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	Kommentare zu: Barfuß, (m)ein Rettungsanker &#8211; Jürgen Hirsch	</title>
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		<title>
		Von: Andreas		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-mein-rettungsanker-juergen-hirsch/#comment-24366</link>

		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 23:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Jürgen!

Es war schön, Deinen Bericht zu lesen, auch ich hatte anfangs nicht den Mut, barfuß zu gehen, zumindest nicht überall und so ging ich erst mal meist barfuß auf asphaltierten Feld-Wirtschaftswegen und hatte dabei sogar noch meine Birkenstock´s als &quot;Scheinbegleiter&quot; und &quot;Unterstützer&quot; gegen meine Unsicherheit in der Hand, obwohl ich sie bereits beim Parken des Autos auszog. Die Latschen gaben mir eine gewisse Sicherheit, denn ich dachte mir, dass Leute, die mir eventuell begegnen, dann denken, ich hätte meine Latschen mal gerade ausgezogen, wollte aber nicht erkennen lassen, dass ich im Grunde vom Aussteigen aus dem Auto an schon barfuß war.

Dank eines Barfußforums und einigen Schreibern in selbigem (viele werden das Forum kennen, wenn nicht sogar alle, auch hier ist ein Schreiber, der dort aktiv war, das Forum gibt es allerdings seit ich glaube letztem Jahr im Sommer nicht mehr), bekam ich schließlich den Mut, immer und überall barfuß zu gehen, denn zwei Forenmitglieder besuchten mich kurzfristig angekündigt und ich machte bei ihnen einen Gegenbesuch, bei einem der beiden aus Düsseldorf sogar zwei Mal und dann lernte ich über das Forum noch jemanden kennen, der wie ich aus dem Saarland kommt und schon wenige Wochen später lernten wir uns rein zufällig persönlich kennen, er gab mir dann den letzten &quot;Feinschliff&quot; an Mut, der mir z.B. bei schlechtem, regnerischem Wetter noch fehlte.
Auch Wanderungen, die meist ein Forenadmin organisierte und von denen ich einige besuchte, stärkten zusätzlich meinen Mut, denn da war eine Gruppe von jedes Mal etwa 20 bis 25 Leuten, die an derselben Sache Spaß hatten wie ich.
Negative Bemerkungen dagegen habe ich zwar auch schon erfahren, aber sie waren bis jetzt wider Erwarten nur sehr vereinzelt und das geht mir dann auch &quot;hinten vorbei&quot;, denn diese Leute geben mir nichts, also hake ich sie gleich gedanklich ab und in der Tat stärkte das Barfußgehen schon nach kurzer Zeit mein Selbstbewusstsein enorm, ich erfahre aber auch überwiegend positive Reaktionen, was ich anfangs auch nie geglaubt hätte, ich stellte mich darauf ein, dass ich mir ein dickes Fell gegen Bemerkungen und spöttische Lacher zulegen muss, zum Glück aber weit gefehlt, denn das Gegenteil traf ein.

Übrigens war ich auch in Deiner Gegend schon barfuß unterwegs, denn ich habe einen Freund aus dem Kreis Neu-Ulm (Anfang Bayern), der mit mir zusammen in einem Internat am Bodensee war und ich war oft bei ihm im Urlaub oder an einem verlängerten Wochenende, was nun leider nicht mehr geht, weil er nun eine zu kleine Wohnung hat. Er hatte eine Freundin aus Geislingen/Steige und das ist ja Kreis Göppingen, da &quot;GP&quot; auf dem Nummernschild.
Ich war dort mal in einer Kneipe, da waren allerdings ein paar schräge Vögel unterwegs, das war nicht so doll, denn von Ebendiesen kamen abfällige Kommentare. Ein weiterer Internatsmitschüler kam auch aus dem Kreis Göppingen, aus Wangen, von dem es ja auch glaube ich drei gibt, eines davon ist im Allgäu.

Was kalte Füße angeht: meine Füße sind im Winter zwar schon öfter kalt, wenn ich draußen unterwegs bin, aber was wichtig ist: sie sind nicht weiß, sondern gut durchblutet und der Körper sorgt für einen Wärmeausgleich, denn ich bin am Rest des Körpers meinem eigenen Kälteempfinden entsprechend gekleidet.
Wichtig ist aber im Winter und vor allem wenn Schnee liegt auch, dass man auf die Signale des Körpers achtet, was nicht immer einfach ist, denn wenn man im Schnee barfuß eine gewisse Strecke zurückgelegt hat und spürt, dass man nicht mehr kann und abbrechen muss, dann ist es schon zu spät, da dann noch der Rückweg ans Auto bevorsteht, also lieber mal nur kleinere Strecken gehen oder einen Rucksack mit Handtuch, Socken und Winterschuhen mitnehmen, was ich bei meinen Spaziergängen zwar noch nicht tat, weil ich abschätzen konnte, wann es Zeit wird umzukehren. Nur ein Mal, als ich mit dem Internatsfreund in Ulm unterwegs war, wo er Post austrug, begleitete ich ihn barfuß im Schnee und hatte einen Rucksack mit Handtuch, Socken und Winterschuhen dabei, musste auch ein Mal für nur kurze Zeit darauf zurückgreifen.
Bei uns hat es etwas geschneit und da ich zurzeit nicht arbeite, werde ich nachher vielleicht noch irgendwo, fernab von Streusalz (Split wird bei uns zum Glück nicht verwendet, damit habe ich in München schlechte Erfahrungen gemacht: sehr unangenehm) einen Barfußbummel machen.

Liebe Grüße aus dem Saarland,
Andi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jürgen!</p>
<p>Es war schön, Deinen Bericht zu lesen, auch ich hatte anfangs nicht den Mut, barfuß zu gehen, zumindest nicht überall und so ging ich erst mal meist barfuß auf asphaltierten Feld-Wirtschaftswegen und hatte dabei sogar noch meine Birkenstock´s als &#8222;Scheinbegleiter&#8220; und &#8222;Unterstützer&#8220; gegen meine Unsicherheit in der Hand, obwohl ich sie bereits beim Parken des Autos auszog. Die Latschen gaben mir eine gewisse Sicherheit, denn ich dachte mir, dass Leute, die mir eventuell begegnen, dann denken, ich hätte meine Latschen mal gerade ausgezogen, wollte aber nicht erkennen lassen, dass ich im Grunde vom Aussteigen aus dem Auto an schon barfuß war.</p>
<p>Dank eines Barfußforums und einigen Schreibern in selbigem (viele werden das Forum kennen, wenn nicht sogar alle, auch hier ist ein Schreiber, der dort aktiv war, das Forum gibt es allerdings seit ich glaube letztem Jahr im Sommer nicht mehr), bekam ich schließlich den Mut, immer und überall barfuß zu gehen, denn zwei Forenmitglieder besuchten mich kurzfristig angekündigt und ich machte bei ihnen einen Gegenbesuch, bei einem der beiden aus Düsseldorf sogar zwei Mal und dann lernte ich über das Forum noch jemanden kennen, der wie ich aus dem Saarland kommt und schon wenige Wochen später lernten wir uns rein zufällig persönlich kennen, er gab mir dann den letzten &#8222;Feinschliff&#8220; an Mut, der mir z.B. bei schlechtem, regnerischem Wetter noch fehlte.<br />
Auch Wanderungen, die meist ein Forenadmin organisierte und von denen ich einige besuchte, stärkten zusätzlich meinen Mut, denn da war eine Gruppe von jedes Mal etwa 20 bis 25 Leuten, die an derselben Sache Spaß hatten wie ich.<br />
Negative Bemerkungen dagegen habe ich zwar auch schon erfahren, aber sie waren bis jetzt wider Erwarten nur sehr vereinzelt und das geht mir dann auch &#8222;hinten vorbei&#8220;, denn diese Leute geben mir nichts, also hake ich sie gleich gedanklich ab und in der Tat stärkte das Barfußgehen schon nach kurzer Zeit mein Selbstbewusstsein enorm, ich erfahre aber auch überwiegend positive Reaktionen, was ich anfangs auch nie geglaubt hätte, ich stellte mich darauf ein, dass ich mir ein dickes Fell gegen Bemerkungen und spöttische Lacher zulegen muss, zum Glück aber weit gefehlt, denn das Gegenteil traf ein.</p>
<p>Übrigens war ich auch in Deiner Gegend schon barfuß unterwegs, denn ich habe einen Freund aus dem Kreis Neu-Ulm (Anfang Bayern), der mit mir zusammen in einem Internat am Bodensee war und ich war oft bei ihm im Urlaub oder an einem verlängerten Wochenende, was nun leider nicht mehr geht, weil er nun eine zu kleine Wohnung hat. Er hatte eine Freundin aus Geislingen/Steige und das ist ja Kreis Göppingen, da &#8222;GP&#8220; auf dem Nummernschild.<br />
Ich war dort mal in einer Kneipe, da waren allerdings ein paar schräge Vögel unterwegs, das war nicht so doll, denn von Ebendiesen kamen abfällige Kommentare. Ein weiterer Internatsmitschüler kam auch aus dem Kreis Göppingen, aus Wangen, von dem es ja auch glaube ich drei gibt, eines davon ist im Allgäu.</p>
<p>Was kalte Füße angeht: meine Füße sind im Winter zwar schon öfter kalt, wenn ich draußen unterwegs bin, aber was wichtig ist: sie sind nicht weiß, sondern gut durchblutet und der Körper sorgt für einen Wärmeausgleich, denn ich bin am Rest des Körpers meinem eigenen Kälteempfinden entsprechend gekleidet.<br />
Wichtig ist aber im Winter und vor allem wenn Schnee liegt auch, dass man auf die Signale des Körpers achtet, was nicht immer einfach ist, denn wenn man im Schnee barfuß eine gewisse Strecke zurückgelegt hat und spürt, dass man nicht mehr kann und abbrechen muss, dann ist es schon zu spät, da dann noch der Rückweg ans Auto bevorsteht, also lieber mal nur kleinere Strecken gehen oder einen Rucksack mit Handtuch, Socken und Winterschuhen mitnehmen, was ich bei meinen Spaziergängen zwar noch nicht tat, weil ich abschätzen konnte, wann es Zeit wird umzukehren. Nur ein Mal, als ich mit dem Internatsfreund in Ulm unterwegs war, wo er Post austrug, begleitete ich ihn barfuß im Schnee und hatte einen Rucksack mit Handtuch, Socken und Winterschuhen dabei, musste auch ein Mal für nur kurze Zeit darauf zurückgreifen.<br />
Bei uns hat es etwas geschneit und da ich zurzeit nicht arbeite, werde ich nachher vielleicht noch irgendwo, fernab von Streusalz (Split wird bei uns zum Glück nicht verwendet, damit habe ich in München schlechte Erfahrungen gemacht: sehr unangenehm) einen Barfußbummel machen.</p>
<p>Liebe Grüße aus dem Saarland,<br />
Andi</p>
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		<title>
		Von: Dieter Hornemann		</title>
		<link>https://www.barfussblog.de/barfuss-mein-rettungsanker-juergen-hirsch/#comment-24365</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Hornemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 16:52:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Jürgen,
Danke für Deine Infos und Dein Engagement!
Schreibst Du auch in einem Barfußforum?
Ich bin z.B. im Hobby-Barfuss-Renaissance-Forum.
Liebe Grüße von Dieter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jürgen,<br />
Danke für Deine Infos und Dein Engagement!<br />
Schreibst Du auch in einem Barfußforum?<br />
Ich bin z.B. im Hobby-Barfuss-Renaissance-Forum.<br />
Liebe Grüße von Dieter</p>
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