, zumal es jetzt schon Probleme mit dem groben Material gibt. Es rutscht nämlich von der Unterlage ab (herrlich angenehmes Vliesmaterial...). Ansonsten ist es tatsächlich notwendig, über Betretungsbeschränkungen und deren Hintergründe zu informieren, die offenbar nicht mal allen Einheimischen bekannt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4420">Dorothea Burkhard</a>.</p>
<p>Heute war ich mit dem Rad im Alpenvorland unterwegs, auch auf einigen schmalen Wiesenwegen. Die waren bis auf einen allesamt geschottert, allerdings durchweg mit relativ feinkörnigem Material. Anderswo geht es also. Vielleicht denkt man in Bernbeuren auch noch um, zumal es jetzt schon Probleme mit dem groben Material gibt. Es rutscht nämlich von der Unterlage ab (herrlich angenehmes Vliesmaterial&#8230;). Ansonsten ist es tatsächlich notwendig, über Betretungsbeschränkungen und deren Hintergründe zu informieren, die offenbar nicht mal allen Einheimischen bekannt sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: tiptoe		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4422</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiptoe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 12:52:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.barfussblog.de/?p=9307#comment-4422</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4420&quot;&gt;Dorothea Burkhard&lt;/a&gt;.

Ich denke, eine mischung aus verschiedenen körnungen ist am besten, wobei auch runde flusskiesel dabei sind. Gebrochener schotter ist erstens billiger (weil leicht aus größeren körnungen herzustellen) und zweitens stabiler bei fahrstraßen, für wanderwege (und auch mountainbike-wege) aber eigentlich nicht nötig.
Richtig, wir sollten uns im Alpenverein, Schwarzwaldverein, Naturfreunden oder was auch immer für ein verein lokal aktiv ist engagieren und mit anpacken, dann können wir vielleicht bei der gestaltung der wege auch mitreden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4420">Dorothea Burkhard</a>.</p>
<p>Ich denke, eine mischung aus verschiedenen körnungen ist am besten, wobei auch runde flusskiesel dabei sind. Gebrochener schotter ist erstens billiger (weil leicht aus größeren körnungen herzustellen) und zweitens stabiler bei fahrstraßen, für wanderwege (und auch mountainbike-wege) aber eigentlich nicht nötig.<br />
Richtig, wir sollten uns im Alpenverein, Schwarzwaldverein, Naturfreunden oder was auch immer für ein verein lokal aktiv ist engagieren und mit anpacken, dann können wir vielleicht bei der gestaltung der wege auch mitreden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Rufus Reiner Unfug		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4421</link>

		<dc:creator><![CDATA[Rufus Reiner Unfug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 11:39:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4416&quot;&gt;tiptoe&lt;/a&gt;.

Eine andere Lösung wäre sicher statt des scharfkantigen Schotters rundgeschliffenen Kies zu verwenden wie er teilweise auf Spielplätzen zum Einsatz kommt, aber auch das ist vermutlich kostspieliger...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4416">tiptoe</a>.</p>
<p>Eine andere Lösung wäre sicher statt des scharfkantigen Schotters rundgeschliffenen Kies zu verwenden wie er teilweise auf Spielplätzen zum Einsatz kommt, aber auch das ist vermutlich kostspieliger&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Dorothea Burkhard		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4420</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dorothea Burkhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 10:28:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Danke für diesen Beitrag! Bei uns ist es dasselbe: Wanderwege werden geschottert, weil es zu wenige Leute zu deren Unterhalt gibt, gleichzeitig die Wege aber durch immer mehr Wandernde und Biker genutzt werden. Ich kann es ja sogar verstehen. Nur frage ich mich manchmal, warum es ausgerechnet immer dieses grobe Schotterzwugs sein muss. Vielleicht gibt es eine andere Art und Weise, einen Weg zu befestigen? Denn auch SchuhträgerInnen mögen diesen groben Schotter nicht wirklich. 
Wichtig scheint mir, dass die Leute aufgeklärt werden. Was Du bezüglich Landnutzung usw. recherchiert hast, gehört in jede Wanderzeitschrift. Wenn man die Leute auf diesem Weg und mittels Schildern darüber aufklären konnte, wie man sich gegenüber Kühen mit Jungtieren oder Herdenschutzhunden zu verhalten hat, sollte das auch bezüglich Verhalten auf solch wunderbaren Erdwegen gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Beitrag! Bei uns ist es dasselbe: Wanderwege werden geschottert, weil es zu wenige Leute zu deren Unterhalt gibt, gleichzeitig die Wege aber durch immer mehr Wandernde und Biker genutzt werden. Ich kann es ja sogar verstehen. Nur frage ich mich manchmal, warum es ausgerechnet immer dieses grobe Schotterzwugs sein muss. Vielleicht gibt es eine andere Art und Weise, einen Weg zu befestigen? Denn auch SchuhträgerInnen mögen diesen groben Schotter nicht wirklich.<br />
Wichtig scheint mir, dass die Leute aufgeklärt werden. Was Du bezüglich Landnutzung usw. recherchiert hast, gehört in jede Wanderzeitschrift. Wenn man die Leute auf diesem Weg und mittels Schildern darüber aufklären konnte, wie man sich gegenüber Kühen mit Jungtieren oder Herdenschutzhunden zu verhalten hat, sollte das auch bezüglich Verhalten auf solch wunderbaren Erdwegen gehen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jochen Fahrner		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4418</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jochen Fahrner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 09:13:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Wolfgang,
dein erstes Foto oben zeigt, dass der Schotter nicht die Probleme des Bauern löst. Anstatt nur bei Regen laufen die Leute jetzt offenbar auch bei trockenem Boden lieber über die Wiese. Damit hat er das Problem für sich ja nur verschlimmert.

Und was das Wegerecht betrifft, das der Bürgermeister da anführt: ich glaube nicht, dass so eines nötig ist. Er sollte vielleicht mal in die bayrische Verfassung und das Naturschutzgesetz gucken. Speziell z.B. Artikel 27 und 28.
http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-27]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Wolfgang,<br />
dein erstes Foto oben zeigt, dass der Schotter nicht die Probleme des Bauern löst. Anstatt nur bei Regen laufen die Leute jetzt offenbar auch bei trockenem Boden lieber über die Wiese. Damit hat er das Problem für sich ja nur verschlimmert.</p>
<p>Und was das Wegerecht betrifft, das der Bürgermeister da anführt: ich glaube nicht, dass so eines nötig ist. Er sollte vielleicht mal in die bayrische Verfassung und das Naturschutzgesetz gucken. Speziell z.B. Artikel 27 und 28.<br />
<a href="http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-27" rel="nofollow ugc">http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayNatSchG-27</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Hilden		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4417</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Hilden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 08:07:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4416&quot;&gt;tiptoe&lt;/a&gt;.

Interessante Gedanken. Die moderne Forstwirtschaft braucht tatsächlich Wege, die für die schweren Fahrzeuge taugen. Da führt leider kein Weg dran vorbei. Die Pfade und Steige könnten vielleicht barfußfreundlicher sein, wenn wir uns ehrenamtlich engagieren und mithelfen würden, solche Wege instand zu halten. Gerade gehe ich in Gedanken die paar Barfüßer durch, die ich hier kenne, und sehe ein: Wir stehen auf verlorenem Posten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4416">tiptoe</a>.</p>
<p>Interessante Gedanken. Die moderne Forstwirtschaft braucht tatsächlich Wege, die für die schweren Fahrzeuge taugen. Da führt leider kein Weg dran vorbei. Die Pfade und Steige könnten vielleicht barfußfreundlicher sein, wenn wir uns ehrenamtlich engagieren und mithelfen würden, solche Wege instand zu halten. Gerade gehe ich in Gedanken die paar Barfüßer durch, die ich hier kenne, und sehe ein: Wir stehen auf verlorenem Posten&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: tiptoe		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/schotterwahnsinn-oder-notbremse-ein-fallbeispiel/#comment-4416</link>

		<dc:creator><![CDATA[tiptoe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 07:52:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bezweifle auch, dass die schotterung die leute dazu bewegt, auf dem weg zu bleiben. Gras ist nicht nur barfuß, sondern mit beliebigem schuhwerk besser zu gehen, und hat nur den nachteil, sich bei sehr starker belastung (und regen) in schlamm zu verwandeln, außerdem eignet es sich nicht für fahrzeuge.

Die wälder sind auch hier in der Steiermark primär für die forstwirtschaft erschlossen. Das bedeutet breite geschotterte forststraßen, die mit Lkw befahrbar sind. Wanderwege abseits dieser straßen werden teilweise von den diversen alpinen vereinen (OeAV, Naturfreunde, ÖTK usw.) angelegt und betreut. Aber je nach eigentümer der wälder ist das teilweise vermutlich nicht möglich, oder die vereine haben nicht genug kräfte, so fallen immer wieder auch mal wegstücke aus und sind dann bald unbegehbar, da nach dem nächsten sturm voller totholz, das nicht weggeräumt wird.

Oberhalb der baumgrenze ist es deutlich einfacher; wo es nicht zu steil ist, gibt es almwiesen, die ich für den allerbesten untergrund für lange wanderungen halte.

Der Bründlweg in der Steiermark wird teilweise als barfußweg bezeichnet und hat auch einen &quot;Schuhstall&quot; zum einschließen der schuhe, besteht jedoch großteils aus schotterstraßen (ein zustand, an dem sich in den letzten jahren nichte geändert hat). Der grund dahinter dürfte wieder mal sein, dass die forstwirtschaft keine barfußtauglichen wege braucht, und es recht viel aufwand sein dürfte, 12 km wege abseits der straßen anzulegen und dauerhaft begehbar zu halten. Ich habe an den betreuenden verein eine e-mail geschrieben (bis jetzt nicht beantwortet; ich weiß nicht, wie aktiv dieser verein ist). Näheres in diesem forenthread (auch ohne anmeldung lesbar):

http://www.hobby-barfuss-renaissance-forum.de/t2945f11-Barfusswanderung-am-Bruendlweg-Steiermark.html

Dort gebe ich auch ein paar anregungen, wie forststraßen verbessert und gleichzeitig gut zu begehen und befahren sein könnten: Zum einen könnte in der mitte ein grasstreifen angelegt werden, der allerdings auch etwas pflege bedarf; zum anderen habe ich auch schon forststraßen erlebt, die nicht nur aus grobschotter bestehen, sondern in die auch feinerer sand eingearbeitet ist und das ganze so festgewalzt, dass keine steine mehr hochstehen. Leider bin ich kein straßenbauspezialist und weiß nicht, wie teuer und wie langlebig solche lösungen sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bezweifle auch, dass die schotterung die leute dazu bewegt, auf dem weg zu bleiben. Gras ist nicht nur barfuß, sondern mit beliebigem schuhwerk besser zu gehen, und hat nur den nachteil, sich bei sehr starker belastung (und regen) in schlamm zu verwandeln, außerdem eignet es sich nicht für fahrzeuge.</p>
<p>Die wälder sind auch hier in der Steiermark primär für die forstwirtschaft erschlossen. Das bedeutet breite geschotterte forststraßen, die mit Lkw befahrbar sind. Wanderwege abseits dieser straßen werden teilweise von den diversen alpinen vereinen (OeAV, Naturfreunde, ÖTK usw.) angelegt und betreut. Aber je nach eigentümer der wälder ist das teilweise vermutlich nicht möglich, oder die vereine haben nicht genug kräfte, so fallen immer wieder auch mal wegstücke aus und sind dann bald unbegehbar, da nach dem nächsten sturm voller totholz, das nicht weggeräumt wird.</p>
<p>Oberhalb der baumgrenze ist es deutlich einfacher; wo es nicht zu steil ist, gibt es almwiesen, die ich für den allerbesten untergrund für lange wanderungen halte.</p>
<p>Der Bründlweg in der Steiermark wird teilweise als barfußweg bezeichnet und hat auch einen &#8222;Schuhstall&#8220; zum einschließen der schuhe, besteht jedoch großteils aus schotterstraßen (ein zustand, an dem sich in den letzten jahren nichte geändert hat). Der grund dahinter dürfte wieder mal sein, dass die forstwirtschaft keine barfußtauglichen wege braucht, und es recht viel aufwand sein dürfte, 12 km wege abseits der straßen anzulegen und dauerhaft begehbar zu halten. Ich habe an den betreuenden verein eine e-mail geschrieben (bis jetzt nicht beantwortet; ich weiß nicht, wie aktiv dieser verein ist). Näheres in diesem forenthread (auch ohne anmeldung lesbar):</p>
<p><a href="http://www.hobby-barfuss-renaissance-forum.de/t2945f11-Barfusswanderung-am-Bruendlweg-Steiermark.html" rel="nofollow ugc">http://www.hobby-barfuss-renaissance-forum.de/t2945f11-Barfusswanderung-am-Bruendlweg-Steiermark.html</a></p>
<p>Dort gebe ich auch ein paar anregungen, wie forststraßen verbessert und gleichzeitig gut zu begehen und befahren sein könnten: Zum einen könnte in der mitte ein grasstreifen angelegt werden, der allerdings auch etwas pflege bedarf; zum anderen habe ich auch schon forststraßen erlebt, die nicht nur aus grobschotter bestehen, sondern in die auch feinerer sand eingearbeitet ist und das ganze so festgewalzt, dass keine steine mehr hochstehen. Leider bin ich kein straßenbauspezialist und weiß nicht, wie teuer und wie langlebig solche lösungen sind.</p>
]]></content:encoded>
		
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